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Karlsruhe Polizei-Bilanz: Karlsruher Beamte das ganze Wochenende im Einsatz - Feiernde meist kooperativ und friedlich

Am vergangenen Wochenende versammelten sich erneut viele Feiernde in der Karlsruher Innenstadt, dem Schlosspark und der Günther-Klotz-Anlage. Die Polizei reagierte wie bereits in den Wochen zuvor mit Kontroll- und Präsenzmaßnahmen. Die Polizei zieht Bilanz.

Laut Polizei bildete sich nach dem EM-Spiel der italienischen Nationalmannschaft am Freitagabend ein Autokorso in der Südstadt mit rund 150 Fahrzeugen, der zirka eine Stunde andauerte. 

Menschen folgen Aufforderung der Polizei

Ebenfalls in der Nacht auf Samstag unterwegs waren 700 Menschen im Karlsruher Schlossgarten und 150 Menschen im Fasanengarten. "Gegen 21.40 Uhr wurden die noch im Schlossgarten anwesenden Personen durch die Einsatzkräfte der Polizei und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienst aufgefordert, diesen aufgrund der Schließzeit zu verlassen. Ausnahmslos alle Personen kamen der Aufforderung nach und entfernten sich in Richtung Innenstadt. Bereits nach 40 Minuten war der Schlossgarten komplett geleert und die Tore verschlossen", erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung. 

Bild: Thomas Riedel

"Die jungen Leute sind jetzt noch ansprechbar. Später wären die Jugendlichen es aufgrund des Alkoholkonsums nicht mehr so gut ansprechbar und die Gefahr für Vorfälle wie in den letzten Wochen würde steigen, deshalb sprechen wir die Menschen heute so früh an", erklärt Einsatzleiter Gustav Zoller vor Ort gegenüber ka-news.de.

150 Personen sorgten gegen Mitternacht für einen Einsatz der Beamten in der Günther-Klotz-Anlage. Beim Eintreffen der Polizei entfernte sich die Gruppe "fluchtartig aus der Grünanlage. Die Polizei vermutet eine Feier von Abiturienten. "Ein 17 Jahre alter Jugendlicher musste aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums seinem Vater übergeben werden", so die Polizei. 

Bild: Thomas Riedel

Entlang der Kaiserstraße und am Schlossvorplatz führte die Polizei nach eigenen Angaben vereinzelt Gespräche mit kleineren Personengruppen. In diesem Zusammenhang kam es in  Karlsruhe zu keinen besonderen Ereignissen.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag

Von Samstag auf Sonntag hielten sich erneut rund 150 Personen in der Günther-Klotz-Anlage auf, von denen sich zirka 40 Personen bei Erkennen der Einsatzkräfte fluchtartig entfernten. "Kontrollen, sowie Personalienfeststellungen von hauptsächlich Jugendlichen mit zum Teil hochprozentigen Alkoholika, wurden durchgeführt", so die Polizei. Ein 15 Jahre altes Mädchen musste mit über ein Promille nach Hause gefahren und an ihre Mutter übergeben werden. Das Stimmungsbild beschreibt die Polizei als friedlich.

Im Schlossgarten verweilten gegen 20.30 Uhr ca. 600, weitgehend friedlich feiernde, Personen. Kurz vor 22 Uhr wurden diese aufgefordert den Schlossgarten zu verlassen. Der Aufforderung kamen alle Besucher nach und entfernten sich in Richtung Innenstadt. "Teilweise verlief die Abwanderung etwas zögerlich, aber friedlich", erklärt die Polizei weiter. 

Bild: Thomas Riedel

Entlang der Kaiserstraße und am Schlossvorplatz wurden erneut vereinzelt Gespräche mit kleineren Personengruppen durchgeführt. Um 22.30 Uhr war auch der Schlossvorplatz geleert, welcher im Vergleich zu den vergangenen Wochenenden nur mit wenigen Kleingruppen besucht war.  Im Fasanengarten waren gegen 22:45 Uhr ca. 150 Personen, vornehmlich Studenten, in friedlicher Stimmung festzustellen.

Kurz vor Mitternacht waren die Einsatzkräfte in der Günther-Klotz-Anlage erneut gefordert. Rund 350 Besucher hatten sich wiederholt zum Feiern eingefunden. Die Meisten der Anwesenden waren sichtlich alkoholisiert und hörten lautstark Musik. Bei Erkennen der Polizei verließ ein Großteil der Personen die Örtlichkeiten. Personenkontrollen wurden durchgeführt und Platzverweise ausgesprochen. Auf den Wegen und Wiesen konnten zum Teil Glasscherben und Unrat festgestellt werden.

Bild: Thomas Riedel

Gegen 00.35 Uhr konnten nach erneuter Überprüfung am Schlossvorplatz ca. 180 Personen festgestellt werden. Diese wanderten nach Präsenzmaßnahmen in die Innenstadt ab und hielten sich dort in Kleingruppen auf. Teilweise wurden Glasflaschen auf dem Boden zerschlagen. Auch hier wurden die Gruppen gezielt angesprochen, Personalien erhoben und Platzverweise erteilt.

Gegen 01:10 Uhr fanden sich am Karl-Friedrich-Denkmal erneut ca. 50 - 70 Personen ein, die um eine Musikanlage samt DJ herumtanzend eine lautstarke Techno-Party feierten. Die Party wurde eingestellt und die Musikanlage für den Rest der Nacht beschlagnahmt.

Noch mehr Bilder vom Wochenende gibt es hier: 

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