Karlsruhe Urlaub in den eigenen vier Wänden: 5 Beschäftigungsmöglichkeiten in den Weihnachtsferien

Die Weihnachtsferien sind in vollem Gange, doch eine Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es kaum. Zu Hause bleiben lautet die Devise und die Langeweile scheint ein täglicher Begleiter zu sein. ka-news.de gibt Ihnen fünf Tipps, wie ihr euch die Weihnachtsferien zu Hause überbrücken können.

Museen, Kinos, Theater, Restaurants und viele mehr haben geschlossen. Was es heißt, Langeweile zu haben, wird in der Corona-Pandemie immer wieder deutlich, denn unser Alltag ist durch den Lockdown massiv eingeschränkt und entschleunigt. Wenn das Surfen durch das Internet langweilig wird und sich auch die Lieblingsserie zum Ende neigt, hat ka-news.de fünf Tipps für euch, wie ihr dem Corona-Blues entgegenwirken könnt. 

1. Virtuelle Museumsrundgänge

Urlaub machen und dabei neue Kulturen entdecken ist in Zeiten des Lockdowns schwierig. Durch mit virtuellen Museumsrundgängen könnt ihr von zu Hause aus durch Europas schönste Museen streifen und einzigartige Kultur erleben.

Beispielsweise bietet das Louvre in Paris kostenlose Touren durch die ägyptische Sammlung und entlang der Werke von Michelangelo an, obwohl ihr euch in den eigenen vier Wänden befindet.

Der Louvre hat nach monatelanger Corona-Zwangspause für Besucher wieder geöffnet.
Der Louvre hat nach monatelanger Corona-Zwangspause für Besucher wieder geöffnet. | Bild: Francois Guillot/AFP/dpa

Die Museumsrundgänge sind entweder über die jeweilige Homepage des Museums verfügbar oder über die initiative Google Arts & Culture. Einzigartige Rundgänge erleben Sie unter anderem durch das Tate Modern in London, das Pergamonmuseum in Berlin oder das Akropolis Museum in Athen.

 2. Brettspiele neu entdecken

In der hintersten Ecke stehen sie, die guten alten Brettspiele. Gerade im Kreis der Familie machen Gemeinschaftsspiele großen Spaß und lassen die Langeweile verschwinden.

Bei Brettspielen hilft es, Regeln aufzustellen. «Der jüngste Spieler beginnt» kann eine sein.
Bei Brettspielen hilft es, Regeln aufzustellen. «Der jüngste Spieler beginnt» kann eine sein. | Bild: Martin Gerten

Außerdem ist der Corona-Lockdown die beste Möglichkeit, den Jüngsten die Klassiker wie Skat oder Mühle beizubringen und gleichzeitig alte Traditionen wieder aufleben zu lassen.

3. Stricken, Nähen und Häkeln - die Handarbeit aufleben lassen 

Stricken, Nähen, Häkeln und vieles mehr sind uralte Traditionen doch keinesfalls langweilig oder altmodisch. Das kreative Arbeiten mit Nadel, Garn und Wolle wird immer beliebter, denn der Trend geht zum Selbstgemachten, getreu dem Motto "Do-it-Yourself". Was gibt es Schöneres als die eigenen Socken, Mütze oder einen Schal für kalte Wintertage zu stricken? 

Für Freunde des Häkelns, Strickens und Nähens gibt es zahlreiche Online-Tutorials im Internet.
Für Freunde des Häkelns, Strickens und Nähens gibt es zahlreiche Online-Tutorials im Internet. | Bild: Makerist

Mithilfe vieler Anleitungen und Tutorials, welche im Internet zu finden sind, kann das handarbeitliche Werken im Handumdrehen erlernt werden.

4. Kochen was das Zeug hält

"Keine Zeit" oder "zu aufwendig" sind die häufig die Argumente, um sich nicht vor den Herd zu stellen und frische Mahlzeiten zuzubereiten. Deshalb geht der Griff oft zu Fertigprodukten oder Tütenrezepten. Doch mit ein bisschen Routine und guter Organisation wird das frische und gesunde Kochen zum Kinderspiel.  

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann eine Fettleber verhindern - entscheidend sind die Kalorien, nicht das Fett.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann eine Fettleber verhindern - entscheidend sind die Kalorien, nicht das Fett. | Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Die Zeit des Lockdowns bietet sich außerdem an, um neue, nicht alltägliche Rezepte auszuprobieren. Die Festtage sind zwar reichhaltig an Speis und Trank, aber auch die Zeit der Festtage hat ein Ende und die Koch-Inspirationen neigen sich dem Ende zu. Um dies vorzubeugen, hilft es, den Blick in die Rezeptbücher von anderen Kulturen und Nationen zu richten.

5. Neujahrsgrüße schreiben - das Jahr Revue passieren lassen

2020 ist Corona-Jahr, doch ereignislos war dieses Jahr keinesfalls. Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester eignet sich besonders gut, um das Jahr Revue passieren zu lassen und sich Gedanken und vielleicht auch Vorsätze für das kommende Jahr zu machen. 

Ob zum Geburtstag oder einfach so: Briefeschreiben ist noch keine ausgestorbene Kulturtechnik.
Ob zum Geburtstag oder einfach so: Briefeschreiben ist noch keine ausgestorbene Kulturtechnik. | Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Social Distancing heißt nicht, sich von Freunden und Bekannten zu entfernen, sondern Distanz zu halten. Um trotzdem in Kontakt zu bleiben und diesen zu pflegen, eignen sich Neujahrsgrüße oder persönliche Worte zum vergangenen Jahr. Stift und Papier scheinen altmodisch zu sein, aber haben eine andere, vor allem persönlichere Note als eine schnelllebige Textnachricht auf dem Handy.

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