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Karlsruhe Mit Tempo 190 in die Radarfalle: 22-Jähriger rast mit einem Mietwagen durch Karlsruhe

Bereits Anfang Februar hat ein 22-Jähriger mit einem Mietwagen eine Spritztour durch Karlsruhe gemacht. Nach Angaben der Polizei hat er dabei mehrfach gegen die Verkehrsregeln verstoßen und andere Autofahrer gefährdet. Das ganze Ausmaß wurde erst bekannt, als die Aufnahmen von Blitzern ausgewertet wurden.

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein 22-Jähriger mit einem schwarzen VW Golf Variant am Sonntag, 3. Februar, durch Karlsruhe gerast. Die Polizei kam durch Auswertungen von Aufnahmen von stationären Geschwindigkeitsmessanlagen auf die Spur des Mietwagens mit Braunschweiger Kennzeichens - und anschließend auf den entsprechenden Mieter.

Mit 190 Kilometer pro Stunde über die B36

Laut Polizei sei der junge Mann mit dem Auto mehrfach über unterschiedliche Streckenabschnitte gefahren und "wiederholt mit Geschwindigkeiten, die den erlaubten Wert doppelt oder dreifach überschritten", wie es die Polizei beschreibt. Es habe der Mann über 20 Verstöße in der Zeit zwischen 2.57 und 8.42 Uhr angehäuft.

"Im Bereich der Bundesstraße 36, Höhe Sudetenstraße in Fahrtrichtung Süden, erreichte der 22-Jährige einen Wert von 190 km/h", berichtet die Polizei weiter. Gegen 4.20 Uhr nötigte er eine Autofahrerin ab dem Rüppurrer Tor massiv und forderte sie durch Gestik gezielt zu einem Rennen auf. Laut Angaben der Geschädigten hätte der 22-Jährige zu diesem Zeitpunkt einen Motorradhelm und Motorradhandschuhe getragen.

War er auch in Baden-Baden unterwegs?

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der junge Mann an besagtem Morgen sein Unwesen auch im Bereich Baden-Baden trieb. Der 22-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige, einem Fahrverbot und mehreren hundert Euro Bußgeld rechnen.

Die Polizei bittet Zeugen und weitere Personen, die durch das Fahrverhalten des jungen Mannes betroffen waren, sich bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0721 944840 zu melden.

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Kommentare (41)
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  •   NewFlip
    (1 Beiträge)

    21.02.2019 17:23 Uhr
    MPU vor Zulassung zum Führerschein?
    Wenn ich so etwas lese, dann kommt bei mir die Überlegung hoch, dass man eine verbindliche MPU vor Erwerb der Fahrerlaubnis sinnvoll sein könnte, zumindest in der Theorie
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10912 Beiträge)

    21.02.2019 12:02 Uhr
    der Knilch fuhr einen Mietwagen,
    da nützt es auch gar nichts, dem die Karre stillzulegen...
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  •   Joerg_Rupp
    (2609 Beiträge)

    21.02.2019 07:51 Uhr
    Klingt für mich
    als hätte da jemand aufputschende Drogen genommen und es unter deren Einfluss für eine gute Idee gehalten, nachts den Rennfahrer in der Stadt zu magieren.
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    21.02.2019 11:15 Uhr
    vermutlich
    Speed.
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  •   Schattegustl
    (123 Beiträge)

    21.02.2019 07:25 Uhr
    Vorbild Schweiz
    In der Schweiz wäre er mindestens ein Jahr ins Gefängnis
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  •   kommentar4711
    (2169 Beiträge)

    21.02.2019 07:42 Uhr
    Vorbild Schweiz
    Und das finde ich gut!
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  •   treuerkscfan
    (664 Beiträge)

    21.02.2019 07:08 Uhr
    Führerscheinentzug ist das mindeste
    Aber für immer. Sozialstunden aber nicht irgendwo sondern in einer Notaufnahme bevor Unfallopfer operiert werden. Dazu die Androhung wenn er wieder fährt geht's in den Knast.
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  •   Nico1966
    (163 Beiträge)

    20.02.2019 20:23 Uhr
    Mehrere hundert Euro...
    Ich glaube der kann keine 10 € Euro aufbringen.Deshalb mal ein halbes Jahr Knast mit Putzdienst neben der Autobahn,an Autobahnausfahrten und Rastplätzen.So kann er seine Strafe abarbeiten und nützt der Allgemeinheit.Macht er es wieder,gibts ein Jahr usw..Aber,ich vergaß wir leben ja in Deutschland!Da ist das ja ne coole Socke.Paar Sozialstunden,wegen Mittellosigkeit und gut ist’s.
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  •   HerrNilson
    (766 Beiträge)

    20.02.2019 20:42 Uhr
    Sagt wer?
    Sind Sie Richter? Woher wissen Sie schon jetzt wie das Urteil ausfallen wird? Wir leben in einer Demokratie und unsere Gesetze werden umgesetzt. Und das ist gut.
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  •   Prof.Baerlapp
    (637 Beiträge)

    21.02.2019 08:53 Uhr
    Möglicherweise
    muss man aber über eine Verschärfung der Gesetze diskutieren.

    In der Schweiz sind in solchen Fällen Haftstrafen möglich (siehe z.B. Fall "Gotthard-Raser"). Und wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen, ob das nicht auch in Deutschland angemessen wäre. Immerhin sprechen wir hier von vorsätzlichen massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen, und das über mehrere Stunden. Es grenzt ja an ein Wunder, wenn bei solchen Aktionen keine Unbeteiligten zu Schaden oder gar zu Tode kommen.

    "Rechtsstaat" ist nämlich nicht gleichbedeutend mit "möglichst milde oder gar keine Strafen", das sollte man nicht vergessen.
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