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Karlsruhe Wegen Corona und Dauerregen: Karlsruher Freibäder verzeichnen immensen Besucherrückgang

2021 ist kein gutes Jahr. Zumindest nicht für die Freibadsaison in Karlsruhe. Corona-Auflagen, Dauerregen und niedrige Temperaturen sorgten dafür, dass sich die Gesamtbesucheranzahl etwa um 49 Prozent reduzierte. Allerdings lösten die letzten zwei Punkte bei den Hallenbädern einen regelrechten "Besucher-Boom" aus. So war es für das Europabad Karlsruhe der wohl besuchsstärkste Juli überhaupt.

Wie die Karlsruher Bäder in ihrer Bilanz zur Badesaison 2021 auf einer Pressekonferenz mitteilten, sei der Besucherandrang in diesem Jahr sehr "durchwachsen" gewesen.

Denn: Die Besucherzahlen seien im Vergleich zu den Vorjahren in allen Freibädern, dem Rheinstrandbad Rappenwört, dem Freibad Rüppurr, dem Turmbergbad Durlach und dem noch bis zum ersten Advent geöffneten Sonnenbad, deutlich zurückgegangen. So habe sich die Anzahl der Besucher - im Vergleich zum Jahr 2019 -  auf rund die Hälfte reduziert (zirka 49 Prozent).

Bild: Karlsruher Bäder

Dies lasse sich zum einen auf die verordneten Corona-Maßnahmen zurückführen und die damit verbundenen Einlassbeschränkungen von maximal 2.000 bis 3.000 Gästen in den Freibädern. Zum anderen habe das häufige Regenwetter sowie die eher niedrigen Temperaturen des diesjährigen Sommers die Badegäste von einem Besuch in den Freibädern abgehalten.

Beispiellose Öffnung der Karlsruher Bäder

Was das diesjährige "Sommerwetter“ betrifft– so sei es "das Leid der Freibäder, jedoch die Freude der Hallenbäder“ gewesen, so Bäderchef Oliver Sternagel. Denn das Europabad Karlsruhe habe den besucherstärksten Juli seit Bestehen des Bades verzeichnen können.

Auch das Fächerbad habe ein "sehr erfolgreiches Jahr" hinter sich gebracht und könne es "abschließen wie erhofft". Der Grund: Da Karlsruhe deutschlandweit Vorreiter im Öffnen der Schwimmbäder während der Corona-Pandemie gewesen sei und schon früh ein funktionales Hygienekonzept für diese ausgearbeitet hatte, sei das Fächerbad von Vereinen und Spitzensportlern aus ganz Baden-Württemberg angefragt worden.

Bild: Karlsruher Bäder

Auch Bürgermeister Martin Lenz betont die beispiellose Öffnung der Bäder und spricht dafür Dankbarkeit von Seiten der Stadt aus.

Während nahezu alle Bäder in Baden-Württemberg, sowohl Freibäder als auch Hallenbäder, geschlossen bleiben mussten, seien die Karlsruher Bäder "der kommunalen Daseinsvorsorge“ nachgegangen und habe sie mit "der Tatkraft des Teams und der Mannschaft der Karlsruher Bäder“ erfüllt. Insbesondere während der Corona-Pandemie, bei wenig Auswahl an Freizeitmöglichkeiten und als Urlaubersatz, habe die "soziale Kraft und Bedeutung der Karlsruher Bäder besonders hervorgestochen."

Freibadsaison vorbei, Hallenbadsaison beginnt

Doch mit dem Auslaufen der Freibadsaison startet auch die Hallenbadsaison in eine neue Runde, die wohl deutlich rosiger ausfallen dürfte. So öffnen das Adolf-Ehrmann-Bad in Neureut, das Weiherhofbad in Durlach und das Hallenbad Grötzingen zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Pforten.

Der Stillstand sei für notwendige Reinigungs- und Renovierungsarbeiten genutzt worden, sodass die Bäder gerüstet in die neue Saison starten können. Laut Bäderchef Oliver Sternagel seien die Karlsruher Hallenbäder für "den Start in die kühlere Jahreszeit bereit und können durch das strikte Hygienekonzept die Sicherheit der Badegäste gewährleisten."

Das leere Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken im Heidelberger Hallenbad Köpfel.
Ab dem 13. September beginnt wieder die Hallenbadsaison | Bild: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

So bestehe für Gäste im Eingangsbereich Maskenpflicht. Abstands- und Sicherheitsregeln sind, wie bereits im Alltag gängig, auch im Bad einzuhalten. Die Kontaktnachverfolgung erfolge über die Luca App oder über das schriftliche Kontaktformular. Für den Besuch im Bad gelte die 3G-Regel (Geimpft, Getestet, Genesen).

