Karlsruhe Urlaub vor der Haustür: 5 Wanderrouten rund um Karlsruhe

Wandern ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis und öffnet neue Blickwinkel über die Vielfalt unserer Region. ka-news.de hat fünf Wanderrouten in Karlsruhe und der Region herausgesucht, um Ihnen Inspirationen für Ihren nächsten Wochenendausflug zu liefern.

Vom Michaelsberg zum jüdischen Friedhof

Strecke: 7,6 Kilometer

Dauer: zirka zwei Stunden

Die Tour beginnt am Aussichtspunkt des Michaelsbergs nahe Untergrombach, unterhalb der Kapelle. Sie folgen zunächst dem Wanderzeichen "blaues W auf weißem Grund" über den Trockenrasen den Berg hinunter. Folgen Sie dem Höhenweg durch weitläufige Weinberge und Streuobstwiesen bis zu einem Wegkreuz, das an der Zufahrtsstraße zum Michaelsberg steht.

Michaelsberg
Michaelsberg | Bild: Martin Heintzen

Durch die Weinberge geht der weitere Weg bis zu einem Feldweg, der von Obergrombach kommt. Mit dem hier angebrachten Wanderzeichen "blauer Punkt auf weißem Grund" im Rücken geht es bis zum in nördlicher Richtung gelegenen Ziel der Wanderung: dem jüdischen Friedhof. Halten Sie sich von dort an links, um sich vom "blauen W" wieder hinauf zum Michaelsberg und zur Kapelle führen zu lassen.

Der Karlsruher Grat

Strecke: 12,6 Kilometer

Dauer: zirka 4,25 Stunden

Der Karlsruher Grat ist wohl einer der bekanntesten Wanderwege der Region. Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine alpine Route mit Kletterstücken, welche allerdings entfernt von Karlsruhe - in Ottenhöfen im Schwarzwald - liegt.

Bild: pixabay

Die Tour beginnt am Bahnhof von Ottenhöfen. Nach rund vier Kilometern erreichen Sie mit dem Edelfrauengrab samt Wasserfällen einen der ersten sehenswerten Zwischenstopps. Genau in der Mitte der Tour ist dann der Herrenschrofen, der "Karlsruher Grat", erreicht. Oben angekommen, werden Sie mit einem tollen Ausblick belohnt. Ihren Ausgangspunkt erreichen Sie, indem Sie dem Rundweg folgen, der Sie zurück zum Bahnhof nach Ottenhöfen bringt. 

Hohlen- und Höhenrundweg um Ubstadt-Weiher

Strecke: 13,3 Kilometer

Dauer: zirka 3,75 Stunden

Sie beginnen Ihre Wanderung am Friedhof in Zeutern und begeben sich auf den Naturlehrpfad durch die Hirschhohle. Nach einem Seitenarm der Altackerhohle begeben Sie sich zum Waldrand und folgen der ehemaligen Römerstraße. Nachdem Sie die Pauluskapelle erreicht haben, wandern Sie bis zum Wasserhochreservoir. Von dort aus können Sie ihren Blick über Zeutern schweifen lassen.

Bild: pixabay

Wenig später erreichen sie die Eisenwaldhütte und den Schwedenbrunnen, welche auf dem Weg nach Stettfeld liegen. in Stettfeld angekommen, wandern Sie über die Katzbachbrücke entlang des Katzbachs.

Nun halten Sie sich wieder in Richtung Zeutern und biegen auf die Weinberghöhen ab. Entlang der Hochberghohle können Sie den Ausblick über das Kraichgau, insbesondere Zeutern, genießen. Langsam kehren Sie zum Ortskern und damit Ihrem Ausgangspunkt zurück.

Von Langensteinbach über den Hermannsee zu den Mammutbäumen

Strecke: 11,3 Kilometer

Dauer: zirka 3,5 Stunden

Sie starten Ihre Tour am Bahnhof in Langensteinbach und begeben sich auf den Weg in Richtung Spielberg. In Spielberg entdecken Sie unter anderem den Waldkulturpfad. Sobald Sie den Ortsausgang von Spielberg erreicht haben, treffen Sie auf den Bocksbach und schließlich den Hermannsee.

Laternenschein und letztes Sonnenlicht am Himmel: Bei der Dämmerung zu wandern, ist besinnlich.
Laternenschein und letztes Sonnenlicht am Himmel: Bei der Dämmerung zu wandern, ist besinnlich. | Bild: Anita Arneitz/dpa-tmn

Kurz vor dem Ittersbacher Industriegebiet gibt es den Eichhörnchenpfad zu entdecken. Wandern Sie in Richtung Langensteinbach, erblicken Sie die riesigen Mammutbäume. Der Weg vor Ihnen führt Sie direkt durch die schöne Ortschaft Langensteinbach und zurück zu Ihrem Ausgangspunkt.

Entlang des Leopoldshafener Rheins

Strecke: 7,6 Kilometer

Dauer: zirka 2 Stunden

Die Route beginnt am Vogelpark in Leopoldshafen, dort gibt es genügend Parkmöglichkeiten für Autos. Nun laufen Sie entlang des alten Hafens und nutzen die Wegüberquerung, um auf die andere Seite des alten Hafens zu gelangen. Sie wandern entlang des Pfinz-Entlastungskanals, bis sie auf eine schmale Fußgängerbrücke stoßen, die Sie überqueren.

Rhein bei Leopoldshafen und an der sogenannten "Belle" in Eggenstein.
Rhein bei Leopoldshafen und an der sogenannten "Belle" in Eggenstein. | Bild: D. Porr

Links und rechts von Ihnen sehen Sie die Vielfalt und vor allem die Schönheit der Rheinauen, nach ein paar hundert Metern sogar das Schmugglermeer. Ein paar Meter weiter treffen Sie auf den Rhein und können diese von der "Bell" aus genießen.

Über den Kopfweg geht es über die Albüberleitung und entlang derer zum Baggersee Fuchs und Gros. Nach einer Weile treffen Sie wieder auf den Pfinz-Entlastungskanal und schlussendlich auch auf Ihren Ausgangspunkt. 

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