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Stuttgart Mehr Einschränkungen ab Montag: Verschärfungen verkündet - Alkoholverbot in bestimmten Bereichen

Das Land Baden-Württemberg hat seine Corona-Verordnung um die angekündigten Verschärfungen beim Infektionsschutz ergänzt - demnach gelten im öffentlichen Leben von Montag an teils noch größere Einschränkungen. Wie aus der am Samstag veröffentlichten neuen Corona-Verordnung der grün-schwarzen Landesregierung hervorgeht, müssen ab Wochenbeginn beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel und an der Arbeit medizinische Masken getragen werden.

Darunter fallen OP- und FFP2-Masken sowie Mund-Nasen-Bedeckungen der Normen KN95/N95. Kinder bis 14 Jahre dürfen weiter Alltagsmasken tragen, Kinder bis einschließlich fünf Jahre bleiben von der Maskenpflicht ausgenommen.

Eine Neuregelung gibt es auch für Hundefriseure und Hundesalons: Diese dürfen ihre Dienstleistungen generell wieder anbieten, wenn das Tier vom Kunden abgegeben und erst nach der Behandlung wieder abgeholt wird. Der Tierbesitzer darf also während der Behandlung nicht anwesend sein. Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof hatte die pauschale Schließung von Hundesalons im Zuge der Corona-Pandemie zuletzt gekippt und bereits eine solche Regelung ins Spiel gebracht.

Gottesdienste unter Auflagen

Bei religiösen Veranstaltungen und Trauerfeiern müssen laut Verordnung Treffen mit mehr als zehn Teilnehmern spätestens zwei Werktage vorher bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.

Alkoholverbot in bestimmten Bereichen

Von Mittwoch an soll zudem ein erweitertes Alkoholverbot in Innenstädten und an bestimmten öffentlichen Orten greifen. Welche Bereiche genau betroffen sind, sollen die Behörden festlegen.

Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf eine generelle Verlängerung des Lockdowns und zahlreicher Einschränkungen bis zum 14. Februar verständigt. Baden-Württemberg trägt die Beschlüsse zum großen Teil mit. Bei der Bildung zeichnet sich allerdings ein Sonderweg ab. Grundschulen und Kitas könnten hierzulande bereits ab 1. Februar wieder schrittweise öffnen, wenn das die Infektionszahlen zulassen. Definitiv entschieden ist hierzu aber noch nichts.

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  •   107
    (675 Beiträge)

    24.01.2021 14:27 Uhr
    "Ich wollt ich wär´ein Hund - oder : Die Würde des Hundes ist unantastbar (Corona-Irrsinn)
    veröffentlicht am 24. Januar. 2021
    auf https://reitschuster.de

    Es gibt halt immer noch eine Steigerung.
    Wirklich überraschen kann mich schon lange nichts mehr.
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  •   kritiker_2014
    (721 Beiträge)

    24.01.2021 13:36 Uhr
    Die Besitzer von Frisörsalons
    sollten gegen die Entscheidung beim Verwaltungsgericht klagen.
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  •   Genervt_KA
    (23 Beiträge)

    24.01.2021 12:53 Uhr
    Fraglich? Frage ich..
    1) ist das Saufen in der Oeffentlichkeit wirklich so ein Problem, daß es so explizit verboten werden muss? Das wäre ein Armutszeugnis.
    2) Ich fühle mich schon länger wie ein BorderCollie. Zählt das? (Kann aber auch an der Grenze zu F liegen)
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  •   kunvivanto
    (498 Beiträge)

    24.01.2021 13:47 Uhr
    Zu 1
    Die Vorschriftengeber fürchten halt, dass durch die Enthemmung, die der Alkohol bei manchen verursacht, vermehrt Vorschriften missachtet werden. Mehr schreib ich nicht dazu, denn was ich da brächte wäre ein willkommenes Fressen für die, die mich gern melden würden.
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  •   ALFPFIN
    (7552 Beiträge)

    24.01.2021 12:40 Uhr
    Könnte man
    zum Beispiel Pudel fragen, ob sie so "modisch" frisiert herumlaufen wollen, würden sie sicher sagen, lass mir meinen Pelz natürlich wachsen. Ich glaube, die Tiere würden gerne auf die Systemrelevanz verzichten. Wir haben einen in der Nachbarschaft, das arme Kerlchen ist modisch geschoren, weil Frauchen es chic findet, nicht der Hund und im Winter muss er dann einen "Pelzmantel" tragen, so wie dieses Stück aussieht, wohl entsprechend teuer, aber sicher auch systemrelevant. Und sicher gibt sie ihren Hund in einem systemrelevanten Hundesalon ab und wartet draußen im Auto.
    Do könscht doch grad ............ (ich will die Netiquette nicht herausfordern) 😊
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  •   TillEulenspiegel
    (75 Beiträge)

    24.01.2021 11:01 Uhr
    Tödlicher Lockdown
    Das Medikament darf nicht schlimmer sein als die Krankheit selbst. Jedem Medizinlaien ist diese Faustregel geläufig. Ein Lockdown, der mit dem hehren Ziel verhängt wird, Menschen vor einer Virus-Pandemie zu schützen, darf somit nicht mehr „Kollateralschäden“ — also Tote — produzieren als das Virus selbst, zu dessen Eindämmung er dienen soll. ...

    Tödlicher Lockdown

    Aus gesundheitlichen Gründen muss der Lockdown gestoppt werden, wann sehen das die "Gläubigen" endlich ein?
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  •   tom1966
    (1079 Beiträge)

    25.01.2021 11:58 Uhr
    Interpretation
    Jeder sieht in einer Statistik etwas anderes!

    Wo sehen Sie in D über 40 000 Tote, die infolge des Lockdowns verstorben sind? Leider finden sich im Internet immer wieder Quellen, die solche Theorien angeblich belegen.

    Im Übrigen möchte ich Sie bitten, Diskussionteilnehmer, die nicht Ihrer Meinung sind, nicht mit diffamierend gemeinten Namen wie "Gläubige" zu bezeichnen.

    Zum Thema: Warum Hundefrisöre öffnen dürfen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
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  •   amico
    (25 Beiträge)

    24.01.2021 10:32 Uhr
    Hundefriseur
    meine Frau kann mich doch beim Friseur abgeben und später wieder holen.
    Wo ist der Unterschied ?
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  •   bergdoerfler
    (1676 Beiträge)

    24.01.2021 19:44 Uhr
    Aber nur wenn sie Sie an der Leine führend
    zum Hundefrisör bringt und dort abgibt.
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  •   barheine
    (498 Beiträge)

    23.01.2021 20:47 Uhr
    Nun ja, mancher trägt ja seinen Pudel auf dem Kopf.
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