Karlsruhe SPD zum Stadionumbau

Wie wird das Stadion in Zukunft aussehen? (Foto: ka-news)
Die Karlsruher SPD unterstützt den Beschluss zum Umbau des Wildparkstadions und die dafür vorgesehenen städtischen Investitionen (ka-news berichtete). Man brauche jetzt eine bundesligataugliche Arena. Allerdings komme dadurch ein "harter, finanzieller Brocken" auf die Stadt zu. Daneben dürften andere wichtige Projekte aber nicht aus dem Blickfeld geraten.

Die SPD schlägt zum Umbau des KSC-Stadions vor, dass beispielsweise eine Betriebsgesellschaft gegründet wird, die durch regelmäßige Fortschrittsberichte größtmögliche Transparenz schaffen soll. Unvergessen bleibe das Missmanagement der früheren Vereinsführung, wodurch eine gewisse Skepsis bestehe. Man sei sich aber bewusst, dass nun neue Verantwortliche am Werk sind, die gute Arbeit leisten. Das Vorhaben dürfe auch kein finanzielles Abenteuer für die Stadt werden. Um dem entgegenzuwirken könne man zusätzliche Einnahmequellen erschließen, in dem man zum Beispiel das Stadion für andere Events zur Verfügung stelle.

Rücken bald wieder die Bagger an?
(Foto: ka-news)
Weil der KSC große Unterstützung seitens der Stadt erfahre, müsse er auch seiner Verantwortung gerecht werden, fordert die SPD. Schließlich habe der Sportclub einen hohen Stellenwert für die Region. Man denke unter anderem an eine unentgeltliche Teilnahme an Freundschaftsspielen zu besonderen Vereinsjubiläen Karlsruher Fußballvereine und an regelmäßige Trainingseinheiten von Profispielern mit Jugendlichen.

"Man kann den Euro nur einmal ausgeben"

Die SPD freut sich, dass auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich "dazu gelernt hat". Schließlich habe er früher verkündet, dass sich die Stadt am Umbau des Stadions finanziell nicht beteiligen werde. Jetzt ist aber genau dieser Fall eingetreten. Trotz der anfallenden Kosten solle man aber andere wichtige "Baustellen" nicht aus dem Blickfeld verlieren. Hierzu zählt die SPD unter anderem die Sanierung von Schulen, die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder sowie die geplante Sanierung des städtischen Zoos. "Man kann den Euro nur einmal ausgeben", meint der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Jung. Das müsse immer im Hinterkopf bleiben. Trotzdem stehe man definitiv hinter dem Umbau des altehrwürdigen Wildparkstadions. "Der Umbau muss sein", so Jung.

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