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Karlsruhe Trotz Majolika-Ausstieg: Lüpertz' Tunnel-Kunst wird fertiggestellt

Seit dem Jahreswechsel 2019/20 arbeitet Künstler Markus Lüpertz intensiv an seinem Kunstwerk "Genesis - Werke und Tage", das der Stadt Karlsruhe für die Kombilösung übergeben werden soll. Ursprünglich sollte das Werk, welches insgesamt 14 großformatige Keramikbilder umfasst, in der Karlsruher Majolika gestaltet und gebrannt werden. Wie jetzt bekannt wurde, wird es dazu nicht kommen, das Projekt soll nun mit einem anderen Partner fertiggestellt werden.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Majolika Karlsruhe und des Vereins Karlsruher Kunst Erfahren bedauert die Majolika sehr, "dass sie sich nach den gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnissen während der Herstellung des ersten Bildes  kapazitätstechnisch, organisatorisch und in dem angedachten Preisrahmen nicht in der Lage sieht, den Gesamtauftrag abwickeln zu können."

Der Verein Karlsruher Kunst erfahren und die Majolika haben deshalb im gegenseitigen Einvernehmen am 9. Oktober nach einem konstruktiven und freundschaftlichen Gespräch ihre Zusammenarbeit beendet. Die Majolika steht dem Verein jedoch an anderer Stelle zur Unterstützung zur Verfügung.

Projekt soll mit anderem Partner fertiggestellt werden

Sowohl Vereinsvorsitzender Anton Goll als auch Klaus-Dieter Rohlfs, Vorsitzender des Stiftungsrates der Majolika Stiftung und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Majolika GmbH, bedauern sehr, dass Markus Lüpertz sein Kunstwerk nicht in Karlsruhe fertigstellen kann. Der Verein Karlsruher Kunst Erfahren wird nun einen anderen Partner für die Umsetzung beauftragen.

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  •   andip
    (10694 Beiträge)

    16.10.2020 12:22 Uhr
    Aha
    Die Spender sind gar nicht bekannt aber es steht trotzdem fest, wer die sind?
    Und seit wann bekommt die Sparkasse Steuergelder, die zahlen höchstens welche.
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  •   kommentar4711
    (2812 Beiträge)

    16.10.2020 12:27 Uhr
    ANTWORT AUF "AHA"
    Ihren ersten Satz verstehe ich zugegebenermaßen nicht.

    Es geht mir nicht um die Steuern der Sparkasse. Die Stadt ist Träger der Sparkasse und die Gewinne stehen ihr zu. Jetzt kann man (neben der Gewinnrücklage die sinnvoll ist) als Kommune eine Gewinnbeteiligung abführen lassen und das Geld in den Haushalt nehmen oder eben die Sparkasse so wie es in Karlsruhe passiert als "Spender" bei Projekten verwenden für die kein "Steuergeld verschwendet" werden soll. Das als Spende zu bezeichnen ist eine reine PR Nummer.
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  •   kommentar4711
    (2812 Beiträge)

    15.10.2020 20:03 Uhr
    ein neuer Partner
    Vielleicht haben manche Leute auch gehofft, die wahren Kosten unter dem Deckmantel des Zuschusses für die Majolika verstecken zu können?
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