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Rheinstetten Zu viele Badegäste am Epplesee: Corona-Kontrollen werden verstärkt

Das schöne Wetter an Pfingsten hat am Epplesee bei Karlsruhe für viel Andrang gesorgt. Da vermehrt die Corona-Verordnung unter den Badegästen nicht eingehalten wurde, wird die Stadt ihre Kontrollen nun intensivieren. Unter anderem musste am Pfingstwochenende eine Zufahrt gesperrt werden.

Zahlreiche Menschen zog das schöne Sommerwetter am Pfingstwochenende an den Epplesee. Das hatte leider auch Schattenseiten: "Nachdem der Andrang vor allem am Pfingstmontag erheblich stärker als gewohnt war, wurde vermehrt verkehrswidrig auf Seitenstreifen und Wiesen geparkt", informiert die Stadt Rheinstetten.

Polizei muss Zufahrt zum See sperren

Die Polizei musste schließlich die Zufahrt sperren. "Wir haben durchaus Verständnis, dass es jetzt viele Menschen an frei zugängliche Baggerseen zieht, nachdem Freibäder noch geschlossen und auch keine größeren Ferienreisen möglich sind", so Bürgermeister Michael Heuser, "dennoch können wir ordnungswidriges Verhalten nicht tolerieren."

Trotz zahlreicher Lockerungen der Corona-Verbote gilt noch immer: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gemeinsam mit dem eigenen und einem weiteren Haushalt zulässig, ansonsten sind die erforderlichen Mindestabstände von 1,50 m einzuhalten. 

Die Stadt wird ihre Kontrollen daher verstärken und Absperrungen anbringen, bei zu hohem Besucheraufkommen muss auch die Zufahrt K 3581 erneut gesperrt werden. Das ordnungswidrige Parken und die Einhaltung der Corona-Verordnung im See- und Gastronomiebereich wird verstärkt kontrolliert.

 

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  •   Freigeist1
    (1213 Beiträge)

    07.06.2020 13:33 Uhr
    "Zufahrt sperren", falsch
    Parken, etc., damit sind wie immer nur die (oft uneinsichtigen und unorganisierten -kein Kleingeld am Parkplatzposten, trotz 5 min Warten-...) Autofahrer gemeint. Selbst schuld. Wer gemütlich per Rad an den See radelt und sich einen mäßig besuchten Bereich aussucht, ist in jeder Hinsicht auf der sicheren Seite. Der Platz pro Mensch an den Badeufern des Sees und im Wasser ist unvergleichlich großzügiger als in jedem Schwimmbad oder gar in der Sauna.
    Gegen egozentrische Gefahren-Parker an den Straßen ("Geiz ist geil") sollte selbstverständlich verstärkt vorgegangen werden.
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  •   Nachteule
    (791 Beiträge)

    04.06.2020 17:08 Uhr
    Was unbedingt noch geklärt werden sollte...
    Gelten die 1,50 m Abstand im See nur horizontal, oder auch vertikal ?
    grinsen grinsen grinsen
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  •   Iglaubsnet
    (773 Beiträge)

    04.06.2020 22:22 Uhr
    oder
    diagonal
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  •   mkalle
    (91 Beiträge)

    04.06.2020 11:37 Uhr
    Mehr Badeseen
    Vielleicht kommt die Stadt bzw. das Land ja mal auf die Idee dass es zuwenige gut zugängliche Badeseen in der Region gibt. Warum sind diese nur den Anglern vorbehalten? Ist dass deren Privateigentum? Da werden hanebüchene Gründe angeführt, und dann wundert man sich wieso halt alle an den Epple gehen, während man zb in Neureut extra Dreckhügel hat ankarren lassen um den Leuten das Baden zu vergällen. Da konnte man früher einwandfrei baden.
    Heute ist der Genuss des Sees nur einer seltsam privilegierten Gruppe von Anglern vorbehalten. Dabei gehören die Seen allen!
    Der Freizeitwert der Region könnte viel höher sein, aber man wundert sich lieber warum so viele für 19 € nach Malle fliegen... (zu niocht Krisen Zeiten)
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  •   jmiles
    (68 Beiträge)

    04.06.2020 16:49 Uhr
    Wem gehört der See?
    Zunächst mal "gehört" der See der Heidelberger Sand + Kies. Keine Ahnung, ob als Eigentum oder von Rheinstetten gepachtet. Hier wird gewerblich Kies und Sand abgebaut. Irgendwie ist der See auch noch von Naturschutzgebieten teilweise eingerahmt. Eigentlich deshalb schon kulant, dass man dort parken und baden darf. Kam von der B36, Rückstau bis zum Messekreisel ca. 200m, ging kaum vorwärts am Kreisel, ich u.a. haben gewendet und zurück über Mörsch nach Ettlingen. Hab ich noch nie erlebt sowas! Eine wirtschaftliche Nutzung als Badesee wird sich wohl nicht rentieren: 5-6 Monate Saison zum Baden, Herbst und Frühjahr evtl. nur Surfkurse, riesen Gelände unübersichtlich, mehrere Posten Bademeister notwendig, usw. ... sobald der Kiesabbau endet werden solche Seen meist Naturschutzgebiet.
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  •   GravelAndSand
    (20 Beiträge)

    05.06.2020 07:15 Uhr
    Wem gehört der See
    Die Heidelberger Sand und Kies hat lediglich Nutzungsrechte, und das auch nur in bestimmten Bereichen des Sees. Er gehört ihr nicht.
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  •   freigeist
    (566 Beiträge)

    04.06.2020 16:15 Uhr
    Das Ganze wird noch so richtig lustig
    wenn der Sommer so richtig in Fahrt kommt und in die Schwimmbäder nur begrenzt Leute einlassen. Der Rest weicht dann eben auf die Badeseen aus. Da freut sich dann auch recht schnell die Wasserqualität.
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  •   Avatar
    (822 Beiträge)

    04.06.2020 16:39 Uhr
    Na und vor allem
    freut sich der Virus bei dem Gedränge 😉
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  •   ALFPFIN
    (7221 Beiträge)

    04.06.2020 11:32 Uhr
    Das sollte noch viel mehr kosten.
    Es geht um das Corona Virus schwere Erkrankungen und viele Todesfälle, Herrschaftsnochmal.
    Diese Pandemie ist kein Phantasieprodukt, auch wenn es manche glauben. Die Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit mancher Zeitgenossen ist wirklich vollkommen unverständlich.
    Gleichwohl muss für alle, sollten sie erkranken, die gesetzliche Krankenkasse bezahlen. Die meisten sind ja gesetzlich versichert und natürlich erwarten diese verantwortungslosen Herrschaften dann, dass die Solidargemeinschaft einspringt.
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  •   Svantovit
    (119 Beiträge)

    07.06.2020 10:03 Uhr
    Apropos Zeitgenossen
    Gerade wegen solcher Zeitgenossen wie Ihnen, die hinter jeder Hecke das "tödliche Virus" vermuten, sind viele Badeseen in der Umgebung nach wie vor nicht zugänglich. Bleiben Sie am besten zu Hause mit Maske auf der Couch, da kann Ihnen das Virus am wenigsten anhaben und gleichzeitig gehen Sie mit Ihrer Paranoia der Umwelt nicht auf den... . Aber Vorsicht, mit jährlich. 2,8 Millionen Unfällen im Haushalt und 8000 Toten, ist dies ebenfalls mit einem hohen Risiko verbunden. Zu dumm, das Leben ist durchsetzt mit Risiken.
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