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Karlsruhe Neuer Entertainment-Tempel

Mainstream-Beats in barockem Zierrat: Ein Konzept, das sich nach Ansicht der MPC auch in Karlsruhe auszahlen wird (Foto: pr)
36 Großraumdiskotheken in Deutschland und Österreich umfasst das Imperium der Music-Park-Concepts GmbH & Co. KG (MPC) bereits. Am kommenden Donnerstag, 17. Februar, eröffnet das Unternehmen im Obergeschoss des Karlsruher Mendelssohn-Zentrums seine 37. Filiale. Auf 950 Quadratmetern wollen die Betreiber der Diskothek "Agostea" eine "perfekte Symbiose zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse" verwirklichen: "Kontaktaufnahme zu Mitmenschen, Verzehr von Speisen und Getränken, Eventerlebnisse, Entspannung und Spaß in Verbindung mit Musik und Tanz." Insgesamt 1,5 Millionen Euro hat sich die MPC die Umsetzung der "neuen Dimension in der Unterhaltungsgastronomie" kosten lassen.

Um ein möglichst großes Publikum anzusprechen, verfügen sämtliche MPC-Diskotheken über verschiedene gastronomische Teilbereiche. "In Karlsruhe werden unsere Gästen zwischen dem rustikalen 'Diskostadl', einer Cocktailbar und dem 'Barock'-Bereich wählen können", so Geschäftsführer Andreas Heimberger. Während im "Diskostadl" eine "Almhütten-, Ballermann- und Oktoberfestatmosphäre" erzeugt werden soll, erwartet das Publikum in der "Barock"-Abteilung "Mainstream-Dancehall-Musik". Das Besondere am MPC-Konzept besteht für Heimberger in der "Interaktion zwischen Musik, Personal und Gästen. Die Besucher sollen nicht nur passiv erleben, sondern auf verschiedenen Partys und Themenabenden aktiv einbezogen werden."

Unterhaltungskonzern auf Expansionskurs

Der Diskostadl: Après-Ski-Flair in der Oberrheinebene (Foto: pr)
Ein Teil der Diskotheken wird von der MPC im Franchise-Verfahren betrieben, das heißt die Konzepte für die jeweiligen Themenbereiche werden an einen Lizenznehmer verkauft. In Karlsruhe engagiert sich das Unterhaltungsunternehmen direkt. "Wir sind hier mit einem Geschäftsführer vertreten, alle Kosten und Risiken übernimmt die MPC", erklärt Heimberger. Acht bis zehn Festangestellte sollen dafür sorgen, dass das "Agostea" für das Unternehmen zu einer Goldgrube wird. Darüber hinaus werden sich 60 bis 70 Aushilfskräfte um das Wohl der Besucher kümmern. In spätestens fünf Jahren soll sich die Investition ausgezahlt haben. Allein 2005 plant die MPC den Bau von 13 Diskotheken, erstmals versucht die GmbH auch in der Schweiz Fuß zu fassen. Heimberger zeigt sich sehr optimistisch, dass sich die offensive Politik des Unternehmens auszahlen wird: "Bislang wurde unser Angebot überall sehr gut angenommen."

Jeweils von Donnerstag bis Samstag sowie am Montag können sich die Karlsruher in der neuen Disko unterhalten lassen. Die Eintrittspreise sollen je nach Wochentag und Angebot zwischen zwei und sechs Euro liegen. Am Wochenende rechnet Heimberger "mit einem Durchlauf" von 1.000 bis 1.500 Personen, unter der Woche wäre er bereits mit 700 bis 800 zufrieden: "Da wir eine Zielgruppe von 18 bis 80 Jahren ansprechen wollen, sollte dieses Ziel leicht zu erreichen sein."

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