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Noch bis zum 9. Mai findet in der Fächerstadt die zehnte Europawoche statt. Intention der Europawoche ist es, mit einer Reihe von Veranstaltungen den Bürgern die kulturelle Vielfalt wie die Chancen und Risiken des zusammen wachsenden Europas näher zu bringen. Zentrales Ereignis und Höhepunkt ist das Europafest, dass am heutigen Mittwoch auf dem Marktplatz Karlsruhes zelebriert wird. Erster Bürgermeister Siegfried König eröffnete um 11 Uhr, umrahmt von einem Kulturprogramm, wie es europäischer nicht sein könnte, das Fest.

Unter dem Eindruck der Aufnahme zehn neuer Mitgliedsstaaten in die Europäische Union ständen die festlichen Aktivitäten in der Fächerstadt, erklärte König in seiner Ansprache. Ein weiterer Schritt, ein friedliches Europa zu schaffen, sei geleistet worden. "Wir dürfen stolz darauf sein, in Karlsruhe unseren Beitrag dafür geleistet zu haben", so der Bürgermeister. Mit Städtepartnerschaften in ganz Europa sei der Europäische Gedanke im Badischen bereits früh aufgegriffen worden. König ermunterte die Bürger, diesen Gedanken in sich aufzunehmen und mit sich zu tragen.

In Karlsruhe entsteht der längste Friedensmantel

Trotz dunkler Wolken strömten viele Besucher auf den Marktplatz
(Foto: ka-news)
Außer der EU-Erweiterung sind die Wahlen für das Europäische Parlament, die noch zu beschließende Europäische Verfassung und wirtschaftliche Maßnahmen, die EU-Stabilität zu festigen, Themen der Karlsruher Europawoche. Eine Aktion fällt dabei besonders auf: ab Samstag, 8. Mai, wird auf dem Schlossplatz der einmalige Versuch gestartet, den längsten Friedensumhang der Welt zu schaffen. Alle Bürger sind dazu eingeladen, ihren Teil zur Friedensbotschaft beizutragen. Wer möchte, bringt ein Stück Stoff und näht es an den symbolträchtigen Umhang. Am 11. September dann wird der Mantel eine Reise um die Welt antreten, zusammen mit der Botschaft von Frieden und Toleranz.

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