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Karlsruhe Mehr Sicherheit für Radfahrer: Radfahrstreifen in Mühlburg ist jetzt breiter

Mehr Platz für Radfahrer bietet seit kurzem die Rheinstraße im Stadtteil Mühlburg in beiden Fahrtrichtungen. Nachdem im Rahmen der Sanierung Mühlburg bereits die Fahrbahn Richtung Stadtmitte neu gestaltet worden war, folgte nun die gegenüberliegende Seite. Anstelle des überbreiten Kfz-Streifens, den Autofahrer zum Überholen nutzten, ist jetzt eine Fahrspur in normaler Breite markiert. Durch die optisch auffälligen Radfahrstreifen soll außerdem die Sicherheit der Radfahrer erhöht werden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe hervor.

Der dabei gewonnene Platz kommt den Zweiradfahrern zugute, indem der bisherige Schutzstreifen zu einem breiteren Radfahrstreifen aufgewertet wurde. Die Stadtverwaltung trägt damit dem deutlich gestiegenen Anteil des Radverkehrs Rechnung.

Jeder dritte Weg wird mit dem Rad gefahren

Schon die 2007 markierten Schutzstreifen hatten die Radverkehrszahlen in der Rheinstraße um fast 50 Prozent ansteigen lassen.

Seither hat das Zweiradaufkommen noch weiter zugenommen, inzwischen wird fast jeder dritte Weg in Karlsruhe mit dem Rad zurückgelegt. Gleichzeitig wurden immer wieder Beschwerden laut, dass Autofahrer den Schutzstreifen mitbenutzten und beim Überholen zu wenig Abstand zu Fahrradfahrern hielten.

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: Arne Dedert/Archiv

Durch den breiteren, jetzt mit einer durchgehenden Linie auch optisch deutlich sichtbarer abgetrennten Radfahrstreifen wird die Sicherheit erhöht, was auch für Ausweichmanöver bei ausparkenden Autos gilt.

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Kommentare (49)
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  •   max
    (256 Beiträge)

    02.12.2020 09:07 Uhr
    Ich bin gespannt,
    ob die Radfahrer auch die Radspur benutzen. Ich habe es schon zu oft erlebt, als ich in Höhe der Commerzbank, als Fußgänger von Radfahrern fast umgefahren worden wäre. Also, liebe Radfahrer, ich meine hiermit nicht die Anständigen, haltet euch doch nur an die Straßenverkehrsordnung, dann macht ihr alles richtig.
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  •   Queri
    (165 Beiträge)

    02.12.2020 12:58 Uhr
    '
    Gut. Dieser Appell richtet sich natürlich gleichermaßen an Autofahrer und Fußgänger.
    In der Tat gibt es leider viele Verstöße. Die Unfallstatistik belegt eindeutig, dass von Autofahrern bei weitem die Hauptgefahr ausgeht und -entgegen dem Bauchgefühl mancher Menschen- es zwischen Radfahrern und Fußgängern vergleichsweise unproblematisch zugeht.
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  •   Revoluzzer
    (41 Beiträge)

    02.12.2020 08:51 Uhr
    Autorasereien
    Jedes Auto wo in Bewegung ist ist ein Raser !!! (Schwachsinn) die Umsetzung der Radweg in Karlsruhe ist nur Schlecht schwere Radunfälle sind vorprogrammiert baulich schlappig ausgeführt man kann es nicht mehr hören immer die Autofahrer Abschaffung der Brötchentaste Karlsruhe hat wahrscheinlich die schlechteste Verkehrsführung überhaupt die Verteufelung des Auto ist zum Kotzen
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  •   Karsten2010
    (193 Beiträge)

    02.12.2020 10:37 Uhr
    Sind Sie ...
    ... jetzt endlich fertig ?!
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  •   Kallsruher123
    (2 Beiträge)

    02.12.2020 01:00 Uhr
    Wozu?
    Eine Maßnahme, die am Ziel vorbei geschossen ist. Man hat im Mühlburg doch schöne parallel verlaufende Radwege: Südlich der Kaiserallee z.B. die Sophienstraße, die am Entenfang endet (und toll als Fahrradstraße gemacht ist). Nördlich die Seldeneckstraße entlang der Grünanlage. Ich wohne selbst in Mühlburg und nutze die Kaiserallee mit dem Fahrrad sehr selten, sondern fahre lieber auf den anderen Straßen.
    Die Autos konnten sich früher an den roten Ampeln in Zweierreihen aufstellen und das Abbiegen in die Nuitstraße etc. wurde ebenfalls so gehandhabt. Überholt wurde dort eher nicht - wobei es der Platz zugelassen hat. Aber nun ist die Fahrbahn eben nur noch breit für ein Auto und der Stau an einer roten Ampel folglich doppelt so lang und reicht teilweise bis zur Händelstraße vor.
    Da frage ich mich: Welcher Mühlburger Anwohner wollte das so?
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  •   Kallsruher123
    (2 Beiträge)