Kinder, Schüler sowie Sportler bei der Ausübung von Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport seien von diesen Regelungen ausgenommen.

Auch Schwimmkurse werden wieder angeboten und können über www.aquakurse-ka.de gebucht werden.

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  •   Schillerlocke
    (585 Beiträge)

    15.09.2021 13:18 Uhr
    Dauerregen?
    Das muss der Klimawandel sein.
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  •   AlterMann
    (364 Beiträge)

    16.09.2021 13:13 Uhr
    Sicher
    Wenn man bedenkt dass es letzten Sommer warm, sonnig und trocken war und dieser Sommer eher kühl, bewölkt und regnerisch, dann hat sich das Klima schon deutlich gewandelt.
    Leider nicht unbedingt zum besseren, immerhin hatte ich dieses Jahr im Hochsommer schon das Bedürfnis die Heizung einzuschalten. Viel Restwärme im Haus aus dem Sommer können wir dieses Jahr auch nicht in Herbst mitnehmen.
    Wird eine teure Heizperiode geben.
    Und die Solaranlage liefert derzeit auch nur knapp 9% ihrer Nennleistung.
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  •   FG1961
    (522 Beiträge)

    14.09.2021 22:28 Uhr
    Spaßbäder werden sowieso irgendwann schließen.
    Die Subventionen entfallen und die Energiekosten steigen weiter. Da wird noch viel auf der Strecke bleiben, wenn jeder nur noch 1,5 Tonnen CO2 im Jahr emittieren darf.
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  •   andip
    (11195 Beiträge)

    15.09.2021 08:17 Uhr
    Die Spassbäder nicht
    Denn die machen Gewinne, siehe Europabad.
    Wenn überhaupt, dann die normalen Bäder, denn die mussten schon seit langem subventioniert werden und viele Gemeinden haben ihre schon dicht gemacht.
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  •   hartzler_von_de_street
    (66 Beiträge)

    14.09.2021 21:25 Uhr
    karlsruher pass
    hajo, d stadt isch do ah ned ganz uschuldig. frieher gabs midm karlsruher pass noch gnug freikarde fiers schwimmbad.
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  •   andip
    (11195 Beiträge)

    14.09.2021 15:38 Uhr
    Na ja
    Das die Freibäder wenig besucht wurden, hat sicherlich was mit den Coronaverordnungen zu tun.
    Man darf nur Bahnen schwimmen oder mit Abstand auf der Wiese liegen.
    Den meisten Besuchern reicht das nicht, die wollen auch noch mehr machen, daher hat das Europabad auch weiterhin Erfolg.
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  •   Dalli_Klick
    (659 Beiträge)

    14.09.2021 12:06 Uhr
    Nun denn.
    1) Corona: bedankt Euch bei Merkel und Spahn für die extrem überzogene deutsche Verbotspolitik.
    2) Dauerregen: es muss sich um Fake News handeln, schließlich haben wir Klimaerwärmung. Punkt. Greta und FFF wissen es besser als der eigene Blick nach draußen.
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  •   Suedweschter
    (475 Beiträge)

    15.09.2021 02:38 Uhr
    Nun aber
    1. Mit den Corona-Maßnahmen in den Ländern hatten Merkel und Spahn nichts zu tun, das war Ländersache.
    2. U.a. dank der relativen Strenge hierzulande, sind in Deutschland im EU-Vergleich in Proportion zur Bewohneranzahl bisher die geringsten Todesfälle zu beklagen gewesen.
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  •   Degomage
    (92 Beiträge)

    14.09.2021 15:08 Uhr
    Weißt du..
    Der Blick nach draußen ist zwar schön und gut, aber er zeigt nur eine Momentaufnahme. Dieses Dings da mit dem, na, dieses Klimairgendwas halt, das ist eine Prozess der über längere Zeiträume stattfindet, so lange kannst du gar nicht aus dem Fenster schauen. Im Übrigen passiert das auch nicht ausschließlich direkt vor deinem Fenster, verstehst du. Die Welt ist ein bisschen größer. Selbst Schulkinder begreifen das, also streng Dich an, du schaffst das.
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  •   Gevatter
    (617 Beiträge)

    14.09.2021 09:54 Uhr
    Nun, das war früher ein normaler Sommer.
    Den können die FFF Kids gar nicht kennen. Und damals gab es auch noch keine erwärmten Schwimmbecken. Wie wird da gejammert, gerade von Radiomoderatoren, die aber im selben Atemzug den Klimawandel beklagen. So einen August hatten wir z.B öfters.
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