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Karlsruhe Neue Corona-Regeln für Events, Clubs, Volksfeste und Co.: Das gilt seit Montag auch in Karlsruhe

Nicht nur in Karlsruhe, in ganz Baden-Württemberg steigen aktuell wieder die Corona-Zahlen. Doch weil im Sommer immer mehr Veranstaltungen im Freien oder in Clubs, Bars und Theatern stattfinden, hat die Landesregierung hier nun die Corona-Verordnung entsprechend angepasst, um eine erneute Infektionswelle vorzubeugen. Was seit Montag gilt - ka-news.de hat alle Änderungen der Verordnung in der Übersicht.

Die Änderungen der Corona-Verordnungen ab Montag, 26. Juli, im Wortlaut der Landesregierung Baden-Württemberg.

  • Öffentliche Veranstaltungen
    Dazu zählen unter anderem: Theater, Oper, Konzerte, Kino, Stadtführungen, Informationsveranstaltungen sowie Betriebs- und Vereinsfeiern.

    > Für Floh- und Krämermärkte gelten nun die Regeln für den Einzelhandel.
    > Für Volksfeste und Stadtfeste mit einem Schwerpunkt auf Schaustellerbetrieben (Fahrgeschäften) gelten gesonderte Regeln.
    > In den Inzidenzstufen 2 bis 4 gilt im Freien bei mehr als 200 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern garantiert ist.
    > In der Inzidenzstufe 1 gilt im Freien bei mehr als 300 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern garantiert ist.
    > Die generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt weiter bestehen.
    > In der Inzidenzstufe 2 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 20 Prozent der Kapazität erlaubt.
    > In der Inzidenzstufe 1 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 30 Prozent der Kapazität erlaubt.
    > In den Inzidenzstufen 1 und 2 ist eine Belegung mit maximal 50 Prozent der Kapazität erlaubt, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. In einen Veranstaltungsort mit 30.000 Plätzen dürfen also maximal 15.000 Personen kommen. In einen Veranstaltungsort mit 60.000 Plätzen maximal 25.000 Personen. Alle Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.
  • Archive, Bibliotheken und Büchereien
    > Wer lediglich Medien abholt oder zurückbringt, braucht keinen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.
    > Bei Personen, die lediglich Medien abholen oder zurückbringen, müssen keine Kontaktdaten erhoben werden.
  • Touristischer Verkehr
    Dazu zählen unter anderem: Ausflugsschifffahrt, touristische Seilbahnen, touristischer Busverkehr, Museumsbahnen und Zeppelinflüge.

    In der Inzidenzstufe 2 ist eine Belegung mit 75 Prozent der regulären Plätze ohne negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis der Fahrgäste möglich. Bei einer Belegung von 100 Prozent der regulären Plätze benötigen alle Fahrgäste einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.
  • Clubs und Diskotheken
    In der Inzidenzstufe 1 ist eine Belegung mit bis zu 30 Prozent der zugelassenen Kapazität erlaubt – die Eine-Person-pro-zehn-Quadratmeter-Regelung entfällt.
  • Gastronomie
    > Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist bei einem Außer-Haus-Verkauf nicht erforderlich. Ebenso wenn Kunden lediglich Speisen und Getränke abholen (to go).
    > Die Erhebung der Kontaktdaten ist bei einem Außer-Haus-Verkauf nicht erforderlich. Ebenso wenn Kunden lediglich Speisen und Getränke abholen (to go).
  • Einzelhandel
    > Für Floh- und Krämermärkte gelten nun die gleichen Regelungen wie für den Einzelhandel.
    > Bei Märkten, die ausschließlich im Freien stattfinden, müssen die Kontaktdaten der Besucher nicht erhoben werden.
    > Die Quadratmeterbegrenzung in den Inzidenzstufen 3 und 4 gelten nicht für Märkte die ausschließlich im Freien stattfinden.
  • Sport treiben
    In der Inzidenzstufe 4 werden genesene und vollständig geimpfte Personen nicht zur Personenzahl (25 Personen im Freien, 14 Personen in geschlossenen Räumen) hinzugezählt. Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich.
  • Sportveranstaltungen
    > In den Inzidenzstufen 2 bis 4 gilt im Freien bei mehr als 200 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern garantiert ist.
    > In der Inzidenzstufe 1 gilt im Freien bei mehr als 300 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern garantiert ist.
    > Die generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt weiter bestehen.
    > In der Inzidenzstufe 2 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 20 Prozent der Kapazität erlaubt.
    > In der Inzidenzstufe 1 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 30 Prozent der Kapazität erlaubt.
    > In den Inzidenzstufen 1 und 2 ist eine Belegung mit maximal 50 Prozent der Kapazität erlaubt, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. In einen Veranstaltungsort mit 30.000 Plätzen dürfen also maximal 15.000 Personen kommen. In einen Veranstaltungsort mit 60.000 Plätzen maximal 25.000 Personen. Alle Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.

Volksfeste und Stadtfeste mit Schaustellerbetrieben (Fahrgeschäfte)

Neu in der Corona-Verordnung ist nun auch ein Absatz zu Volks- und Stadtfesten, die Fahrgeschäfte beinhalten. Hier unterscheidet die Landesregierung zwischen allgemein gültigen Regeln und Maßnahmen, die je nach Inzidenzstufe ergriffen werden.

