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Karlsruhe Neue Kostenexplosion: Staatstheater-Sanierung kostet bis zu 500 Millionen Euro

In den kommenden Jahren wird das Badische Staatstheater saniert und erneuert. Durch gestiegene Preise in der Baubranche und der notwendige Wechsel eines Ingenieurbüros wird der Kostenrahmen von 325 Millionen Euro "deutlich überschritten." Auch die Bauphase selbst wird zwei Jahre länger dauern als gedacht.

Man kann beim Badischen Staatstheater regelrecht von einer Kostenexplosion sprechen: Sollte die Sanierung zu Beginn nur 125 Millionen Euro Kosten, wurde bereits im Jahr 2017 bekannt, dass es geschätzt 325 Millionen Euro sein würden. Nun gab das Theater bei einer Pressekonferenz bekannt: Auch dieser Kostenrahmen kann nicht eingehalten werden.

Badisches Staatstheater Entree. | Bild: Delugan Meissl Associated Architects/Wenzel+Wenzel

Die Kosten erhöhen sich auf bis zu 389 Millionen Euro. Angesichts der steigenden Preise in der Baubranche, hochgerechnet auf die zehnjährige Bauphase, könnte die Sanierung noch einmal mehr kosten - nämlich insgesamt rund 500 Millionen Euro.

Die Gesamtbaukosten für die Sanierung und Erweiterung des Staatstheaters teilen sich Stadt Karlsruhe und Land Baden-Württemberg jeweils zur Hälfte.

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Kommentare (37)
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  •   fahrbahnteiler
    (333 Beiträge)

    18.07.2020 20:48 Uhr
    Rote Karte
    Im Dezember muss die Wählerschaft dem amtierenden OB die rote Karte zeigen. Seine Amtszeit ist eine Ära der maßlosen Geldverschwendung.

    Klar, es gibt Gemeinderatsentscheidungen. Aber er tut nichts, wirklich gar nichts, um irgendwo mal auf die Kostenbremse zu treten. Diese Steuergeldverschwendung ist unsäglich.
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  •   silberahorn
    (10480 Beiträge)

    19.07.2020 09:15 Uhr
    Seine Einstellung
    zum Thema Haushalt Karlsruhe habe ich bei einer Gemeinderatsitzung sinngemäß mitangehört: Städte die Schulden haben bekommen mehr Ausgleich gezahlt, während Städte die gut gehaushaltet haben dafür einstehen müssen. Wie die Formulierung genau war, kann ich leider nicht mehr sagen.

    Er weiß auch genau, dass bis zur Wahl im Dezember viel in Vergessenheit geraten ist. Die späteren Kosten tun dem Bürgern heute noch nicht weh und was nicht direkt weh tut wird erst einmal ignoriert. Das ist beim Thema Klimawandel auch so.

    Man wird ein paar Ausgleichsmaßnahmen für von Corona Betroffene hervorheben und gut ist.
    Vor allem kann ein Bürger auch die Stadt wechseln, wenn es ihm nicht passt. Und der OB weiß, dass man hier im Verhältnis zu anderen Regionen doch noch verdammt gut lebt. Also stört ihn das bisschen Gemurre hier absolut nicht und wird ihn auch nicht umstimmen.
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  •   anwalt123
    (102 Beiträge)

    18.07.2020 12:37 Uhr
    Das Volk sollte entscheiden,
    denn hier werden unsinnig Steuergelder für eine Minderheit verbrannt.
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  •   Apu
    (101 Beiträge)

    18.07.2020 09:34 Uhr
    Eine umfrage
    ...wäre mal wünschenswert, ob die Bürgerinnen und Bürger der stadt karlsruhe das ganze noch mittragen möchten. Kosten für u- strab 1.5 milliarden, theater 500 mio, stadion steigt bestimmt auf 150 Millionen, europahalle 30 Millionen. Unfassbar, bitte aufhören. Die Stadt wird dadurch auch nicht schöner.
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  •   freigeist
    (610 Beiträge)

    18.07.2020 09:43 Uhr
    Die Stadthalle nicht vergessen
    Da sind auch 80 Mio aufgerufen. Die Länge der Bauzeit ist aber auch dort nicht klar,so das wohl noch ein Kostenanstieg eingeplant werden muss.
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  •   Ökovisor
    (37 Beiträge)

    18.07.2020 08:31 Uhr
    Krank
    Diese gewaltige Summe für die Sanierung eines Gebäudes zu veranschlagen, das immer die gleichen Leute, nicht die Allgemeinheit, besuchen, ist nur noch krank. Hiefür sind Leute verantwortlich, die weder rechnen noch denken können, sogenannte Experten. Typisch deutsch. Dumm,dümmer Deutschland.
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  •   Karsten2010
    (190 Beiträge)

    18.07.2020 15:31 Uhr
    Mit dem Begriff ...
    ... Allgemeinheit habe ich gewisse Probleme. Jeder darf das Theater besuchen, aber nicht jeden interessiert es. Diese Tatsache trifft aber auf alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen gleichermaßen zu. Jede hat ihr eigenes Publikum, anders als beispielsweise ein Krankenhaus, wo sich bestimmt jeder mal einfinden muss. Das Theaterpublikum hier als eine Art Außenseitergruppe darzustellen, ist unpassend.
    Man sollte sich bei dieser Summe aber hinterfragen, inwieweit eine Sanierung auch eine drastische Erweiterung beinhalten muss.
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  •   todi01
    (1152 Beiträge)

    18.07.2020 01:33 Uhr
    Einfach jedem, der eine Karte
    fürs Stuttgarter Staatstheater kauft, das Taxi zahlen. Kommt deutlich billiger, wir reißen die Bruchbude hier ab und fertig.
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  •   Karsten2010
    (190 Beiträge)

    18.07.2020 15:38 Uhr
    Die Antwort ist ...
    ... auch typisch Karlsruher Bevölkerung: Die eigene Stadt kleinreden. Wenn schon ein Theater, wozu denn gerade hier in der zweitgrößten Stadt des Landes.
    Ansonsten sind diese Kosten nicht mehr realistisch, es kann nicht sein, dass jetzt EIN Gebäude soviel kosten soll wie URSPRÜNGLICH die gesamte Kombilösung.
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  •   ulika
    (180 Beiträge)

    18.07.2020 10:37 Uhr
    Die Sanierung des...
    Stuttgarter Staatstheaters ist derzeit mit dem doppelten also 1 Mrd EUR veranschlagt.
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