Katrin Schütz: CDU-Landtagsabgeordnete

Sie hat es geschafft und versucht jetzt eifrig ihre Ziele zu verwirklichen, unter anderem möchte sie sich für die Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung einsetzen, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und sich für Familie und Beruf engagieren. Die Rede ist von Katrin Schütz. Sie ist nicht nur die Geschäftsführerin eines Sport-Unternehmens, sondern auch Landtagsabgeordnet für die CDU.

Schütz, die 1967 in Ettlingen als Älteste von sieben Geschwistern geboren wurde, wollte Landtagsabgeordnete werden, weil "man nicht immer fordern sollte, man muss auch etwas umsetzen". An der Politik fasziniert die verheiratete Mutter von zwei Kindern, dass man Verantwortung übernimmt. Denn in der Politik, könne man vieles mitgestalten und eigene Ideen realisieren. "Mich hat es auch politisch begeistert, dass man sich als normaler Bürger in den Prozess der Politik mit einbringen kann", so Schütz.

Engagement ist für die Ettlingerin kein Fremdwort, denn sie ist seit zehn Jahren im Ehrenamt gesellschaftspolitisch aktiv. Unter anderem war sie drei Jahre lang Bundesvorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Deutschland und Jurorin des Wettbewerbs "Erfolgsfaktor Familie 2005" des Bundesfamilien- und Wirtschaftsministeriums. Schütz, die gerne liest und wandert, hatte sich bei den Landtagswahlen sehr über ihr positives Ergebnis gefreut. "Der Einsatz hat sich geloht und ich wusste, was für eine Verantwortung ich tragen muss als Landtagsabgeordnete. Ich versuche das Beste für die Region rauszuholen." Wenn Schütz sich nicht gerade der Politik widmet, dann fährt sie in ihrer Freizeit Ski oder geht dem Marathon- und Halbmarathonlauf nach.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
Bodenständig, zuverlässig und tatkräftig.

Was ist Ihre größte Stärke?
Durchhaltevermögen und Initiative.

Was ist Ihre größte Schwäche?
Mozartkugeln und manchmal Perfektionismus, verbunden mit Ungeduld.

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf? Haben Sie damals jemals daran gedacht, das zu werden, was Sie heute sind?
Als Kind wollte ich Ärztin in der Entwicklungshilfe und anschließend Stewardess werden. Wie die meisten Kinder dachte ich nie daran zu werden, was ich heute bin. Denn ich stellte mir ja vor, permanent in der Welt umherzureisen und fremde Länder und Menschen kennen zulernen. Die Neugierde und die Vorliebe für andere Kulturen und Länder habe ich mir allerdings bis heute bewahrt.

Was würden Sie im Leben gerne noch erreichen?
Ich glaube fest daran, dass jeder in seinem Wirkungskreis sein Umfeld zu verbessern vermag. In meinem Leben möchte ich einen Beitrag zu positiven Zukunftsaussichten für unsere und zukünftige Generationen leisten.

Was nervt Ihre/n Partner/in am meisten an Ihnen?
Die Privatsphäre auch der Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, halte ich für schützenswert. Grundsätzlich darf es aber meiner Meinung nach in jeder Partnerschaft Reibungspunkte geben.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie im Leben nicht verzichten?
Ich habe einen alten Schreibtisch, den mein (verstorbener) Großvater geschreinert hat. Der Schreibtisch ist für mich ein Erinnerungsstück an einen lieben geschätzten Menschen.

Wen würden Sie gerne auf den Mond schießen?
Ich glaube, es würden sich genügend Leute auf dem Mond tummeln, wenn jeder dort hinauf schießen könnte, wen er wollte. Einige meiner Kandidaten wären ohnehin schon dort.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Vor Karl-Heinz Böhm habe ich größte Achtung. Ich bewundere seine Arbeit und seinen großen Einsatz für Menschen, die sich nicht aus eigener Kraft selbst helfen können.

Welche Musik (Interpret und Titel) und welcher Film haben Sie am meisten beeindruckt?
Bei Grease und der Filmmusik dazu waren wir Anfang der 80er kaum noch zu halten. Heute höre ich je nach Stimmung von klassischer Musik über Jazz bis zu Salsa verschiedene Musikrichtungen.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
Eine Biografie von Schiller; Paul Nolte, Generation Reform; Kurt Biedenkopf, Die Ausbeutung der Enkel.

Sie werden als Tier geboren. Als welches?
Wenn ich als Tier geboren werden müsste, würde ich mich für einen Albatros entscheiden. Er weiß sich seine Energie so einzuteilen, dass er auch sehr weite Strecken auch Übersee zurücklegen kann.

Sie tauschen einen Tag mit einer Person des anderen Geschlechts - wer wäre das?
Würde Andy Warhol noch leben, würde ich die Welt gern einen Tag lang mit seinen Augen sehen.

Was finden Sie an Karlsruhe reizvoll?
Karlsruhe ist eine wunderbare Stadt. Sie verbindet großartige kulturelle Angebote mit technologischen Zukunftsperspektiven. Darüber hinaus bietet sie auch für das Auge einiges: Wenn man nur an das Schloss und den Schlosspark denkt. Und mit dem Hardtwald ist man trotzdem schnell im Grünen, wenn einem danach ist. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Was würden Sie an Karlsruhe ändern, wenn Sie Oberbürgermeister/in wären?
Unser OB macht einen guten Job. Wäre ich Oberbürgermeisterin, würde ich die eingeschlagene Linie fortsetzen.

Welches sind die markantesten Karlsruher / deutschen Köpfe?
Zu den markantesten deutschen Köpfen zähle ich Friedrich Ebert und Albert Einstein. Unsere Stadt wesentlich geprägt hat Friedrich Weinbrenner. Und als Karlsruherin bin ich stolz auf die Erfindung des "alten Karlsruhers" Freiherr von Drais.

Sie leben in einem anderen Land. Welcher Grund könnte Sie dazu bewegen beziehungsweise davon abhalten, nach Deutschland einzuwandern?
Die Freiheit, die uns unsere Verfassung garantiert, ist für mich absolute Voraussetzung für ein Land, in dem ich leben möchte. Ansonsten schätze ich an Deutschland die Vielfalt der Landschaft, die Menschen, das milde Klima und noch viele weitere Dinge. Gut, dass ich bereits hier lebe. Diverse bürokratische Reglementierungen würde ich allerdings ändern.

Es geht um das Glück der Republik. Welche Person, Gruppierung oder Idee sollte mehr Einfluss gewinnen?
Toleranz und Respekt sind zwei Grundwerte, die eine herausragende Rolle in unserem Handeln einnehmen sollten.

Wie und wo möchten Sie sterben?
Sterben ist für mich ein Teil des Lebens. Deswegen möchte ich dort sterben, wo ich gelebt habe.

Kommen Sie in den Himmel oder in die Hölle?
Wenn ich wählen dürfte, dann würde ich mich für den Himmel entscheiden.

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