  • Generelle Regeln
    > Festzelte sind nicht erlaubt.
    > Freilichtbühnen bei Volksfesten und Stadtfesten mit Fahrgeschäften sind nicht erlaubt.
    > Ein Betreiber - also der Veranstalter - hat die Gesamtverantwortung für die Organisation zu übernehmen.

    > Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen. Das bedeutet, es ist schriftlich darzustellen, wie die Hygienevorgaben umgesetzt werden sollen. Dazu zählt insbesondere:
    • Die Einhaltung des Mindestabstandes und die Regelung von Personenströmen.
    • Die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen.
    • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen.
    • Die rechtzeitige und verständliche Information der Gäste über die geltenden Hygienevorgaben.
    • Auf Verlangen müssen die Verantwortlichen das Hygienekonzept der zuständigen Behörde vorlegen und über die Umsetzung Auskunft erteilen.
    > Die Kontaktdaten der Gäste müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit einschlägigen Apps wie Luca oder auch analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf an der Veranstaltung beziehungsweise Feier nicht teilnehmen.

    > Wenn ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser
    • vor Ort unter Aufsicht des Veranstalters durchgeführt werden,
    • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen oder
    • von einem geschulten Mitarbeiter einer Corona-Teststation vorgenommen oder überwacht werden.
    • Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
    • Für Schüler ist die Vorlage eines von ihrer Schule bescheinigten negativen Tests, der maximal 60 Stunden zurückliegt, ausreichend. Dies gilt entsprechend für Kindertageseinrichtungen.
    • Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.
    > Beschäftigte, sonstige Mitarbeitende und Dienstleister werden bei der maximal zulässigen Personenzahl nicht mitgezählt.
    > Der Veranstalter ist für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich.
    > Bei der Berechnung der zulässigen Personenzahl ist die für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche maßgeblich.
  • Regeln nach den Inzidenzstufen
    • Inzidenzstufe 4 (über 50):
      > Maximal eine Person pro 20 Quadratmeter für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche.
      > Alle Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.
    • Inzidenzstufe 3 (zwischen 50 und 35):
      > Maximal eine Person pro 10 Quadratmeter für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche.
      > Alle Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.
    • Inzidenzstufe 2 (zwischen 35 und 10):
      > Keine Personenbeschränkung
      > Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.
    • Inzidenzstufe 1 (unter 10):
      > Keine Personenbeschränkung
      > Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.
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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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  •   petsto69
    (923 Beiträge)

    28.07.2021 10:51 Uhr
    Man kann nur den Kopf schütteln...
    ... über unsere Landespolitiker. Da schwafelt der "grüne" MP von möglicher Impflicht und Eindämmung und dann sowas:

    Touristischer Verkehr
    Dazu zählen unter anderem: Ausflugsschifffahrt, touristische Seilbahnen, touristischer Busverkehr, Museumsbahnen und Zeppelinflüge.

    In der Inzidenzstufe 2 ist eine Belegung mit 75 Prozent der regulären Plätze ohne negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis der Fahrgäste möglich. Bei einer Belegung von 100 Prozent der regulären Plätze benötigen alle Fahrgäste einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.

    Da heißt, ich darf mit 75% vollbelegter Seilbahn/vollbelegtem Touri-Bus zusammen mit lauter Ungetesteten durch die Gegend kutschen..., aber im Freien gelten in den Stufen 2-4 , ab 200 Personen, die Maskenpflicht. traurig
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  •   patrickkk
    (2169 Beiträge)

    28.07.2021 17:05 Uhr
    ...
    Naja ist halt von den Machern von:

    "Bei Dunkelheit ist es besonders gefährlich"

    "Masken schützen nur ab dem Zeitpunkt ab dem wir genug haben"

    "Eine Woche vor Landtagswahl sind Schulöffnungen uneingeschränkt sicher"

    "Friseursalons haben die höchste Priorität"

    usw.

    Die hauen uns gequillte Fäkalien um die Ohren und schwafeln dann von Anstand und Solidarität. (3 Mal darf man raten wer so auf Kreuzfahrtschiffen etc. sitzt zwinkern ).
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  •   GravelAndSand
    (139 Beiträge)

    27.07.2021 14:30 Uhr
    Aha
    in Karlsruhe steigen also die Corona zahlen? Liebes KA News Team, vielleicht solltet ihr euch vorher mal kundig machen und nicht irgendeinen Schwachsinn daherschreiben.
    In KA Stadt ist die Inzidenz, nachdem sie vor knapp 2 Wochen bei ungefähr 20 lag, gerade erst wieder unter 10 gesunken!
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  •   barheine
    (702 Beiträge)

    26.07.2021 20:19 Uhr
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   zweiundvierzig
    (159 Beiträge)

    26.07.2021 20:13 Uhr
    Übersicht
    nennt sich das also, wenn man die Corona-Verordnung kopiert und hinter ein paar Balken einklappt.
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  •   M.S.
    (394 Beiträge)

    27.07.2021 09:18 Uhr
    eher
    Undurchsicht!
    Wieder das totale Durcheinander, wie gewohnt.
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