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Karlsruhe SPD-Kreisdelegierten unterstützen Bürgerentscheid zur "U-Strab"

In ihrer Kreisdelegiertenkonferenz sprach sich die SPD vergangenen Donnerstag für einen neuen Bürgerentscheid in Sachen Kombilösung aus.

75 Prozent der stimmberechtigten Sozialdemokraten stimmten laut einer Pressemitteilung der SPD-Ortsverein Rüppurr für die "Unterstützung zur Herbeiführung eines neuen Bürgerentscheides". Dieser Entschluss ist für die Gemeinderatsfraktion jedoch nicht bindend.

"Dies ist keine Haltung gegen die Kombilösung, über die auch in unseren Ortsvereinen lebhaft diskutiert wird. Aber die SPD spricht sich schon lange für mehr direkte Demokratie auf allen Ebenen aus. Vor der Bundestagswahl hat der Kreisverband zudem seine Unterstützung für einen dritten Bürgerentscheid angekündigt, wenn genügend Unterschriften zusammen kommen. Die SPD hat sich in Baden-Württemberg und auf Bundesebene in den vergangenen Jahren für die direkte Partizipation der Bevölkerung an politischen Entscheidungen stark gemacht. Daher war es wichtig, dass die KDK hier Kurs gehalten hat", so die SPD Rüppurr weiter in der Pressemeldung.

Das Bündnis "Stoppt das Millionengrab" hat nach eigenen Angaben 30.000 Unterschriften an Oberbürgermeister Heinz Fenrich übergeben, dieser versprach die Listen zeitnah überprüfen zu lassen, um bereits im Novemberplenum des Gemeinderates eine Entscheidung herbeiführen zu können.

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Kommentare (41)
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  •   sky789
    (1405 Beiträge)

    27.10.2009 08:39 Uhr
    Wann?, Wo?, Wieviel?
    Genau diese einfachen Fragen könnten die Kombigegner vielleicht mal ihren "durchdachten" Alternativen beifügen. Von einem dann könnte man mal und vielleicht ist es möglich oder denkbar wäre hat niemand etwas. Von den Kombiplanern wird ne Kalkulation erwartet die auf den Cent stimmt bzw. sämtliche Zahlen in Frage gestellt und selbt bringt man nix ausser bunten Bildchen mit Fördertopfumschichtungen und einem streicht man hier was weg und tuts da dazu. Wenn mann sich generell Planungen von Großprojekten und deren Prozesse anschaut, könnte man meinen die Kombigegner wollten ne Sandburg bauen, so reibungslos wie da die Mittel verschoben und wie unbürokratisch da alles läuft. Bitte einfach an der Realität und den realistischen Umsetzungszeiten orientieren.
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  •   demokrat
    (111 Beiträge)

    26.10.2009 23:58 Uhr
    @mueck
    Ach mueck, rede doch mal so, dass der Normalbürger versteht was du eigentlich sagen willst.

    Dagegen um jeden Preis!

    Ich sagte es schon mal: reine Parteipolitik, keinerlei Sachkenntnis.
    Trotz der immer währenden Behauptung EXPERTE zu sein.

    EXPERTEN beschränken sich auf ein Gebiet, dort sind sie fit, aber NIEMAND ist in der Lage, in allen Fragen bei denen "mueck" mitredet, ein EXPERTE zu sein!
    Außer, man ernennt sich selbst und hofft, das keiner die Unfähigkeit bemerkt!
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  •   mueck
    (9201 Beiträge)

    26.10.2009 23:15 Uhr
    Das Karlsruher Modell ...
    ... sind kleine, wohldosierte Maßnahmen mit großem Nutzen, wie eben der Wechsel des Stroms an einigen wenigen Verknüpfungspunkten.
    Der Tunnel wäre die Umkehrung dieses Prinzips:
    statt kleiner Maßnahmen mit viel Nutzen
    dann große Maßnahmen mit wenig Nutzen
    Denn der Tunnel transferiert den Engpass nur für sehr viel Geld eine Etage tiefer, sonst nix, und schränkt die Flexibilität des Netzes deutlich ein ...
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  •   mueck
    (9201 Beiträge)

    26.10.2009 23:11 Uhr
    Das Lobberle
    ... ging an der Konkurrenz zu Grunde, auf den Außenästen durch die Staatsbahn, in der Stadt durch normalspurige Straßenbahnlinien teilweise auf gleicher Trasse.
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  •   demokrat
    (111 Beiträge)

    26.10.2009 22:58 Uhr
    @ kerstinbauer
    Eigentlich wollte ich keinen Kommentar zu irgendeinem Artikel mehr abgeben, aber jetzt packt es mich doch.

