Straßburg Schüsse und Verletzte in Straßburg: Bundespolizei richtet starke Grenzkontrollen ein - Attentäter gefasst

Bei einem Zwischenfall hat es im ostfranzösischen Straßburg Schüsse gegeben. Es seien dabei Menschen verletzt worden, berichten Polizeikreise der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Angaben waren bisher nicht zu erhalten. In sozialen Netzwerken hieß es, die Innenstadt der elsässischen Metropole sei komplett abgeriegelt.

Aktualisierung Mittwoch, 8.03 Uhr

Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochmorgen berichtet, gibt es neue Informationen zum Attentat in Straßburg. So sollen drei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden sein. Der Täter befindet sich noch immer auf der Flucht.

Aktualisierung Mittwoch, 0.34 Uhr

In Deutschland reagiert man auf die Ereignisse in Frankreich: Wie die Bundespolizei gegenüber ka-news im Gespräch bestätigt, werden aktuell starke Grenzkontrollen durchgeführt. 

Dieter Hutt, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Offenburg: "Aufgrund der Lage in Straßburg haben wir in Kehl und auch an anderen Grenzbereichen die Kontrollen verschärft." Man sei mit massiven Kräften vor Ort und schaue in nahezu jedes Fahrzeug, so der Sprecher. Kofferräume werden geöffnet und Lkw kontrolliert. Ein unkontrolliertes Einreisen von Personen von Frankreich nach Deutschland soll somit verhindert werden.

Aktualisierung, 23.47 Uhr

Der Straßburger Angreifer sollte Medienberichten zufolge eigentlich am Dienstagmorgen verhaftet werden. Wie der Sender France Info am Abend unter Berufung auf Polizeiquellen berichtete, war der Mann jedoch nicht zu Hause. Demnach wird ihm versuchter Mord vorgeworfen.

Es handele sich um einen 29-Jährigen. Die Zahl der Toten ist nach Informationen des französischen Nachrichtensenders BFMTV mittlerweile auf mindestens vier gestiegen. Nahe dem Weihnachtsmarkt der Stadt waren Schüsse gefallen. Der mutmaßliche Täter floh.

Aktualisierung, 22.09 Uhr

Bei einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts geht die Polizei von einem terroristischen Hintergrund aus.

Mittlerweile gebe es zwei Tote, elf Menschen seien verletzt worden, bestätigte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur.   

Der Artikel wurde stetig aktualisiert.

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