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Freiburg Nato-Gipfel: Bombendrohung gegen Baden-Airpark

Am gestrigen Freitag Nachmittag kam es um 16.30 Uhr zu einer Bombendrohung gegen den Baden-Airpark durch einen unbekannten Anrufer.

Nach Polizeiinformationen wurde das Terminal von der Polizei durchsucht. Verdächtige Gegenstände wurden dabei nicht gefunden. Der reguläre Abfertigungsbetrieb wurde um 17.15 Uhr wieder aufgenommen.

Am heutigen Samstag Morgen versuchten derweil mehrere Personen als Schwimmer oder Taucher südlich von Kehl im Rhein in Richtung Passerelle zu gelangen. Im nördlichen Bereich wurde ein mit fünf Personen besetztes Schlauchboot festgestellt. In diesem Zusammenhang nahm die Polizei insgesamt 26 Personen in Gewahrsam. Sie wurden nach Feststellung ihrer Personalien wieder entlassen. Im Luftraum stiegen in dieser Zeit zwei Heißluftballone auf, die nach einer entsprechenden Aufforderung durch einen Polizeihubschrauber wieder landeten.

Aufhebung der Sperrungen

Die Sicherheitszonen in Baden-Baden wurden nach der Abfahrt der Delegationen gegen 9 Uhr aufgehoben. Es ist wieder freier Personen- und Fahrzeugverkehr möglich. Dies gilt auch für die Stadt Kehl. Dort wurden die Sicherheitszonen gegen 10.15 Uhr  aufgehoben. Die Sperrung der A5 in Richtung Süden konnte auf den Zeitraum zwischen 8.25 Uhr und 09.05 Uhr begrenzt werden. Während dieser Zeit staute sich der Verkehr maximal auf einer Länge von vier bis fünf Kilometern. Inzwischen fließt der Verkehr in Richtung Süden wieder. 

Tränengas gegen Randalierer

Seit 11 Uhr findet die angemeldete und genehmigte Versammlung auf dem Sammelplatz „Läger“ in Kehl statt. Dort befanden sich zu Beginn der Versammlung etwa 2.000 Teilnehmer, von denen rund 800 gegen 10.45 Uhr mit der „Friedenslok“ in Kehl angekommen sind. Die mittlerweile auf 3.500 bis 4.000 Teilnehmer angewachsene Versammlung startete um 12 Uhr auf den vorgesehenen Aufzugsweg in Richtung Europabrücke. Die Versammlung verläuft größtenteils friedlich. Allerdings kommt es abseits des Hauptgeschehens zu Auseinandersetzungen zwischen Gewaltbereiten und der Polizei. Diese geht mit Tränengas gegen die Randalierer vor.

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