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Karlsruhe Zehn persönliche Fragen an Jonas Dachner (MLPD): "In der Schule war ich Kommunist"

Die erste Erinnerung an Politik, das größte Laster und peinliche Poster im Jugendzimmer? ka-news.de hat den Karlsruher Bundestags-Kandidaten vor der Wahl zehn ganz persönliche Fragen gestellt. Jonas Dachner (MLPD) verrät dabei: Am Tag nach der Wahl möchte er Zeit mit seiner Familie verbringen.

Klimaschutz, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Familie - unter anderem für diese Themen möchte sich Jonas Dachner im Bundestag einsetzen. Der Kandidat der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) in Karlsruhe würde damit zum ersten Mal in das Parlament einziehen.

  • Name, Vorname: Dachner, Jonas
  • Alter: 34
  • Geburtsort: Pforzheim
  • Wohnort (Stadtteil): Karlsruhe Mühlburg
  • Familienstand/Kinder: Ich wohne mit meiner Freundin und unserer Tochter (4 Monate) zusammen.
  • Aktueller Beruf: Elektrotechniker

Meine erste Erinnerung an Politik ist …

eine riesige Demonstration in Bonn für die 35-Stunden-Woche, auf die mich mein Vater schon als kleines Kind mitnahm. Dort habe ich die Kraft der Arbeiter kennengelernt, wenn sie sich einig sind.

An der Wand in meinem Jugendzimmer hing ein Poster von …

Che Guevara und die Faust, die das Hakenkreuz zertrümmert.

Das habe ich von meinen Eltern gelernt:

Nicht betteln, nicht bitten, nur mutig gestritten - nie kämpft es sich schlecht für Freiheit und Recht.

In der Schule war ich …

Kommunist.

Diese Phrase müsste man verbieten:

"Der Sozialismus ist eine schöne Idee, die leider nicht funktioniert."

Mein größtes Laster ist …

Schokolade.

Zur Entspannung nach der Arbeit mache ich …

Sport wie Handball oder Mountainbiken und Musik.

Diesen Menschen würde ich gerne mal persönlich treffen:

Víctor Jara, den großartigen Musiker und Kommunisten aus Chile.

Karlsruhe ist für mich …

eine Stadt, in der ich gerne lebe und gute Erinnerungen ans Heranwachsen habe.

Am 27. September nach dem Frühstück werde ich …

Zeit mit meiner Familie verbringen.

Sie möchten auch die übrigen 14 Bundestagswahl-Kandidaten aus Karlsruhe kennenlernen? Hier geht es zur Übersicht mit allen Bewerbern.

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Kommentare (14)
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  •   Schillerlocke
    (590 Beiträge)

    20.09.2021 18:37 Uhr
    Werden die eigentlich vom Verfassungsschutz beobachtet?
    Immerhin wollen sie die FDGO durch ein repressives kommunistisches Regime ersetzen. Ich frage für einen Freund.
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  •   ordnungshueter
    (201 Beiträge)

    20.09.2021 12:42 Uhr
    manche lernen's nie...
    fragt sich nur, von welcher seite des spektrums ausgehend... eigentlich ist ja fuer alle ausreichend zum verteilen vorhanden. warum klappt das nur so schlecht? weil manche einfach den hals nicht voll genug kriegen? die wollen 5 schnitzel auf den teller, schaffen nur 2 und lassen 3 vergammeln!
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  •   AlterMann
    (385 Beiträge)

    21.09.2021 12:39 Uhr
    Verteilen
    Verteilen kann man viel.
    Aber manche stellen sich nur an wenn es darum geht vom verteilten Geld möglichst viel zu bekommen.
    Wenn Arbeit verteilt wird dann ist das Bedürfnis an Teilhabe plötzlich nicht mehr so groß.
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  •   ordnungshueter
    (201 Beiträge)

    21.09.2021 13:00 Uhr
    na klar!
    sag ich ja: muss man anstaendig verteilen: manche schaffen fuer 3 - kriegen 1/2 angegammeltes schnitzel, das jemand weggeschmissen hat, andere schaffen nix und erben bezugsscheine fuer 200 schnitzel.
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  •   SunCityKA
    (155 Beiträge)

