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Stuttgart Noch eine Weile auf Partys und Volksfeste verzichten: "Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einer vollständigen Rückkehr in die Normalität nach Ostern eine Absage erteilt. "Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Stuttgart nach der Teilnahme an einer Sitzung des grün-schwarzen Landeskabinetts.

Er finde deshalb den Begriff Exit auch nicht passend, weil er suggeriere, dass bald alles wieder sein werde wie vorher. "Wenn, dann geht es um eine schrittweise Rückkehr in den Alltag", sagte Spahn.

Dabei spiele eine Rolle, was am ehesten verzichtbar sei für den Einzelnen und die Gesellschaft und wo die Risiken einer Ansteckung besonders hoch seien. "Das, was sicherlich als letztes wieder möglich ist, das ist im Zweifel die Party und das Volksfest." Bei solchen Veranstaltungen sei das Ansteckungsrisiko besonders hoch. "Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen", sagte Spahn. "Die Lage ist nach wie vor ernst."

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  •   Kojak
    (357 Beiträge)

    08.04.2020 13:49 Uhr
    Wirtschaft hochfahren
    so bald es geht und Großparties sowie unnütze Dirndl-Lederhose-Volksfeste noch eine ganze Weile verbieten. Das wäre die richtige Strategie.
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  •   Gevatter
    (216 Beiträge)

    07.04.2020 17:38 Uhr
    Das Fest sollte man auch
    so langsam zu den Akten legen. Wenn schon keine Fußballspiele mit Zuschauern mindestens bis zum Herbst, wenn nicht sogar länger, möglich sind, ist dies erst recht beim Fest nicht möglich. Da herrscht ein ziemliches Schweigen im Walde.
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  •   Avatar
    (628 Beiträge)

    07.04.2020 17:52 Uhr
    Das herrscht
    bei vielen Veranstaltern. Rock am Ring soll stattfinden lt. Veranstalter.
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  •   haku
    (4144 Beiträge)

    08.04.2020 08:46 Uhr
    Was sollen denn die Veranstalter deiner Meinung nach jetzt tun?
    Von sich aus die Veranstaltung absagen, daher dafür verantwortlich sein und sämtliche Kosten tragen zu müssen?
    Oder abwarten, bis die Durchführung der Veranstaltung verboten wird, dadurch ein paar andere Regeln und eventuell Versicherungen greifen und der Veranstalter nicht sämtliche Kosten tragen muss?
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  •   silberahorn
    (10258 Beiträge)

    08.04.2020 10:45 Uhr
    Veranstalter
    die am 08.04. 2020 auf ihrer Internetseite noch so informieren wie Rock am Ring, haben allerdings wenig begriffen. Da steht: Nach derzeitigem Stand findet Rock am Ring 2020 wie geplant statt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
    Dass nichts wie geplant stattfinden wird, das müsste aber jeder langsam verstanden haben.
    Wenn man nicht an einem Plan B arbeitet, dann sollte auch keine Versicherung einspringen.

    Reiseversanstalter sind versichert. Ich selbst habe sogar für eine Absage wegen Corona im Januar 2020 bereits Geld von einer Versicherung bekommen. Aber mit Vorbehalt, falls in diesem Geschäftsjahr diese Versicherung mehr als 110 Millionen Euro an Reiseunternehmen zu leisten hätte. Dann gelten §§651r, Abs.3, Satz 3 und 4 aus dem BGB. Mich stört das nicht, weil ich auf das Geld nicht angewiesen bin.
    Ein Fest für Anwälte wurde Corona auf jeden Fall schon.
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  •   stefko
    (2226 Beiträge)

    08.04.2020 11:22 Uhr
    Mal wieder mit Volldampf am Thema vorbei ...
    Was haben den Verträge von Reiseveranstaltern und deren Rückversicherungen mit Veranstaltungen wie RaR zu tun. bzw. wo ist dort die Vergleichbarkeit? Richtig, nix und nirgendwo.

    Die dortigen Veranstalter werden auch nicht dümmer sein, als der durchschnittliche ka-news-Leser nur so lange es eben noch nichts von offizieller Seite gibt, erfolgt auch keine eigenmächtige Absage, siehe Thema Regress ...
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  •   silberahorn
    (10258 Beiträge)

    08.04.2020 12:12 Uhr
    Herr stefko
    nachdem ich noch einmal über diese Frage nachdachte: Was haben den Verträge von Reiseveranstaltern und deren Rückversicherungen mit Veranstaltungen wie RaR zu tun.
    Mag sein, dass Rock am Ring keine Hotelübernachtungen nötig macht. In Bayreuth zu den Wagner Festspielen ab Ende Juli, also viel später als Rock am Ring,spielt das eine große Rolle.

    Und außerdem bekam ich das Geld aus der Reiseversicherung zurück, obwohl es um ein KONZERT ging und den dazu gehörenden Hotelaufenthalt. Es gibt tatsächlich Reiseveranstalter, die Konzertreisen anbieten.

    Das FEST in Karlsruhe gehört eher nicht dazu.
    Ein Plan B ist sinnvoll, auch bei Rock am Ring.
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  •   silberahorn
    (10258 Beiträge)

    08.04.2020 11:47 Uhr
    Versicherungen
    wissen genau was sie machen und haben die Verträge entsprechend ausgelegt. Das mit den Reiseveranstaltern war nur ein Beispiel für lange Texte im BGB. Und es wurde als Beispiel genannt, weil jetzt sogar die Politik dazu etwas sagen soll, weil im großen Stil Gutscheine statt Rückerstattungen angeboten werden.

    Im Veranstaltungsbereich wird etwas auf andere Termine verschoben (Bayreuth, Wagner-Festspiele), die Karten behalten ihre Gültigkeit für das nächste Jahr. Wer das Geld aber zurück haben will, der muss es wahrscheinlich bekommen.
    Bei Festivals geht es aber auch noch um die Verträge mit den Gastkünstlern. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Pandemie in den Versicherungsklauseln enthalten ist.
    Falls du dazu mehr weißt kannst du gerne die Klauseln zitieren und die entsprechenden Passagen im BGB.
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