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Karlsruhe Nächtliches Alkoholverbot bestätigt Karlsruher Politik

In Baden-Württemberg dürfen seit Anfang März Tankstellen, Kioske und Supermärkte zwischen 22 und 5 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Diese Regelung bestätigt der Stadt ihre bisherige Politik.

Mit der bundesweit einzigartigen Regelung will die Landesregierung vor allem Saufgelagen Jugendlicher entgegenwirken, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. Das Verbot des nächtlichen Verkaufs von alkoholischen Getränken außerhalb von Gaststätten "dämmt einen häufig in Gewalt und Aggression mündenden Alkoholmissbrauch ein" und trage zu mehr Sicherheit bei, sagt Dr. Björn Weiße, Amtsleiter von Bürgerservice und Sicherheit (BuS).

Mit der gemeinsam im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Aktion wenden sich Stadt und Landkreis Karlsruhe gegen Alkoholismus, Gewalt und Vandalismus.

So muss etwa derjenige, der unter Alkoholeinfluss randaliert, mit einer Meldung an die Führerscheinstelle rechnen und mit einem deutlichen Hinweis darauf, so Weiße, "dass bei Wiederholung die Kraftfahreignung in Frage steht".

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  •   stefko
    (2329 Beiträge)

    03.03.2010 16:15 Uhr
    Gesetze made im Ländle
    "Dumm" nur, dass unsere Politik-Clowns mal wieder etwas übersehen haben. So dürfen Tanken mit Bistro, d.h. mit einer Ausschankgenehmigung (praktisch alle großen Tankstellen) auch weiterhin Alk nach 22h verticken. Ebenso Autobahntanken und natürlich kann auch niemand einem Wirt untersagen, nach 22h Flaschenbier u.ä. über den Tresen zu verkaufen ... zwinkern
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  •   Smartraver
    (7579 Beiträge)

    03.03.2010 17:02 Uhr
    Aber...
    Er MUSS die Getränke ausschenken, d.h. im Glas oder der geöffneten Flasche. Ich glaub nicht das einer einen Kasten Pils im Glas mit heim nimmt. UND es gilt das Gaststättengesetz seit eh und je dann in voller Breite. Also u.a. kein Ausschank/Verkauf von Alkohol an erkennbar betrunkene Personen. Des Weiteren hat die Landesregierung bereits angekündigt diese Lücke schnell zu schließen.
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  •   kampion
    (1294 Beiträge)

    03.03.2010 16:07 Uhr
    lächerlich ist das
    man hätte einfach den Alkohol ab 18 verkaufen sollen, das wars. Wer nen Ausweis nicht verlangt bzw an Nicht-Volljärige Alk verkauft kriegt drakonische Strafen, wie in den USA zB. Als ich dort mit fast 30 Urlaub machte wurde immer und in jeder/m Gaststätte/Pub mein Ausweis verlangt weil sie Angst hatten bestraft zu werden. Dabei hab ich meistens nur Bier bestellt. Es ist ein Skandal, dass gestandene Erwachsene von nun an ab 22 Uhr an einer Tankstelle kein Bier mehr kaufen dürfen, das ist echt ein Skandal.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1018 Beiträge)

    03.03.2010 16:24 Uhr
    Die Amis sind da auch weit
    rigoroser. Kenne das, was du schreibst. Man ist 30 und älter und wird immer nach dem Ausweis gefragt. Vor dem Laden ist oft ein Schild angebracht, dass besagt, dass wenn man jünger als 30 aussieht, es sein kann, dass man nach dem Perso gefragt wird, um zu vermeiden, dass sich jemand auf den Schlipps getreten fühlt.

    Grund für so ein Vorgehen ist im Übrigen recht einfach: Wenn du in Amerika einem unter 21jährigen Alkohol verkaufst, dann wird, wenn es heraus kommt, der Laden dicht gemacht. Und zwar sofort! Keine Verwarnung, kein gehen über Los, kein Einzug von 4.000 DM.. zwinkern

    Sofortiger Konzessionsentzug eben. Gibt es bei uns nicht. Gebe es das, würden hier wahrscheinlich auch mehr Gastwirte und Supermärkte nach den Personalausweisen fragen.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (3 Beiträge)

    03.03.2010 15:52 Uhr
    lustig
    Und ich dachte immer, der Verkauf von Alkohol an Jugendliche sei sowieso schon verboten? Muss ich mich wohl getäuscht haben
    Tja, jetzt Jetzt muss man sich halt vor 22 Uhr eindecken. Das erschwert den Konsum natürlich ungemein.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1018 Beiträge)

    03.03.2010 16:05 Uhr
    Jugendliche ab 16
    dürfen Bier und Wein kaufen und auch trinken. Ist also nicht verboten. Bei harten Sachen sieht es da schon anders aus. Aber einer ist in der Regel immer 18 und kann dann das Zeug eben kaufen. Und 18jährige finde ich persönlich gehören durchaus noch in den Bereich "Jugendliche", wenn sie es auch eigentlich nicht mehr sind auf dem Papier. Aber eben nur da.. zwinkern

    Verhindert wird durch die Regelung aber nicht wirklich viel. Die Jugend stellt sich drauf ein. Entweder sie kaufen es früher, oder sie machen es wie uns geschehen: Unseren Keller haben sie mal ausgeräumt und Alkohol im Wert von 150 Euro geklaut nachts. Alles andere blieb stehen, nur der gesamte Wein- und Sektvorrat, selbst gebrannter Schnapps vom Opa meiner Frau und ein paar Flaschen Bitter Lemon waren weg. Alleine der Schnapps dürfte denen aber die Lichter ausgeblasen haben.. zwinkern
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (786 Beiträge)

    03.03.2010 18:01 Uhr
    Eins wollen wir mal festhalten
    Auch ein 18-jähriger ist ein Jugendlicher. Wer keine 18 ist, ist beschränkt Geschäftsfähig, das heisst bei Anschaffung gewisser Dinge müssen die Eltern ihre Zustimmung miterteilen wie z. B. Beispiel einen Abschluss einer Lebensversicherung. Der 18-jährige braucht das nicht, weil er gesetzlich volljährig ist und ist für sich selbst verantwortlich.

    Wenn Jugendliche im Alter zwischen 18 und 21 Jahren besoffen sind und bei einer Randalierung erwischt werden, dann können sie nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.
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  •   andip
    (10958 Beiträge)

    03.03.2010 15:24 Uhr
    Naja
    " So muss etwa derjenige, der unter Alkoholeinfluss randaliert, mit einer Meldung an die Führerscheinstelle rechnen und mit einem deutlichen Hinweis darauf, so Weiße, "dass bei Wiederholung die Kraftfahreignung in Frage steht"."

    Und das ist rechtlich äusserst fragwürdig,weil da zuerst mal überhaupt kein Zusammenhang besteht.
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  •   Smartraver
    (7579 Beiträge)

    03.03.2010 17:11 Uhr
    Oh da solltest du...
    dich erst mal in die Fahrerlaubnisverordnung einlesen bevor du etwas in Frage stellst rechtlich. Richte dein Augenmerk besonders auf die §§ 2,3 und 13.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1018 Beiträge)

    03.03.2010 15:30 Uhr
    Jo, sehe ich auch so
    aber du weißt ja: Wo kein Kläger, da kein Richter. Also muss erstmal so ein Fall kommen. Geht derjenige dann den Weg übers Gericht dürfte es sich recht schnell wieder haben mit dieser Regelung.
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