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Rastatt/Karlsruhe Nach Rastatt und Triberg: AfD-Parteitag in Karlsruhe geplant

Am kommenden Wochenende steht in Rastatt eine Zusammenkunft der Alternative für Deutschland (AfD) an. Die Partei will die restlichen Listenplätze für die Bundestagswahl füllen. Weitere Treffen sind in Triberg und Karlsruhe geplant.

An den kommenden Wochenenden will sich die Partei in Rastatt (6. und 7. Mai) und in Triberg (13. Mai) zusammenfinden. Bei den Treffen handelt es sich um "Aufstellungsversammlungen", so der Landesverband in einer Pressemeldung, welche vermutlich hinter für die Öffentlichkeit verschlossenen Türen stattfinden werden. Es geht um die Belegung der verbleibenden Listenplätze für die anstehende Bundestagswahl im September.

Proteste in Rastatt

Der Landesvorstand geht auf Grund der bisherigen Erfahrungen davon aus, dass die Presse bei beiden Versammlungen nicht zugelassen wird. "Im Vorfeld der Aufstellungsversammlungen in Rastatt und Triberg wird der AfD-Landesvorstand keine Empfehlung im Hinblick auf die Zulassung der Presse an die Teilnehmer abgeben. Diese werden am 6. Mai in Rastatt und am 13. Mai in Triberg hierüber entscheiden", lässt die AfD Baden-Württemberg verlauten.

In Rastatt trifft die AfD-Veranstaltung am Wochenende auf Widerstand. Ab 9 Uhr rufen mehrere Bündnisse und Parteien zum Gegenprotest auf, um 11 Uhr ist eine Demonstration geplant. Die Linke Karlsruhe plant eine Kundgebung. Im New Britain Park neben der Fruchthalle Rastatt soll zwischen 10 und 13 Uhr eine "Hockete" stattfinden. Unter dem Motto "Aufstehen in Rastatt" rufen Vertreter von Kommunalpolitik, Parteien, Unternehmen und Gewerkschaften, Kirchen und Gesellschaft zum gemeinsamen Protest gegen die AfD auf.

AfD will in Karlsruhe tagen

Um den Tagungsort während der Veranstaltung zu sichern, stellt die Stadt Rastatt in Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Offenburg und dem Polizeirevier Rastatt im Laufe des Freitag, 5. Mai, Absperrgitter rund um die BadnerHalle auf, teilt die Stadt mit. Aufgrund der Absperrungen ist der Murgdamm in Höhe der BadnerHalle von Freitag, 5. Mai, 9 Uhr, bis Sonntag, 7. Mai, zirka 20 Uhr, komplett gesperrt.

Der nächste Parteitag der AfD Baden-Württemberg ist am 13. Mai in Triberg geplant. Im Juni will sich die "Alternative für Deutschland" in Karlsruhe treffen. In Karlsruhe handelt es sich laut Landesverband nicht nur um "Aufstellungsversammlungen", sondern um einen "ordentliche Parteitag". Für diesen will der Landesvorstand die Zulassung der Presse empfehlen - er ist für das Wochenende 17. und 18. Juni geplant. Dieser soll in der Badnerlandhalle stattfinden.

Der Artikel wurde nachträglich aktualisiert.

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  •   Joerg_Rupp
    (2715 Beiträge)

    06.05.2017 16:00 Uhr
    bei jedem grünen
    Parteitag, bei dem ich war, waren Gruppen da, die gegen etwas protestiert oder auf etwas aufmerksam gemacht haben. Ist normal, ist Demokratie. Aber AfDler haben es nicht so mit Demokratie.
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    07.05.2017 23:23 Uhr
    Gehört es denn auch zur Grünen Ideologie
    politische Kandidatinnen der gegnerischen Parteien zu beleidigen, nur weil sie bei Wahlen besser abgeschnitten haben als die Kandidaten der eigenen Partei?
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  •   udoboll
    (77 Beiträge)

    07.05.2017 02:11 Uhr
    aber herr rupp
    sie doch auch nicht !
    die nazis haben die Meinungs- und versammlungsfreiheit für ihre gegner abgeschafft. wer heute die versammlungsfreiheit und die meinungsfeiheit angreift ist ein NAZI, auch wenn er als anti-faschist daherkommt.
    ich denke wer versammlungen anderer stört hat auch ein demokratieverständnissproblem und schwierigkeiten mit den grundrechten.
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  •   Der_Sprayer
    (291 Beiträge)

    05.05.2017 15:14 Uhr
    Und der darf dann ohne Geschrei
    genauso gewalttätig wie der "Protest" der Antifa und der vermummten linken Krawallmacher sein?
    Der Aufschrei des linken Establishments wäre in ganz Europa zu hören.
    Also schreiben Sie hier nicht etwas von verfassungsgemäßen Protest, es ist lachhaft.
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  •   EmilyHobhouse
    (1431 Beiträge)

    05.05.2017 15:25 Uhr
    Einheitsfeier
    Vermutlich hat er die Pöbler während der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit vergangenes Jahr in Dresden im Gedächtnis. Aber selbst hier hattendie Völkischen das Grundgesetz auf ihrer Seite so lange sie nicht strafbar handelten. Aber keine Sorge die von der AfD werden garantiert besser abgeschottet als der Bundespräsident.
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  •   DerSpinner
    (2068 Beiträge)

    05.05.2017 18:23 Uhr
    Da stellt sich die Frage,
    weshalb die abgeschottet werden müssen. Befürchtet man, daß linke Straftäter aufmarschieren könnten, und Gewaltakte oder gar Attentate geplant haben?
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    07.05.2017 23:24 Uhr
    DAs wäre nicht das
    erste mal, dass solche auftauchen würden.
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  •   peddersenn
    (1033 Beiträge)

    05.05.2017 11:34 Uhr
    Feindbilder?
    Nun, ich komm ja lebensanschaulich und politisch aus ner anderen Richtung als die AfD. Aber dieses Affentheater ist schon peinlich. Dann sollen die eben ihren Parteitag abhalten - wenn juckts? Das ganze "Nichtmiteinanderreden" oder "indie Eckestellen" ist erstens undemokratisch und zweitens nur Wasser auf die Mühle der AfD.

    Das muß Demokratie aushalten.

    Wenn die was zu sagen haben, dann kann man das anhören. Und wenn es Quatsch ist, ist es Quatsch - und wenn es Hand und Fuß hat, ists ok - ungeachtet WER das sagt. Dann sollte man höchstens überlegen, warum einem das nicht selbst eingefallen ist.
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  •   timo
    (3378 Beiträge)

    06.05.2017 14:31 Uhr
    Das muß Demokratie aushalten.
    Gegendemos aber eben auch. DAS ist Demokratie. Wem das nicht passt kann aber nach Russland, Venezuela, in die Türkei,...
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  •   DerSpinner
    (2068 Beiträge)

    06.05.2017 14:52 Uhr
    Was ist eine Gegendemo?
    ein Parteitag ist zumindest schon mal keine Demonstration. Somit stellt der Kindergarten allenfalls eine Demo auf die Beine. Das ist auch in Ordnung, solange man dadurch nicht andere Menschen in ihren Grundrechten beschneiden will.
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