    Du hast keine Ahnung was das Karlsruher Modell ausmacht!
    Weltweit wird darunter verstanden die Menschen aus einer ganzen Region mitten in die Innenstadt zu bringen!!! Ob die Bahn mit Gleichspannung oder Bahnstrom betrieben, ist dabei nicht relevant, sondern dass man direkt in der STADTMITTE aussteigen kann!
    Ein Tunnel wird dabei bei den meisten Besuchern der Region Karlsruhe begrüßt!!!!
    Euer Widerstand ist von keinerlei Sachverstand begleitet, sondern reine Parteipolitik!!!
    Auch, wenn einige sich als Experten für fast alle Probleme der Stadt ausgeben.
    Schade, dass mehr als 20000 Menschen auf die du...n Sprüche an den Ständen reingefallen sind.
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  •   mueck
    (9201 Beiträge)

    26.10.2009 22:54 Uhr
    @danco
    Aus der Begründung der Planfeststellung als Kritik an der "Alternative" 2. Rampe:
    "Sie sind nicht bedarfsorientiert, sie führen an der Innenstadt vorbei"
    "Der Hauptbahnhof wird von wichtigen Regionallinien nicht mehr erreicht"
    Auf welches Konzept trifft dieser Vorwurf zu?
    Auf die Kombi (S31/S32 an der City vorbei, S5 erreicht nicht Hbf).
    Auf die angegriffene 2. Rampe aber gerade NICHT:
    http://city2015.cousin.de/prinzip3.gif
    Alle Zweisystemer erreichen via 2. Rampe City UND Hbf!
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  • unbekannt
    (286 Beiträge)

    26.10.2009 20:51 Uhr
    Denkschrift 2002
    Nicht nur eine BESCHRÄNKTE Sichtweise auf das zu planende Gebiet, sondern die UMFASSENDE Beurteilung der Auswirkungen der Baumaßnahmen auf die komplette Stadt bzw. auf die gesamte Region ist nötig, damit das bisher so erfolgreiche Konzept des "Karlsruher Modells" auch in Zukumft wegweisend für andere Städte sein wird. Durch den Bau eines Tunnels in der Kaiserstraße wird dem System die Flexibilität entzogen und die Stadtentwicklung eingeschränkt.
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  • unbekannt
    (286 Beiträge)

    26.10.2009 20:47 Uhr
    So...
    ...Schätzelein, isch han jetzt langsam Kopf un Rücken. Dat Modell dat du menst:
    Unter dem Karlsruher Modell wird ein schienengebundenes Nahverkehrssystem mit Normalspur-Fahrzeugen verstanden, welche sowohl mit dem Strom für Straßen- und Stadtbahnen als auch mit dem Bahnstrom der Eisenbahn fahren können.
    Nix nur Kaiserstraße, sondern DIE frequentierten Haltestellen im Stadtgebiet.
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    26.10.2009 20:09 Uhr
    Autofahrerblick der Tunnelgegner
    die Tunnelgegener haben eine echte Windschutzscheibenperspektive. Sie glauben, man könne Straßenbahnen genau wie Autos um ein Stadtzentrum herumleiten. Hallochen! Warum ist wohl das Karlsruher Modell so attraktiv? Eben weil viel mehr Leute direkt in die Kaiserstrasse fahren können als früher.
    In übrigen gab es schon einmal ein Bähnchen namens Lobberle in der Kriegsstrasse. Der Verkehr wurde dort schon in den Zwanziger Jahren eingestellt, was damals nur bei völlig unrentablen Strecken geschah.
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  •   mueck
    (9201 Beiträge)

    26.10.2009 18:25 Uhr
    @vielfahrer
    Richtig, die Voraussetzungen sogar ungünstiger im Falle der Nordtangente. Da hat man zur Zeit weder Taube, noch Spatz. Trotzdem ist der Wille, den Spatz auszuhandeln, da.
    Bei der U-Strab kann man sagen, wir lassen euch die Taube und wollen dafür nur den Spatz (weil wir uns die geschenkte Taube nicht leisten könnten).
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