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Stuttgart Schulbeginn Baden-Württemberg: Präsenzunterricht nur für Abschlussklassen möglich

"Schule hat begonnen" heißen Kampagnen regelmäßig zum Ende der Ferien. Das ist zwar ab jetzt auch in Baden-Württemberg wieder der Fall. Aber die Schulhöfe dürften wie ausgestorben bleiben. Denn das Jahr endete mit Fernunterricht - und es geht damit auch wieder los. Nur Abschlussklassen dürfen unter Umständen den Präsenzunterricht besuchen.

Zum Schulauftakt nach den Weihnachtsferien müssen die meisten Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg von Montag an wieder den Computer einschalten. Für fast alle Schulen im Land beginnt das Jahr mit verpflichtendem Fernunterricht, weil die Corona-Infektionszahlen weiterhin zu hoch sind.

Deshalb haben sich Bund und Länder in ihren jüngsten Beratungen darauf geeinigt, frühestens Ende Januar wieder in den flächendeckenden Präsenzunterricht für alle Schularten einzusteigen.

Präsenzunterricht wenn unbedingt nötig

Baden-Württemberg will in einem Fall aber einen Sonderweg gehen und seinen Spielraum nutzen: Falls die Infektionszahlen es zulassen, sollen Kita-Kinder, Grundschüler und die Abschlussklassen ab 18. Januar wieder vor Ort betreut beziehungsweise unterrichtet werden.

Ein Stuhl steht in einem leeren Klassenraum auf einem Tisch.
Ein Stuhl steht in einem leeren Klassenraum auf einem Tisch. | Bild: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Eine Entscheidung will die Landesregierung am Donnerstag treffen. Die meisten anderen Bundesländer lassen Schulen wie vereinbart generell geschlossen.

Ausnahmen von der Regel wird es auch an diesem Montag geben. Denn statt Fernunterricht können Schulen in den Abschlussklassen auch Präsenzunterricht anbieten, wenn dies unbedingt notwendig ist, um eine Prüfung vorzubereiten.

Notbetreuung für Kinder der 1. bis 7. Klasse

Geöffnet werden auch die sogenannten Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung.

Kitas dagegen bleiben geschlossen. Dort und für Schüler der Klassen 1. bis 7. wird eine Notbetreuung angeboten - allerdings nur für Kinder, "deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind", wie das Kultusministerium festlegt.

Eltern müssen nachweisen, "dass beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben."

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  •   FCKSUV
    (604 Beiträge)

    11.01.2021 08:39 Uhr
    Erster Tag Home schooling: Server überlastet....
    Hat sich nicht wirklich viel gebessert seit März. Weiterschlafen, Im High-Tech-Land Deutschland. grinsen
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