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Karlsruhe Sperrstunde und Alkoholverbot: Stadt- und Landkreis erlassen gemeinsame Corona-Verfügung

Die Stadt und der Landkreis Karlsruhe gehen einen gemeinsamen Weg in Sachen Corona-Bekämpfung. Am heutigen Freitag, 23. Oktober, werden Stadt- und Landkreis zwei Allgemeinverfügungen verabschieden, die inhaltlich gleich sind. Allerdings gilt diese für den Landkreis ab morgen, für die Stadt gilt sie ab dem 25. Oktober. Gültig bleibt diese bis 20. November.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten Oberbürgermeister Frank Mentrup und Landrat Christoph Schnaudigel, dass für Stadt- und Landkreis eine gemeinsame Allgemeinverfügung erlassen wird. 

Grund dafür: Der Landkreis hat den Inzidenz-Wert von 50 infizierten Personen überschritten, für die Stadt wird das in den kommenden Tagen erwartet. 

Die Verfügung beinhaltet folgende Punkte: 

  • Eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • Eine Sperrstunde für Gastronomie von 23 Uhr bis 6 Uhr 
  • Alkoholkauf- und -konsumverbot zwischen 22 Uhr und 6 Uhr
  • Für die Stadt: Verbot von Straßenprostitution

Die neue Verordnung im Wortlaut als pdf-Datei

Dateiname : Corona-Verordnung
Dateigröße : 349.90 KBytes.
Datum : 23.10.2020 16:18
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  •   tom1966
    (680 Beiträge)

    26.10.2020 08:14 Uhr
    Deutlich über 10 000 Neuinfektionen / Tag
    und trotzdem regen sich einige auf, dass eine Sperrstunde verhängt wird, Maskenpflicht besteht usw.. "Das schadet der Wirtschaft, das gefährdet Existenzen ...!".
    Alles richtig, aber was passiert denn mit einem Betrieb, wenn er wegen einer Anzahl von Infizierten zeitweise komplett schließen muss? Ist das gut für die Wirtschaft oder den Betrieb?

    Besser jetzt milde Maßnahmen als später einen echten Lockdown mit Ausganfgssperre usw..

    Es gibt weltweit über eine Million Tote (offizielle Zahlen, ohne Dunkelfeld) und immer noch gibt es Menschen, die behaupten, das Virus sei nicht so schlimm.
    Abwarten, die Grippesaison fängt gerade erst an und was einen Grippevirus begünstigft, begünstigt auch das Corona-Virus.

    Und bevor die Verharmloser und Maskengegner hier mir Panikmache vorwerfen: Das ist eine logische Überlegung, eine Grippewelle hat ihren Höhepunkt laut Experten i.d.R. im 1. Quartal eines Jahres und warum sollte es sich mit dem Coronavirus anders verhalten?
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  •   ALFPFIN
    (7431 Beiträge)

    24.10.2020 16:31 Uhr
    Heute in der Mittagszeit,
    S1 stadteinwärts, viele haben die Maske ohne abzusetzen auch brav getragen, aber auch sehr viele sehr nachlässig. In der Bahn, nur ein Wagen, proppevoll, viele Nasen frei, an den Haltestellen soll man ja möglichst auch die Maske jetzt aufbehalten, an der Herrenstraße sehr belebt, viele unmittelbar nebeneinanderstehend ohne Masken. Mann, was hätte man da an Strafbeträge kassieren können. Ich will ja nicht sagen, dass man bei konsequenter Kontrolle ein Teil der Kosten von unserem UBähnle mitfinanzieren könnte, aber vielleicht hätte es ja gelangt, um die Heiligenbilder vom Herrn L. doch noch in der Majolika herzustellen.
    Nee lieber net, dann doch der Diakonie spenden, nicht wegen der Majolika, sondern wegen der Heiligen im Tunnel. 😊
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  •   CenaroBotti
    (26 Beiträge)

    24.10.2020 16:18 Uhr
    Und noch was..
    Wenn ich bis 23 Uhr in einer Gaststätte sozusagen den ganzen Tag sitzen darf oder in einer Bar von 20 Uhr bis 23 Uhr anwesend bin und es sollte trotz Hygienevorgaben eine infektiöse Person dabei sein, dann ist es auch egal ob ich mich nach 23 Uhr noch weiter dort aufhalte. Denn im Infektionsfall sollte dies dann nachverfolgbar sein da ja bereits Gastdaten registriert sein sollten.
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  •   Schiller
    (198 Beiträge)

    26.10.2020 08:28 Uhr
    Ja und Nein
    Der eigentliche Sinn dahinter ist, den Ausschank zu begrenzen, weil gerade in den späten Stunden Corona vergessen wird. Dass Sie auf eine infektiöse Person treffen, lässt sich sowieso nicht ausschließen.

    In der kalten Jahreszeit gehen die meisten dann halt nach Hause...
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  •   silberahorn
    (10611 Beiträge)

    24.10.2020 17:57 Uhr
    Im Elsass
    gibt es jetzt eine völlige Ausgangssperre von 21 Uhr bis 6 Uhr. Da könnte man auch sagen, dass es doch ab 22 Uhr besser wäre.
    Es geht aber wohl darum, dass insgesamt weniger Personen unterwegs sind und man dadurch doch lernt sich auf Notwendigkeiten zu beschränken. Das hat Signalwirkung um die Gefahr ernster zu nehmen.

    Ich frage mich gerade: Wer dort um 21 Uhr in der Kneipe sitzt muss wohl bis 6 Uhr bleiben?
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  •   fahrbahnteiler
    (347 Beiträge)

    24.10.2020 12:09 Uhr
    Hotspots
    waren und sind doch private Feiern. Was ändert eine Sperrstunde daran? Soll man sich doch mal feiernde Großfamilien vorknöpfen. Aber da fehlt wohl der Mut?
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  •   andip
    (10692 Beiträge)

    24.10.2020 13:23 Uhr
    Was soll das denn bedeuten?
    Grossfamilien feiern vorsätzlich um sich und alle anderen anzustecken?
    Dümmer geht es wohl nicht. Im Übrigen kann man private Feiern in privaten Räumen nicht verbieten.
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  •   Schillerlocke
    (360 Beiträge)

    24.10.2020 14:51 Uhr
    sie feiern vorsätzlich
    weil ihnen der Rest der Gesellschaft völlig egal ist.
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  •   FCKSUV
    (529 Beiträge)

    25.10.2020 16:58 Uhr
    weil sie in einer
    Parallelgesellschaft leben, richtig. Mit eigenen Werten, Ehrencodex, Gepflogenheiten.

    Eine heterogene Gesellschaft bricht irgendwann unweigerlich auseinander, was sollte sie denn auch zusammenhalten?
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  •   Freigeist1
    (1552 Beiträge)

    25.10.2020 23:19 Uhr
    Tschechien
    hat eine eher homogene Gesellschaft (statt "heterogene Gesellschaft") und trotzdem hohe Fallzahlen. Wem gibt man dort denn bitte die Schuld?
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