Seebach/Ortenaukreis Löscharbeiten dauern an

Die Löscharbeiten dauern an (Foto: pr)
Millionenschaden entstand beim Brand des Mummelseehotels an der Schwarzwaldhochstraße. Drei Personen, nach ersten Erkenntnissen aus dem Mitarbeiterbereich, wurden durch Rauchgas leicht verletzt. Die Feuerwehr hat weiterhin alle Hände voll zu tun, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist weiterhin unklar. Deshalb wird erwogen, einen Sachverständigen einzuschalten.

Gegen 11.40 Uhr war über den Feuerwehrnotruf die Brandmeldung bei der "Integrierten Leitstelle" eingegangen. Passanten hatten im Dachbereich des Mummelseehotels, in dem sich die Zimmer der Bediensteten befinden, Flammen entdeckt und Alarm geschlagen (ka-news berichtete). Kurz vor 12 Uhr waren die ersten Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt stand der Dachstuhl bereits in Flammen.

In der Folge wurden rund 130 Wehrmänner aus sieben verschiedenen Feuerwehren am Mummelsee zusammengezogen. Für sie gestalten sich die Löscharbeiten nach Polizeiangaben weiterhin schwierig, weil die Schindelbauweise dieses typischen "Schwarzwaldhochstraßenhotels" ein Lokalisieren des Brandherdes schwierig macht. Auch der Wind leistete seinen Beitrag dazu. Der Dachstuhl ist bereits zerstört.

Gäste standen vor brennendem Hotel

Notarzt und mehr als 30 Helfer des Rettungsdienstes und des Kriseninterventionsteams sind gleichfalls vor Ort. Sie kümmern sich unter anderem um die drei Verletzten und die anderen Betroffenen. Zur Brandausbruchzeit hielten sich in dem Hotel 25 Mitarbeiter auf. Außerdem hatten sich 14 Hausgäste eingebucht, die teilweise am frühen Morgen zu Wanderungen aufgebrochen waren und bei der Heimkehr vor dem brennenden Hotel standen. Um deren weitere Unterbringung kümmert sich das Bürgermeisteramt Seebach.

Die Polizei hat die Schwarzwaldhochstraße zwischen den Landesstraßen 86 und 87, die nach Sasbachwalden und nach Ottenhöfen führen, voll gesperrt und leitet den Verkehr weiträumig um. Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Sperrungen noch über Stunden aufrecht erhalten bleiben.

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