Karlsruhe Polizei verhindert "Corona-Rave" auf Karlsruher Skaterplatz

Über einen Messengerdienst hatte ein 29-jähriger Mann vor einer Woche zu einem "Corona-Rave" auf einem Skaterplatz in der Karlsruher Nordstadt aufgerufen. Insgesamt 20 Personen hatten ihre Teilnahme via Nachrichtendienst zugesagt. Als die Polizei den Hinweis über die geplante Feier erhielt, überwachten mehrere Beamten den Platz. Der Initiator der Party muss nun die Kosten des Einsatzes tragen.

Am Tage des "Corona-Raves" wurden mehrere Personen durch die Polizei festgestellt, eine Feier konnte jedoch verhindert werden. Nun entschloss sich das Polizeipräsidium Karlsruhe, die Kosten des Polizei-Einsatzes dem Veranstalter der Party in Rechnung zu stellen.

Polizei will mit Reiterstaffel Corona-Verstöße ahnden

Nach den Vorschriften der Gebührenverordnung wird es sich um einen Betrag von mehreren hundert Euro handeln. "Wir erhoffen uns von dieser Maßnahme auch einen Abschreckungseffekt," sagt Polizeivizepräsident Hans Matheis dazu, der beim Polizeipräsidium Karlsruhe derzeit auch die Besondere Aufbauorganisation "Corona" leitet.

Verstöße gegen die Corona-Verordung werden von der Polizei geahndet. | Bild: ka-news.de

Die polizeilichen Überwachungsmaßnahmen zur Einhaltung der Corona-Verordnung werden am Wochenende wieder intensiviert, gibt die Polizei bekannt. Auch aufgrund der schönen Wetterverhältnisse waren im Laufe der Woche schon vermehrt Verstöße festgestellt worden. Allein am Donnerstag wurden bei den Kontrollen 77 Ordnungswidrigkeiten geahndet.

"Wir haben für die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen am Samstag und Sonntag die Polizeireviere im Stadt- und Landkreis nochmals personell verstärkt. Angedacht ist auch eine Streife der Reiterstaffel des Polizeipräsidiums Einsatz in der Karlsruher Innenstadt", kündigt Hans Matheis an und hofft dabei auf ein einsichtiges Verhalten der Menschen.

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