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Berlin "Schädliche Böllerei": Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot von Silvesterfeuerwerk im Südwesten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat acht baden-württembergische Kommunen mit hoher Feinstaubbelastung im Jahresdurchschnitt aufgefordert, Silvester-Feuerwerke in ihren Innenstädten zu verbieten. Die Böllerei sei schädlich für Luftqualität, Gesundheit und Tierwelt, sagte DUH-Chef Jürgen Resch am Mittwoch in Berlin.

Die DUH hat seit Juli an insgesamt 98 Städte bundesweit Verbotsanträge gestellt. Dazu zählen auch Esslingen, Heilbronn, Ludwigsburg, Mannheim, Markgröningen, Reutlingen, Stuttgart und Tübingen. In Esslingen und Tübingen gelten bereits Böller-Verbote für die historischen Zentren mit ihren Fachwerkhäusern. In der Vergangenheit hatte es dort wegen Silvesterraketen gebrannt. Die DUH hat die Bundesregierung aufgefordert, die Sprengstoffverordnung und das Gesetz gegen Luftverschmutzung zu ändern, um den Kommunen solche Verbote zu erleichtern.

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Kommentare (9)
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  •   AlterMann
    (85 Beiträge)

    25.10.2019 13:27 Uhr
    Staub
    Ist es nicht so dass viel Staub in der Luft, möglichst weit oben, die Erderwärmung reduziert weil das Sonnenlicht nicht mehr durch kommt?
    Da müsste doch die Greta mal wieder unsere Kanzlerin sprechen damit die Zuschüsse zu Silvesterraketen gibt.
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  •   Denkfehler
    (110 Beiträge)

    25.10.2019 09:24 Uhr
    Fände ich gut.
    Was daran toll sein soll, hunderte €ros in ein paar Minuten in die Luft zu pusten, tonnenweise Abfall zu produzieren (den natürlich "die anderen" wegräumen dürfen) und die Luft zu verpesten, erschließt sich mir nicht.
    Ganz abgesehen davon:
    "Das Umweltbundesamt (nicht DUH!!) hat bekannt gegeben, dass jedes Jahr ungefähr 4.500 Tonnen Feinstaub an Silvester entstehen. Im Straßenverkehr brauchen alle Autos und LKW in Deutschland etwa zwei Monate, um so eine große Menge Feinstaub freizusetzen."
    Wenn ich also auf die Ballerei verzichte, kann ich wieder ein Jahr mit meiner 1997-er T4-2,5tdi-Feinstaubschleuder durch die Gegend kullern - macht weniger Dreck als die Silvester-Volksbelustigung.

    Ein zentrales, professionell organisiertes Feuerwerk, zu dem alle Bewohner sich gemeinsam treffen und auf's neue Jahr anstoßen, wäre besser, billiger und sozialer, als das unkontrollierte Geballer.
    Auch die Notärzte würden sich freuen, nicht jedesmal wieder verstümmelte Besoffene flicken zu müssen.
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  •   Mondgesicht
    (2152 Beiträge)

    24.10.2019 15:35 Uhr
    Deutsche Umwelthilfe
    Aus unseren Steuergeldern finanziert. Da überkommt mich.... äh... Moment, bevor ich verklagt werde... da überkommt mich natürlich ein Glücksgefühl.
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  •   andip
    (9872 Beiträge)

    24.10.2019 16:02 Uhr
    Nicht ganz
    Die DUH finanziert sich zum allergrössten Teil aus ihrer Abmahnerei, Spenden und Sponsoren.
    Zuschüsse aus der öffentlichen Hand machen nur einen kleinen Teil aus.
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  •   myopinions
    (992 Beiträge)

    24.10.2019 14:12 Uhr
    ...............irgendwann wird
    der Resch auch fordern, daß man "Furzrechte" erwerben muss um in der Öffentlichkeit pupsen zu dürfen.
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  •   kritiker_2014
    (348 Beiträge)

    24.10.2019 14:10 Uhr
    Der DUH
    sollte das Finanzamt endlich die Gemeinnützigkeit entziehen.
    Damit wäre dem Abmahnverein endlich das Handwerk gelegt.
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  •   Kiwi
    (301 Beiträge)

    24.10.2019 09:17 Uhr
    Umweltschäden
    Soviel kann ich nicht böllern um den Schaden anzurichten den vor einigen Tagen ein Militarflügzeug mit dem ablassen von ca. 2 Tonnen Kerosin in der Nähe von Ramstein angerichtet hat.
    Ganz einfach versickert doch.
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  •   andip
    (9872 Beiträge)

    24.10.2019 08:42 Uhr
    Jaja
    Die DUH macht mittlerweile wohl aus jedem Furz eine Umweltkatastrophe.
    Wegen der Silvesterknallerei geht weder das Klima noch die Welt nicht unter.
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  •   RoentgenKaffee
    (1 Beiträge)

    24.10.2019 12:51 Uhr
    Joa
    Finde es persönlich einfach unnötig. Das Geld kann ich anderswo sinnvoll investieren. Lieber in Essen/Getränke an Silvester investieren, statt es für so etwas aus dem Fenster zu werfen. Außerdem ist es immer schön am ersten Januar zu sehen, wie alle Straßen zugemüllt sind, da man sich ja zu fein ist dein eigenen Müll wegzuräumen.
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