    20.09.2021 11:24 Uhr
    Diese ...
    .. Sekte, die Religionsgründer und Massenmörder Stalin huldigt gibt es noch??? Denen ist doch die LINKsEd noch zu nah an der CDU *LOL*. Deren Wahlwerbebroschüren sind aber besser als jede Comedy - zum totlachen komisch zwinkern Naja 0,001 % ... unwichtig...
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  •   kommentar4711
    (3335 Beiträge)

    20.09.2021 09:03 Uhr
    Kommunismus
    Jeder Staat, der auf den Kommunismus gesetzt hat, musste seinen Bürgern massiv Freiheiten entziehen und sie unterdrücken, da diese ansonsten keine Lust mehr darauf hatten. Das sollte man niemals vergessen, wenn man in der Wahlkabine mal auf den Gedanken kommen sollte, bei MLDP, den Linken oder ähnlichen Parteien sein Kreuz zu machen.
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  •   andip
    (11241 Beiträge)

    20.09.2021 15:30 Uhr
    Fragt sich nur
    waren die Staaten, die sich als kommunistisch/sozialistisch bezeichnet haben, es auch tatsächlich?
    Ich schätze mal, Marx hätte im Grab rotiert, wenn er mitbekommen hätte, was man da in seinem Namen machte. zwinkern
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  •   keksperte
    (74 Beiträge)

    20.09.2021 10:27 Uhr
    Sozialismus ist überbewertet!
    Richtig so! Bevor man mal was anderes versucht und eventuell seine Lehren aus der Vergangenheit zieht, bleiben wir lieber beim Alten. Da weiß man, was man hat. Und der Kapitalismus ist ja auch richtig geil. Also, wenn man zu den oberen 10% gehört, die sich von den übrigen 90% aushalten lassen. Aus dieser Sicht ist dann auch die Warnung vor dem "Linksrutsch" absolut nachvollziehbar! Wenn ich 10 Millionen auf dem Konto habe, kann ich unmöglich eine Million davon abgeben. Sonst kann ich mir vermutlich nicht die zweite Sommerresidenz und das siebte Auto "leisten". Echt irre, daß so unglaublich viele Menschen dieser 90% nach wie vor den Stuss glauben, den ihnen die 10% erzählen!
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  •   kommentar4711
    (3335 Beiträge)

    20.09.2021 10:44 Uhr
    ANTWORT AUF "SOZIALISMUS IST ÜBERBEWERTET!"
    Sie begehen den gleichen Fehler wie so viele, dass Sie "Vermögen" mit "Bargeld auf dem Konto" gleich setzen. Sehr vieles, was als Vermögen gilt ist schlicht und ergreifend das Inventar vieler Mittelständischen Unternehmen. Sprich, die zwei VW Transporter samt Bohrmaschinen und was alles dazu gehört von Elektro Schmidt, Die Kreissäge und der 7,5 Tonner von Schreinermeister Müller und so weiter.
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  •   keksperte
    (74 Beiträge)

    20.09.2021 10:50 Uhr
    Bitte nicht...
    Oh, bitte nicht die leidige Mär vom armen, kleinen Handwerksbetrieb wiederkäuen, der durch den bösen "Linksrutsch" plattgemacht wird. Das ist absoluter Nonsens! Denn als erstes sollten wir mal zwischen betrieblichem und privatem Vermögen trennen (sollte der Kommentar darauf abgezielt haben, daß teilweise privates materielles Vermögen in den Betrieb eingebracht wird, ist hier der Fehler im übrigen beim Handwerker zu suchen). Und beim Vermögen sollte es dann zweitens durchaus möglich sein, auch Werte abseits von Gelbeträgen zu bewerten. Falls da jemand Nachhilfe benötigt: bei den Kollegen vom anderen Ende der Nahrungskette sieht man ganz gut, wie Harz-IV Bewertungen funktionieren.
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