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Karlsruhe Landkreis-Projekt gegen Drogen: "Wegschauen ist keine Lösung"

Es waren die positiven Erfahrungen, die letztlich zu der jetzigen Auftaktveranstaltung "Suchtprävention auf Augenhöhe" im Landratsamt Karlsruhe führten. Hinter den eher fremd klingenden Bezeichnungen steckt ein in dieser Form einmaliges Engagement von Schülern, die sich innerhalb der eigenen Altersgruppe aktiv für ein suchtmittelfreies Miteinander einsetzen.

Das Landkreis-Projekt läuft unter der Rahmeninitiative "Wegschauen ist keine Lösung" in enger Kooperation mit den Suchtberatungsstellen der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) Ettlingen und dem Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv) Karlsruhe und Bruchsal. Es fördert Schülergruppen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, sich an ihrer Schule aktiv für ein Leben ohne Sucht und Drogen einzusetzen.

Die Schülergruppen erhalten zunächst eine zweitägige Schulung zum Thema Sucht und Drogen durch Fachkräfte der Suchtberatungsstellen und können auf die fachliche Unterstützung der Beratungsstellen in Form von gemeinsamen Besuchen einer Klinik für Drogenabhängige oder der Vermittlung von ehemaligen betroffenen Suchtkranken zählen.

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Kommentare (2)
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  •   ralf
    (3596 Beiträge)

    18.03.2010 14:58 Uhr
    Wegschauen ist keine Lösung?
    Neulich war ich in einer Kneipe, alle Gäste hatten ein Bier in der Hand. Was machen? Alle über die Gefahren der Droge Alkohol aufklären? Doch wegschauen und ein Glas Mineralwasser bestellen? Oder ebenfalls ein Bier bestellen?
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  • unbekannt
    (1197 Beiträge)

    19.03.2010 08:51 Uhr
    Eine Spritze,
    einen Teelöffel, etwas zum Arm abbinden, ein Feuerzeug und ein Briefchen Heroin auspacken und zeitgleich dem Wirt und den Gästen erzählen, dass alle Drogen verboten gehören wäre wahrscheinlich eher ein HINGUCKER...
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