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Stuttgart Keine Angst vor neuer Lungenkrankheit: Land sieht sich für Coronavirus gewappnet

Das Gesundheitsministerium sieht den Südwesten gewappnet, sollte das vor allem in China, Thailand, Japan und Südkorea vorkommende Coronavirus auch hierzulande auftreten. "Die Gesundheitsbehörden in Baden-Württemberg sind auf das Auftreten neuer Krankheitserreger vorbereitet", sagte eine Sprecherin von Minister Manne Lucha der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch).

Falls die neue Lungenkrankheit nachgewiesen werde, könnten die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Maßnahmen veranlassen. Hierzu zählten beispielsweise die Isolierung betroffener Patienten, die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen sowie die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen.

Nach dem Anstieg der Patientenzahl in China halten es Experten für immer wahrscheinlicher, dass das Virus vereinzelt nach Europa eingeschleppt wird. Es sei nicht auszuschließen, dass eine erkrankte Person nach Deutschland reise, sagte Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Sorgen müsse man sich in Deutschland aber nicht machen.

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  •   Gevatter
    (37 Beiträge)

    22.01.2020 08:50 Uhr
    Ist ja richtig keine Panik zu verbreiten, ABER
    sollte man dies auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

    Der erste Fall ist schon in den USA aufgetaucht. Und was wirklich besorgniseregent ist, ist der Umstand, das dass chinesische Neujahrsfest bevorsteht. Da sind ein paar 100 Millionen Chinesen auf Achse, schon jetzt verdobbelten sich die erfassten Fälle innerhalb von 2 Tagen inclusive Toten.

    Und bis her kann keiner wirklich sagen, wie groß der Zeitraum ist zwischen Übertragung und Ausbruch der Krankheit ist.
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  •   M.S.
    (333 Beiträge)

    22.01.2020 07:42 Uhr
    wie naiv
    doch diese Aussagen sind!
    "Falls die neue Lungenkrankheit nachgewiesen werde", bis die so weit sind kann es für manchen schon zu spät sein....
    "Sorgen müsse man sich in Deutschland aber nicht machen", ist ja alles zum Wohle der Wissenschaft?
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