Rheinstetten Plan für Untertunnelung von Neuforchheim übergeben

Die Neue Messe Karlsruhe auf dem alten Flugplatzgelände in Forchheim nimmt weiter Gestalt an: Am gestrigen Dienstag übergab Regierungsvizepräsident Hans Scheurer im Rathaus in Mörsch den Planfeststellungsbeschluss für die Unterführung der Bahngleise am Silberstreifen und die Untertunnelung von Neuforchheim an Landrat Claus Kretz. Die 400 Meter lange Untertunnelung soll die Erreichbarkeit des Messegeländes von der Autobahn her kommend verbessern und gleichzeitig den Durchgangsverkehr aus Neuforchheim herausnehmen. Kosten des Projekts: Rund 35 Millionen Mark.

Nach dem Beschluss im September 1999, die Neue Messe Karlsruhe auf dem Flugplatzgelände in Forchheim zu bauen, war eine Untersuchung der Verkehrsanbindungen unternommen worden. Dabei war deutlich geworden, dass ein Ausbau der Verbindung vom sogenannten Kiesdreieck an der Autobahn A 5 bei Ettlingen bis zur Bundesstraße B 36 nach Forchheim notwendig sein würde.

Die Tunnellösung war wesentliche Bedingung, um von der Stadt Rheinstetten die Zustimmung zu erhalten, die Kreisstraße K 3581 als Messezufahrt akzeptabel zu machen. Die Straße führt unter anderem auch durch ein Wohngebiet. Bei den Planungen hatte die Stadt Rheinstetten dann auf eine Untertunnelung bestanden. Im Mai 2000 einigten sich der Landkreis Karlsruhe, die Stadt Karlsruhe und Rheinstetten auf die jetzt vorliegende Planung.

Die Kosten des Projekts teilen sich nach einer Mitteilung des Regierungspräsidiums und des Landratsamt die Städte Karlsruhe und Rheinstetten. Baubeginn für einen provisorischen Bahnübergang und der Umleitungsstrecke soll März 2002 sein. Start der Arbeiten an der Unterführung der Gleise und am Messetunnel ist dann voraussichtlich im Juli 2002. Etwa zwei Jahre später, im August 2004 sollen dann die ersten Autos durch Tunnel und Unterführung rollen.

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