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Berlin Corona-Impfung: Empfehlung für Kinder ab fünf Jahren soll im Dezember kommen

Noch immer hat die Stiko keine Empfehlung für die Corona-Impfung von Kindern ab fünf Jahren abgegeben. Diese soll nun im Dezember kommen. In der EU sind Corona-Impfstoffe ab zwölf Jahren zugelassen.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren vor Jahresende abgeben.

"Unser Ziel ist es, diese Empfehlung bis Ende Dezember, möglichst bis zum Start der Auslieferung des Kinder-Impfstoffs an die Länder, fertigzustellen", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Empfehlung sei zurzeit in Arbeit.

73,7 Prozent der Menschen in Hamburg haben einen vollständigen Impfschutz.
(Symbolbild) | Bild: Christian Charisius/dpa

Zulassung noch in dieser Woche

Die Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs für Kinder ab fünf Jahren durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA wird noch diese Woche erwartet. Laut dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sollen den Ländern ab dem 20. Dezember in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen des Vakzins für Fünf- bis Elfjährige zur Verfügung gestellt werden.

Damit werde man bei rund 4,5 Millionen Kindern in dieser Altersklasse die anfängliche Nachfrage gut beantworten können, sagte Spahn vergangene Woche. Bisher sind Corona-Impfstoffe in der EU erst ab zwölf Jahren zugelassen.

Die Impfempfehlung der Stiko für Kinder ab fünf Jahren soll bald kommen.
Die Impfempfehlung der Stiko für Kinder ab fünf Jahren soll bald kommen. | Bild: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Der Stiko geht es auch darum, als Grundlage für ihre Empfehlung Daten zu seltenen Impfkomplikationen aus anderen Ländern zu bekommen. In den USA etwa werden kleinere Kinder bereits seit November mit dem geringer dosierten Wirkstoff geimpft, nach Regierungsangaben haben bisher rund 2,6 Millionen Fünf- bis Elfjährige die erste Spritze bekommen. Die dortige Lage und der Gesundheitszustand der Kinder in den USA gelten aber nicht als 1:1 vergleichbar mit Deutschland.

 

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Kommentare (1)
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  •   tom1966
    (1715 Beiträge)

    26.11.2021 15:54 Uhr
    Die Pandemie
    ist ein weltweites Problem! Warum können die Impfkommissionen bzw. die vergleichbaren Institutionen da nicht weltweit ihre Erkenntnisse schnell untereinander austauschen?

    Israel erlaubt die Impfung bei Kindern schon seit dem Sommer, zumindest bei Risikopatienten.

    Ich wäre bei der Impfung von Kindern auch eher vorsichtig, zumal schwere Verläufe bei ihnen selten sind. Was mich jedoch stört, ist die Bürokratie, die vor der Entscheidung steht.

    Dass sich in Kindergärten und Schulen ein Virus schnell ausbreiten kann, ist unbestritten (viele Menschen auf engem Raum) und man kann die Kinder ja nicht den ganzen Schultag in Wintermantel und Handschuhen im Klassenzimmer sitzen lassen, weil ständig gelüftet werden muss.
    Viel wichtiger finde ich daher, dass die Eltern, Erzieher und Lehrer geimpft sind, sie tragen das höhere Risiko der schweren Erkrankung.
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