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Stuttgart Umbaumaßnahmen: Lieferung für Biontech/Pfizer- Impfstoff verzögert sich

Kurzfristig wurde der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass Pfizer wegen Umbauten im Werk Puurs die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können. Dies wird auch Auswirkungen auf die Impfstoff-Lieferungen nach Baden-Württemberg haben. Genaue Angaben hierzu liegen den Bundesländern noch nicht vor.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha erklärte dazu in einer Pressemitteilung: "Ich habe genauso wie meine Kollegen aus Bund und Ländern diese sehr kurzfristige wie unerwartete Mitteilung der Kommission und von Pfizer mit Bedauern zur Kenntnis genommen."

Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Gesundheit in Baden-Württemberg, spricht.
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Gesundheit in Baden-Württemberg, spricht. | Bild: Christoph Schmidt/dpa

Weiter heißt es: "Baden-Württemberg hat sich bewusst dazu entschieden, die Hälfte der Lieferungen für die Zweitimpfung zurückzuhalten. Unser Ziel ist es, dass jeder, der einen Termin vereinbart auch wirklich die notwendige Erst- und Zeitimpfung erhält, obwohl unsere Impf-Infrastruktur deutlich mehr zulässt. Baden-Württemberg setzt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Durch die heutige Nachricht zu den weiteren Lieferverzögerungen sehen wir uns in dieser Entscheidung klar bestätigt.“

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Kommentare (21)
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  •   BMWFahrer
    (399 Beiträge)

    17.01.2021 07:42 Uhr
    Wo bleibt
    CureVac?
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  •   357.Magnum
    (193 Beiträge)

    16.01.2021 13:53 Uhr
    ein Desaster für Layen und Spahn
    denen nichts gelingt, wie kann man nur solche unfähigen Personen auf solch wichtige Positionen setzen?
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  •   SunCityKA
    (90 Beiträge)

    20.01.2021 13:35 Uhr
    Super-Forums-magnum ...
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   tom1966
    (1029 Beiträge)

    17.01.2021 14:14 Uhr
    Was haben die damit zu tun?
    Das ist eine Entscheidung eines Konzerns. So etwas Politikern in die Schuhe zu schieben..... Da fehlen mir die Worte!
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  •   Queri
    (191 Beiträge)

    17.01.2021 12:46 Uhr
    '
    Klar kann man den Blick immer straff rückwärts richten.
    Jegliche Dynamik ausblenden.
    Die Demokratie und die gewählten Vertreter praktisch durchgängig madig machen.
    Wer wäre denn Dein Favorit als Chef der EU-Kommission gewesen (Weber? Orban? Salvini?...)
    Oder sich auch mal konstruktv beteiligen und auf Verbesserungen hinarbeiten...
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  •   BMWFahrer
    (399 Beiträge)

    17.01.2021 09:35 Uhr
    ...und werden
    trotzdem wieder gewählt...
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  •   kritiker_2014
    (701 Beiträge)

    16.01.2021 12:38 Uhr
    Die EU
    hat für Wirschaftshilfen 750 Milliarden in die Hand genommen und
    für Impfdosen sensationelle 2,7 Milliarden.
    Den Ratsvorsitz bis 31.12.2020 hatte Deutschland unter Frau von der Layen.
    Beschwerden bitte an Frau von der Layen.
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  •   SunCityKA
    (90 Beiträge)

    20.01.2021 13:45 Uhr
    Es kommt auf die Anzahl der ...
    ... bestellten Impfdosen an. Hier wurde das Risiko auf seinerzeit verschiedene aussichtsreiche Kandidaten verteilt, das ist eine übliche Strategie und vernünftig. Die Berufsmotzer wären die ersten, die ihre Laune kundgetan hätten, wenn für 450 Millionen EU Bürger ausschließlich EINE Sorte Impfstoff bestellt worden wäre, die dann aber NICHT den Erfolg gebracht hätte, wie das momentan bei Biontech/Pfizer der Fall ist. Aber vermutlich hätte der Forist mit profunder Impfstoffentwicklungskenntnis das besser gewusst zwinkern Und wenn das in Milliarden Euro so viel weniger als die Wirtschaftshilfe ist, dann spricht das eher FÜR diese Entscheidung. BTW der EU ist überhaupt nur zu verdanken, dass mit der geballten gemeinsamen Marktmacht hier Größeneffekte überhaupt zum Tragen kamen und in einer solchen Menge überhaupt Impfdosen verschiedener Hersteller vorreserviert wurden und in der EU landen. Versuchen Sie das mal in Klein-AFDeutschland, das wäre das sicher viel besser gelaufen .... klar zwinkern
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  •   Kommentar
    (443 Beiträge)

    22.01.2021 04:03 Uhr
    Wenn das Risiko verteilt worden wäre,
    dann hätte man mehr bestellt, als man eigentlich braucht - damit ein Hersteller ausfallen kann.

    Das war nicht der Fall.

    Da einer der Hersteller, der eine große Menge Impfstoff liefern sollte (Sanofi, der andere ist OxfordAZ) ausgefallen ist, war nicht genug Impfstoff bestellt.
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  •   107
    (666 Beiträge)

    16.01.2021 19:07 Uhr
    .....und den Herrn Macron und die Frau "Merkel", geb.: Kasner,
    und die vielen anderen die eine Frau von der Leyen, geb.: Albrecht, durchgewunken haben.
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