Karlsruhe Polizeihund bei Familienstreit in Südweststadt eingesetzt: Vier Menschen und ein Tier verletzt

Offensichtlich nach familiären Streitigkeiten leisteten zwei Brüder bei ihrer Festnahme am Samstagabend in Karlsruhe so starken Widerstand, dass der Einsatz eines Polizeihundes notwendig wurde. Zuvor verständigte die Mutter der Brüder die Polizei.

"Als die ersten Beamten gegen 23 Uhr am Einsatzort in der Südweststadt eintrafen, hatte sich die Situation bereits vor das Anwesen verlagert. Ein 27-Jähriger ließ sich auch von den Polizisten nicht beruhigen und beleidigte diese wutentbrannt. Als der Mann auf die Beamten zuging, mutmaßlich in der Absicht diese anzugreifen, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, so dass ein Polizeihund eingesetzt werden musste", erklärt die Polizei Karlsruhe in einer Pressemitteilung. 

Hund am Auge verletzt

Im weiteren Verlauf zeigte sich der ältere 29-Jährige solidarisch und versuchte, die Festnahme seines Bruders zu verhindern und sollte dann ebenfalls festgenommen werden. "Dabei leistete er jedoch starke Gegenwehr, so dass die Beamte auch gegen ihn Zwangsmaßnahmen einsetzen mussten. Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt", so die Polizei weiter. 

Aufgrund der Bisse des Polizeihundes im Bein musste der 27-Jährige zunächst ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Bei seiner Festnahme trat er wohl gezielt gegen den Kopf des Tieres, wodurch der Hund am Auge verletzt wurde und somit eine tierärztliche Behandlung notwendig wurde.

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