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Ettlingen/Karlsruhe Kein Nazi-Aufmarsch

Nachdem die Stadt Ettlingen die aus der rechten Szene angemeldete Demonstration für Samstag, 1. Dezember, verboten hatte (ka-news berichtete), haben nach neuestem polizeilichen Kenntnisstand die Verantwortlichen dieser Demo nun mitgeteilt, dass sie dagegen keine Rechtsmittel einlegen werden. Somit gehen die Stadt Ettlingen und die Polizei davon aus, dass es zu keinem organisierten Aufmarsch kommen wird. "Ich bin erleichtert", so Bürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

Aufgrund dessen, dass die Anmelder die Verbotsverfügung akzeptiert haben, hat der Veranstalter der geplanten Gegendemonstration am Wasenplatz, die unter anderem von zahlreichen Vereinen, Initiativen und allen Fraktionen und Gruppierungen des Gemeinderates sowie vom "Bündnis gegen Rassismus und Neonazis" unterstützt wird, auf die angemeldete Protestkundgebung verzichtet.

Die Bürgermeisterin dankt vor allem dem polizeilichen Einsatzleiter Bernd Meyer für die gute Kooperation und der gesamten Polizei für die verantwortungsbewusste Vorbereitung zur Absicherung eines friedlichen Verlaufs der geplanten Demonstration. Allen Schulen, Vereinen, Initiativen, Kirchen und Parteien, die in den vergangenen Wochen Zivilcourage gezeigt haben, zollte die Bürgermeisterin Respekt. "Mit ihrer großen Bereitschaft haben sie alle ein wichtiges Signal gegen braunes und extremistisches Gedankengut gesetzt", unterstrich Petzold-Schick.

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