Stuttgart Kulturausverkauf vom Tisch?

20.210 Bürger aus aller Welt wehren sich gegen den "Ausverkauf badischen Kulturguts". Zumindest ist das die genaue Anzahl der Unterschriften, die die Landesvereinigung Baden in Europa auf ihren ausgeteilten Listen gezählt hat und mit der sie gegen das Verhalten der Landesregierung protestiert (ka-news berichtete). Am gestrigen Mittwoch haben Professor Robert Mürb, Vorsitzender des Vereins, die Stellvertreterin und ehemalige Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle sowie weitere Mitglieder der Landesvereinigung das besondere Nikolausgeschenk in Form zweier gelber Pakete mit roten Streifen dem Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart übergeben.

Landtagspräsident Peter Straub und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg nahmen das Präsent entgegen. Mürb forderte den Landtag und die Landesregierung auf, dem Tenor der Kommentare Rechnung zu tragen, nämlich Kulturgut zu bewahren anstatt zu veräußern und Kloster Salem unter seine Obhut zu nehmen. Landespräsident Straub dankte der Landesvereinigung und den unterzeichnenden Bürger für das Engagement und wertete es als Lebenszeichen der Demokratie. Wissenschaftsminister Frankenberg meinte, dass in einer von ihm eingesetzten Komission in aller Ruhe ein Weg gefunden werde, der den Vorschlägen der Landesvereinigung weitestgehend entsprechen werde. Robert Mürb: "Damit scheint der Ausverkauf vom Tisch zu sein."

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