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Karlsruhe Polizei warnt Senioren: Enkeltrick-Betrüger in Karlsruhe unterwegs

Wie die Karlsruher Polizei berichtet, versuchten am Mittwoch Enkeltrickbetrüger ihr Glück auch in Karlsruhe. Die Opfer: vornehmlich ältere Damen. Es ist nicht der einzige Fall: Zuvor waren bereits zwei Fälle in Maulbronn im Enzkreis bekannt geworden.

In ähnlicher Weise meldete sich eine weibliche Anruferin bei bislang sechs älteren Frauen in Karlsruhe und spiegelte eine Verwandtschaft oder Bekanntschaft. Nachdem sie das Vertrauen der Personen erlangt hatte, täuschte sie vor, dringend Geld zur Finanzierung einer Eigentumswohnung zu benötigen.

"Glücklicherweise kam es in allen bislang bekannt gewordenen Fällen zu keiner Geldübergabe", so die Karlsruher Polizei in einer Pressemitteilung. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 939-5555 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. In dringenden Fällen bitte umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.

Diese Tipps gibt die Karlsruher Polizei:

  • Ihren Angehörigen und geben Sie im Telefonat keine familiären oder finanziellen Verhältnisse preis.     -
  • Notieren Sie sich die möglicherweise angezeigte Telefonnummer und  rufen Sie nicht zurück, sondern setzen Sie sich umgehend im Verdachtsfall mit der  Polizei in Verbindung.   
  • Melden Sie sich auch dann bei der Polizei, wenn Sie bereits auf den Enkeltrick hereingefallen sind und händigen Sie niemals Unbekannten Bargeld aus.
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Kommentare (11)
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  •   RalfSchmidt
    (1 Beiträge)

    10.03.2016 22:16 Uhr
    Vortrag zum Thema "Nepper, Schlepper, Bauenerfänger"
    Die Zahl der Betrugsstraftaten an der Haustür, am Telefon oder unterwegs nimmt ständig zu. Und nicht immer sind Senioren die Opfer. Bestens geschulte Trickbetrüger und Einschleichdiebe bitten um Spenden, bieten schnelle Dachreparaturen an oder versprechen saftige Lotteriegewinne. Immer wieder schlüpfen die Täter dabei in die Rolle von Berufsträgern und Respektspersonen, um bei ihren Opfern einen seriösen Eindruck vorzutäuschen. In dem Vortrag wird Herr Hauptkommissar Remigius Kraus, Referat Prävention im Polizeipräsidium Karlsruhe, über die Gefahren an der Haustüre, am Telefon, im Internet und unterwegs informieren. Der Vortrag findet statt am 19.3.2016 um 15:00 Uhr im Bürgerzentrum der Südweststadt, Friedensheim, Redtenbacherstr. 10 - 14, und wird veranstaltet von VdK Ortsverband Karlsruhe-Südweststadt. Der Eintritt ist frei
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  •   myopinions
    (788 Beiträge)

    10.03.2016 18:25 Uhr
    ...............es wäre ein Hochgenuss
    für mich, solch einer verkommenen Kreatur am Telefon mal richtig den "dösigen" Opi zu geben, um dann logischerweise auch die Polizei zur Übergabe der Unterstützungs-Kohle einzuladen.
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  •   ALFPFIN
    (5680 Beiträge)

    10.03.2016 17:41 Uhr
    Man kann heute
    Adressen über Internet kaufen. Sogar die Post bietet Adressen für "Geschäftskunden" an. Die Adressen kann man selektieren, nach Land, Stadt usw.
    Einfach mal eingeben "Adressenkauf".
    Sicher kann man auch Jahrgang eingeben, um Daten von älteren Menschen herauszufiltern. Die werten preiswert angeboten.

    Leider haben diese Betrüger immer noch Erfolg, da kann man schon mal Geld für so einen Adressenkauf ausgeben.
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    11.03.2016 09:41 Uhr
    Ich freue mich immer
    wenn Post für unsere Omi kommt. Sie wäre jetzt schon 112 Jahre alt.
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  •   Heterocephalus
    (168 Beiträge)

    10.03.2016 18:21 Uhr
    du musst einfach ins Telefonbuch gucken
    Such nach Ilse, Gertrud, Hildegard, Ursula, Ingeborg, Elfriede, Margot, Christel, Lotte, Hedwig, Lore, Elsbeth, Gretchen, Brunhilde und Traute.

    Dann hast du genug alte Frauen, da musst du keine Adressen kaufen.
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  •   definitivabseits
    (1075 Beiträge)

    10.03.2016 16:59 Uhr
    Hä?
    Ihren Angehörigen und geben Sie im Telefonat keine familiären oder finanziellen Verhältnisse preis.
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  •   md47
    (838 Beiträge)

    10.03.2016 15:34 Uhr
    Es gab mal eine Werbung
    "und läuft,und läuft,und läuft" das war der VW-Käfer.Inzwischen hat der "Enkeltrick" dieses übernommen.Seit mehr als 10 Jahren wird in Zeitungen,Fernsehen und Polizeiveranstaltungen fast täglich davor gewarnt.Sogar die Banken fragen bei hohen Barauszahlungen schon nach,aber es nützt alles nichts.
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  • unbekannt
    (216 Beiträge)

    10.03.2016 12:58 Uhr
    Einwohnermeldeamt
    Das Einwohnermeldeamt sehe ich hier in der Pflicht. Sie wissen doch wo ältere Menschen wohnen. Warum schützt der Staat nicht diese Leute ? Manche sind einsam und allein und haben niemanden.

    Übredings verkauft das Einwohnermeldeamt die Daten ALLER gemeldeten Personen zu Werbungszwecke! Dies kann man mit einem Schreiben bei nächsten Umzug verhindern.

    http://www.vorlage-musterbriefe.de/fachartikel/vorlage-widerspruch-datenweitergabe-durch-das-einwohnermeldeamt/

    @Ka-News: Das wäre doch mal ein Artikel wert!?
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  •   Eckfaehnchen
    (1941 Beiträge)

    10.03.2016 16:11 Uhr
    Das Einwohnermeldeamt
    kann da nicht viel verhindern. Solange noch an jeder Ecke Telefonbücher
    zur Mitnahme ausgelegt werden, brauchen die Gauner ja nur noch zu-
    zugreifen. Sie haben dann Adressen in Hülle und Fülle.
    Wenn die Telekom die Teilnehmer ohne Strassennamen eintragen würde,
    wäre hier schon viel erreichtUnd die Banken sollten halt immer hellhörig werden, wenn ein alter Mensch große Beträge vom Konto abholt.
    Die kommen ja an den Schalter, da kann man doch den Kunden an-
    sprechen.
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  •   redaktion
    (902 Beiträge)

    10.03.2016 14:27 Uhr
    Artikel zu Datenweitergabe
    Danke für den Themenvorschlag - nehmen wir gerne mit. Wir haben das Thema 2013 mal beleuchtet - in Bezug auf das Ordnungsamt: Ordnungsamt Karlsruhe darf Daten weitergeben - wozu widersprechen?
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