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Karlsruhe Mehr Helfer engagieren sich: Dreck-weg-Wochen knacken Rekord aus 2016

Deutlich mehr Karlsruher als beim Höchststand im Jahr 2016 nahmen in diesem Jahr den Müllgreifer in die Hand und säuberten die Fächerstadt. "Ein voller Erfolg", freut sich Bürgermeister Klaus Stapf.

Genau 12.579 Teilnehmer engagierten sich in diesem Jahr bei den 12. Karlsruher Dreck-weg-Wochen. Die Sauberkeitskampagne hat somit den bisherigen Rekord von 11.020 Teilnehmenden im Jahr 2016 geknackt. Insgesamt 821 Aktionen mit 337 Putzgruppen fanden vom 12. März bis 30. April statt. Eingebracht hatten sich 53 Paten, 93 Einzelpersonen, 66 Kindergärten und Kindertagesstätten, 54 Schulen und 53 Vereine, neun Gewerbebetriebe sowie soziale Einrichtungen und vier Ortsverwaltungen. Außerdem meldeten sich elf neue Sauberkeitspaten, um künftig auch außerhalb der Dreck-weg-Wochen ein selbst gewähltes Gebiet sauber zu halten. Im Jahr 2017 hatten 11.014 Helfer bei der Sauberkeitskampagne angepackt. Insgesamt haben 295 Putzgruppen mit angepackt.

"Die gemeinsame Sauberkeitskampagne war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg", lobte Bürgermeister Klaus Stapf. Das Engagement der Bürger sei überwältigend und zeige, dass ihnen eine saubere Stadt wichtig sei. "Mein Dank gilt allen Helfern, die unsere Dreck-weg-Wochen in diesem Jahr unterstützt haben."

Helfer dürfen zu "Das Fest"

Die freiwilligen Helfer lädt das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) als Dankeschön zum Dreck-weg-Tag am Sonntag, 22. Juli, im Rahmen von "Das Fest" in die Günther-Klotz-Anlage ein. Die Einladungen hierfür mit Imbissgutschein und KVV-Ticket erhielten die Aktiven nach den Putzaktionen. Unter allen anwesenden Dreckwegmacherinnen und Dreckwegmachern verlost das AfA Preise.

Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich telefonisch unter 0721/133-7005 an das Amt für Abfallwirtschaft wenden.

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  •   Motzmann
    (464 Beiträge)

    16.05.2018 12:01 Uhr
    bräuchten wir...
    ..alles nicht,wenn jeder seinen Dreck wieder selber entsorgen würde.
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  •   Waterman
    (6148 Beiträge)

    16.05.2018 13:00 Uhr
    Das gibt es
    in Japan
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  •   Senfdazu
    (188 Beiträge)

    17.05.2018 06:00 Uhr
    😎
    auch in Italien (zumindest Trentino, Dolomiten und Toskana), dort werden die Orte von den Einwohnern saubergehalten, da wirft keiner seinen Dreck auf den Gehsteig.
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  •   Route66
    (1274 Beiträge)

    17.05.2018 06:57 Uhr
    Ja aber
    in Italien ist das nur in einigen kleinen Dörfern so. Und da funktioniert so etwas auch nur weil da eine Gemeinschaft ist, in der jeder jeden kennt. So was funktioniert in einer Stadt leider nicht: Anonym wirft Dreck weg und erwartet dass er schon von jemand weggeräumt wird. Der Rest schaut gelangweilt zu. So was würde in einem toskanischen Bergdörfchen niemals vorkommen, da wüsste jeder wer das Ferkel war und er würde dann auch vom halben Dorf darauf angesprochen werden. Hehe.
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  •   betablocker
    (3498 Beiträge)

    17.05.2018 09:42 Uhr
    Ich denke
    das funktioniert in Dörfern überall, auch hier. Wenn du hier übers Land fährst ist es auch sauber. Das liegt ja schon daran, dass in den Ortschaften viel weniger Leute auf der Strasse unterwegs sind, von der sozialen Kontrolle mal abgesehen. Dort ist 100 Meter weiter immer noch vor deiner Tür, hier in der Stadt nicht.
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  •   Elim_Garak
    (305 Beiträge)

    16.05.2018 06:34 Uhr
    Was die Teilnehmer noch nicht wissen
    sie dürfen nur zum abschliessenden Dreck-weg-machen in die Günther-Klotz-Anlage.
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