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Stuttgart/Berlin Mehr Tage über 30 Grad: Karlsruhe "zweitheißeste Stadt" in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es immer häufiger Hitzetage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad. Ihre Anzahl hat sich in den letzten 70 Jahren im Schnitt auf jährlich 13,8 mehr als verdreifacht, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Studie des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Basis von Daten des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht.

Von 2011 bis 2020 waren es im Schnitt 13,8 Hitzetage im Jahr. Baden-Württemberg liegt damit deutlich über dem bundesweiten Wert von 11,1 Hitzetagen im Jahr. Im Vergleich der Bundesländer landet der Südwesten auf Platz vier. Die meisten Hitzetage zählte demnach mit 15,7 pro Jahr Berlin, die wenigsten Schleswig-Holstein mit 3,7.

20,4 Hitzetage in Karlsruhe

Die meisten Hitzetage in Baden-Württemberg in den letzten Jahren gab es mit 21,6 in Mannheim, gefolgt von Karlsruhe (20,4) und dem Landkreis Karlsruhe (20,2). Am seltensten stieg dagegen die Temperatur in Tuttlingen mit 9,2 und Freudenstadt mit 9,3 Tagen an.

"Die dynamische Zunahme der Hitzetage zeigt, dass der Klimawandel auch in Deutschland deutliche Spuren hinterlässt", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Der DWD erwartet, dass in Süddeutschland bei einem ungebremsten Treibhausgasausstoß zwischen 2031 und 2060 mit einer weiteren Zunahme um zehn bis zwanzig heiße Tage gerechnet werden müsse.

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Kommentare (24)
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  •   ka76199
    (413 Beiträge)

    09.10.2021 16:44 Uhr
    Laut anderen Studien
    wächst die Bevölkerung ungebremst weiter und damit wird sich daran gar nichts ändern. Die wollen alle Strom , einen Job und sich fortbewegen. Und deshalb wird auch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen immer weiter steigen, genauso wie die Abholzung von Wäldern in Afrika, Asien und Lateinamerika, denn da spielt der Umweltschutz mit Sicherheit keine große Rolle.
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  •   andi-b7
    (3430 Beiträge)

    07.10.2021 20:22 Uhr
    Wieviele Tage waren es 2021????
    Gefühlt 0
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  •   maehdrescher
    (1725 Beiträge)

    07.10.2021 20:34 Uhr
    2021
    hat man natürlich ausgespart, das hätte nicht zur gewollten Propaganda gepasst.
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  •   schoenix
    (528 Beiträge)

    09.10.2021 09:49 Uhr
    Sehr eingeschränkte Sicht
    Nur weil es in Deutschland ein sehr verregneter Sommer war sagt das weltweit wenig aus. Viele Länder hatten Rekordtemperaturen.
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  •   Motorhead
    (1064 Beiträge)

    07.10.2021 21:31 Uhr
    Propaganda?
    Also Klimaforscher machen Propaganda? Warum ? Was haben sie davon? Übrigens Klimaforscher weltweit, seit vielen Jahren.
    Bin gespannt auf Deine Antwort.
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  •   Schmarow
    (1227 Beiträge)

    07.10.2021 20:20 Uhr
    Wieviele Tage über 30 Grad
    hatten wir diesen "Sommer" in Karlsruhe?
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  •   Motorhead
    (1064 Beiträge)

    07.10.2021 21:33 Uhr
    Es geht nicht ums Wetter
    Sondern ums Klima. Und dieses Jahr war europaweit der heißeste Sommer mit Spanien z.B. 48 Grad. Finden Sie das normal? Finden Sie Ahrweiler normal? Dann fragen Sie mal die Anwohner.
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  •   Schmarow
    (1227 Beiträge)

    08.10.2021 09:57 Uhr
    Wow!
    Sie haben die Frage offenbar nicht verstanden. Ich wollte lediglich wissen, wieviele Tage über 30 Grad wir in diesem Sommer hier hatten. Was hat diese Frage mit Ahrweiler oder seinen Anwohnern zu tun?
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  •   Gevatter
    (727 Beiträge)

    08.10.2021 07:37 Uhr
    Bevor man so was schreibt, sollte man sich vorher informieren.
    Die Politiker haben den Klimawandel als Entschuldigung für ihr eigenes Versagen benutzt. Selbst Meteorolagen, die den Klimawandel bejaen, sagen, dass dies nicht stimmte, Hier eine Auflistung der Hochwasserereignisse an der Ahr. 1804 muss sogar noch schlimmer gewesen sein.Hochwasser der Ahr
    Das gilt für viele Extreme, wer sich mal die Mühe macht , zu recherchieren, wird feststelle,...huch , dass gab es ja schon mal..
    Noch ein Beispiel hier.Hochwassermarken Hann Münden
    Deshalb stehe ich dem Ganzen kritisch gegenüber.
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  •   schoenix
    (528 Beiträge)

    09.10.2021 09:41 Uhr
    Was stehen Sie kritisch gegenüber?
    Dass das Hochwasser durch den Klimawandel verursacht wurde, oder das es einen Klimawandel gibt? Bei Ersterem kann ich es noch halbwegs nachvollziehen, bei Letzterem eher nicht.

    Allerdings steigt halt auch die Wahrscheinlichkeit für solche Ereignisse mit dem Klimawandel, das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass es solche Ereignisse nicht auch schon früher gegeben hat und nur weil solche Ereignisse auch schon früher gegeben hat heißt das erst Recht nicht, dass es keinen Klimawandel gibt.
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