Karlsruhe Philippsburg kündigt «zivilen Ungehorsam» gegen fremden Atommüll an

Die Stadt Philippsburg will keinen fremden Atommüll am Standort akzeptieren. «Wir würden zivilen Ungehorsam leisten und dagegen auf die Straße gehen», sagte Bürgermeister Stefan Martus (CDU) am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Atomkraftwerk Philippsburg
Philippsburg besteht auf Lagerung nur von Atommüll von vor Ort. Foto: Uwe Anspach |

Die Stadt nahe Karlsruhe habe das Zwischenlager am Atomkraftwerk hingenommen - auch weil die Politik den Bürgern ausdrücklich die begrenzte Lagerung nur für Atommüll von vor Ort zugesichert habe. Eine Änderung der Genehmigung werde man nicht akzeptieren. «Irgendwann ist gut», betonte Martus. Das Zwischenlager Philippsburg ist für Atommüll im Gespräch, der nicht mehr ins oberirdische Zwischenlager Gorleben soll. Ein Teil der 26 Behälter in der Wiederaufarbeitung im Ausland könnte ab 2015 hierher oder nach Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) kommen.

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