    02.12.2020 00:54 Uhr
    Wozu?
    Es gibt in Mühlburg doch bereits schöne Wege für Fahrradfahrer auf Parallelachsen. Südlich der Kaiserallee vor allem die Sophienstraße, die Fahrradstraße ist und die am Entenfang endet. Nördlich die Seldeneckstraße entlang der Grünanlage. Ich wohne in Mühlburg und fahre eigentlich nie auf der Kaiserallee mit dem Rad. Für die Autofahrer war es zudem LEGAL möglich sich an der Ampel nebeneinander aufzustellen. Nun ist die Fahrbahn nur noch für ein Auto breit und der Stau ist ewig. Ein Radweg, der meines Erachtens völlig unnötig ist und den Verkehrsabfluss sehr beeinträchtigt.
    Welcher Mühlburger wollte das so wie es jetzt ist?
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  •   Queri
    (165 Beiträge)

    01.12.2020 21:11 Uhr
    '
    Endlich! Das war überfällig.
    Wenn hier Autofahrer eine 4-spurige Auto-"Rennstrecke" als "gemütlich" empfinden, dann zeigt das nur auf groteske Weise, dass sie das eben ausschleißlich aus ihrer entgeengten Perspektive der Frontscheibe sehen.
    In Mühlburg wohnen auch Menschen!
    Die Realität sieht doch so aus: mit Tempo 65 schnell durch die Vorstadt, um sich zu Hause die Ruhe der Neubausiedlung auf dem (ehemaligen) Lande zu gönnen, oder so ähnlich.
    Diese einseitige Vision auf dem Rücken der hiesigen Bevölkerung ist aber leider ein Szenario, das immer weniger funktioniert. Da heißt es Abschied nehmen und sich Alternativen zu überlegen.
    In der Eckener Straße (= Fortsetzung der Rheinstraße) gibt es schon lange Bürgerproteste gegen zu viel zu schnellen Verkehr.
    Gerade die B-Zentren wie Mühlburg ringen um Passanten und Kunden. Da braucht es Aufenthaltsqualität, um attraktiv zu bleiben. Hier ist eine schmuddelige MIV-Hauptachse mit viel Durchgangsverkehr natürlich total kontraproduktiv.
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  •   Revoluzzer
    (41 Beiträge)

    02.12.2020 08:57 Uhr
    Nichts Verstanden
    Sie haben aber Garnichts verstanden Belebung sind Meschen und die fallen nicht vom Himmel die Stadt braucht Strassen die wahren schon immer das auch vor Ihrer zeit und auch nach Ihre zeit
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  •   Queri
    (165 Beiträge)

    02.12.2020 11:36 Uhr
    '
    In KA-West wohnen rund 85.000 Menschen. Viele kommen auf Ihre Wegen durch Mühlburg oder wohnen dort. Viele zu Fuß. Viele per Rad. Viele per Bahn. Manche mit dem Auto. Da kann es immer Verschiebungen geben. Das ist ganz normal. Der Trend geht im Zuge der Verkehrswege hin zu den ersteren drei Mobilitätsformen. Das ist gut für de Menschen, den Handel, die Umwelt.
    Und -da sollte man die Kirche im Dorf lassen- es ist ja nicht so, dass man mit den Auto dort nicht mehr fahren oder parken könnte.
    Sie sollten die reinen MIV-Durchfahrer überzeugen, von Ihnen Gewohnheiten abzurücken (alternative Wege und Verkehrsmittel ggfs. zu prüfen, wenn der Stau unangenehm erscheint). Zum Nutzen der Menschen in Mühlburg. Oder sind die auch wichtig für den Handel und die Lebensqualität in Mühlburg?
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  •   Malaika
    (274 Beiträge)

    01.12.2020 14:53 Uhr
    Autofahrer werden in Karlsruhe ausgebremst
    Gestern um 1700 von der Händelstraße zum Entenfang 20 Minuten gebraucht. Ausparker, die sich nicht trauen, ÖPNV-Nutzer, die wie blinde Hühner von der Haltestelle Philippstraße über die Straße latschen, von der Nuit- und der Geibelstraße wird sich rücksichtlos 'reingedrückt, Grünphase am Entenfang verpasst, da Rückstau in der Lameystraße ... und Radfahrer waren da nicht unterwegs. Der Verkehr rollt nicht mehr flüssig und viele Autofahrer büssen für wenige Radfahrer, die bei schlechtem Wetter eh nicht unterwegs sind. Die Anwohner der Rheinstraße tun mir leid.
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