Markus Brock: TV-Moderator

Wer hat ihn nicht schon im Fernsehen gesehen, mit seinem charmanten Lächeln und seiner beruhigenden Stimme. Der SWR-Moderator Markus Brock wurde am 18. Juni 1963 in Stuttgart geboren. 1982 erhielt er in Karlsruhe sein Abitur und begann danach das Studium der Politologie und Soziologie an der Universität Heidelberg. Zwischen 1986 und 1988 war Markus Brock Hörfunk-Volontär bei einem Karlsruher Regionalsender, später dann Moderator, Redakteur und Chef vom Dienst. Acht Jahre lang arbeitete er bei SWF3 als Moderator und Redakteur zahlreicher Sendungen, von der Morning- bis zur Late-Night-Show und von den News bis zur Unterhaltung.

Seit 1992 ist er als Moderator im Fernsehen tätig. Ein Jahr später moderierte er bei der ARD "Disney-Time". Vier Jahre später unterhält der verheiratete Vater die Zuschauer mit "Service inclusive" und "Ratgeberzeit" im Nachmittagsprogramm von Südwest 3. 1998 präsentierte er das Städtequiz "Landesschlau" für den Südwest BW. Im gleichen Jahr moderierte er die ZDF-Sendung "Reiselust".

Seit 1997 ist er in der Sendung "Kochkunst" mit Sternekoch Vincent Klink für Südwest 3, MDR und Hessen 3 zu sehen. In diesem Jahr präsentiert er im Ersten die tägliche Talk- und Spielshow "NachTisch". Wenn Markus Brock nicht vor der Kamera arbeitet, dann geht er seinen Hobbys nach. Er liest, verreist, beschäftigt sich mit der Architektur in Zeitschriften, Büchern und mit Häusern. Am liebsten isst und kocht er gerne und gut, joggt, schwimmt und fährt Mountainbike.

Der Moderator ist auch bei vielen Events aufgetreten, unter anderem bei der Eröffnung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe, bei der Eröffnung des Festspielhauses in Baden-Baden und bei vielen mehr. Aber auch bei Festivals sah man sein Gesicht, unter anderem auf dem Cinema Europa, Internationalen Solo-Tanztheaterfestival und bei zahlreichen Podiumsdiskussionen auf Messen und Festivals.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
Optimistisch, tolerant und nervenstark. Oder war Optik gemeint? Dann: Groß, blond und schlank.

Was ist Ihre größte Stärke?
Gelassenheit.

Was ist Ihre größte Schwäche?
Unentschlossenheit.

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf? Haben Sie damals jemals daran gedacht, das zu werden, was Sie heute sind?
Popmusiker. Nein, was anderes wollte ich damals nicht.

Was würden Sie im Leben gerne noch erreichen?
Möglichst lange so gesund und glücklich zu bleiben, wie ich es jetzt bin. Alles andere ist nebensächlich.

Was nervt Ihre/n Partner/in am meisten an Ihnen?
Siehe meine größte Schwäche.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie im Leben nicht verzichten?
Unser Sofa! Weil es für ruhige, erholsame Abende mit meiner Frau steht.

Wen würden Sie gerne auf den Mond schießen?
Sämtliche Terroristen dieser Welt.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Menschen, die selbstlos Gutes tun.

Welche Musik (Interpret und Titel) und welcher Film haben Sie am meisten beeindruckt?
Fast alles von den Beatles. "1,2,3" von Billy Wilder, denn dieser Film ist nicht nur irre komisch, sondern bringt auch die Absurdität des Ost-West-Konflikts auf den Punkt.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
"Der Klang der Zeit" von Richard Powers.

Sie werden als Tier geboren. Als welches?
Als Orang-Utan.

Sie tauschen einen Tag mit einer Person des anderen Geschlechts - wer wäre das?
Julia Roberts. Erstens mag ich sie und zweitens wüsste ich dann, wie das Leben eines Hollywoodstars aussieht.

Was finden Sie an Karlsruhe reizvoll?
Die Größe: Fast alle Vorteile der Großstadt ohne die Nachteile. Die schönen Plätze in der Innenstadt. Das viele Grün und das entspannte Leben hier. Die Tatsache, dass meine Familie und Freunde in Karlsruhe leben.

Was würden Sie an Karlsruhe ändern, wenn Sie Oberbürgermeister/in wären?
Statt Kleckern Klotzen. In allen Bereichen.

Welches sind die markantesten Karlsruher / deutschen Köpfe?
Peter Weibel, Peter Sloterdijk und Markus Lüppertz.

Sie leben in einem anderen Land. Welcher Grund könnte Sie dazu bewegen beziehungsweise davon abhalten, nach Deutschland einzuwandern?
Das Wetter, zu wenig Meer drumrum, der Pessimismus und Missmut der Deutschen.

Es geht um das Glück der Republik. Welche Person, Gruppierung oder Idee sollte mehr Einfluss gewinnen?
Zum Glück weiß ich das nicht, denn sonst würde ich noch mehr an der bisherigen Politik verzweifeln.

Wie und wo möchten Sie sterben?
Uralt, bis zum Tod fit, sehr schnell und am besten gemeinsam mit meiner Frau.

Kommen Sie in den Himmel oder in die Hölle?
Wenn ich daran glauben könnte: in den Himmel.

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