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Stuttgart Corona-Zahlen: 82 Neuinfektionen in Karlsruhe

In Baden-Württemberg sind innerhalb eines Tages nach Angaben aus dem Landesgesundheitsamt 3.062 neue Corona-Infektionen registriert worden. Damit ist die Zahl der nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckten Personen auf 123.923 gestiegen, wie die Behörde am Mittwoch (Stand 16 Uhr) mitteilte. Mehr als 3.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages hatte es zuletzt vor knapp zwei Wochen gegeben.

Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher landesweit 2.368 Menschen - das waren 36 mehr als am Vortag. Als genesen gelten den Angaben zufolge 78.185 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 132,0 wieder ganz leicht gestiegen. Alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

403 schwer Covid-19-Erkrankte befanden sich zuletzt in intensivmedizinischer Behandlung, 216 von ihnen wurden den Angaben zufolge invasiv beatmet - etwa über einen Schlauch.

Für die Stadt Karlsruhe wurden 82 Neuinfektionen registriert, der Inzidenz-Wert liegt bei 94,2. Im Landkreis haben sich 138 Personen neu infiziert, hier liegt der Inzidenz-Wert bei 106,5.

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  •   Beiertheimer
    (1189 Beiträge)

    19.11.2020 09:29 Uhr
    Tja als Fazit nach rund 2,5 Wochen Lookdown light
    würde ich sagen man hat noch nicht den Hauptverursacher gefunden.
    Langsam aber sicher würde ich mal an die Schulen/Kitas denken.
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  •   tom1966
    (711 Beiträge)

    19.11.2020 15:49 Uhr
    Zeitliche Verzögerung
    Es war von vorne herein klar, dass sich die Wirkung der Maßnahmen frühestens nach 2 Wochen zeigt und auch das nur, wenn sich der Großteil daran hält.

    Die Jahreszeit spielt natürlich auch eine Rolle: Es sollte doch jedem vernünftig denkenden Menschen klar gewesen sein, dass die Zahlen steigen werden, wenn sich die Menschen wieder mehr in den Innenräumen aufhalten.

    Was mich am meisten erschreckt, ist, dass es immer noch Leute gibt, die es nicht einsehen (wollen), dass sie im Kontakt mit anderen eine Maske tragen und Abstand halten sollten. Über 1,2 Millionen Tote scheint für die nicht dramatisch zu sein.
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  •   auchmalsenfdazu
    (3178 Beiträge)

    19.11.2020 10:03 Uhr
    das war jetzt aber Ironie ?!
    Oder wirklich ernst gemeint ?

    Der "Hauptverursacher" ist wie schon seit hunderten von Jahren die Jahreszeit und das Wetter.
    Ist das für Politik und viele Normaldenker eigentlich nicht zu kapieren ?

    Wir haben jedes Jahr zu dieser Jahreszeit (Januar + Februar werden noch schlimmer) Erkältungskrankheiten und teilweise Grippeepidemien (2017/18)

    Nicht aufgrund von besonderem Fehlverhalten von Menschen. Sondern aufgrund des Wetters und der Tatsache, dass sich mehr Menschen drin aufhalten als im Frühjahr und Sommer. Nur wird jetzt bei Corona ein Faß aufgemacht, dass bei der Grippe noch nie aufgemacht wurde. Sonst hätten wir im Winter 17/18 auch schon einen Lockdown nach dem anderen fahren müssen. Aber haben damals jemanden die 25000 Tote in Deutschland interessiert ?

    Sind die Medien damals in die Krankenhäuser des Landes gerannt und haben mit der Kamera draufgehalten ? Hat damals jemand von Jugendlichen , die an der Grippe gestorben sind berichtet ?
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  •   auchmalsenfdazu
    (3178 Beiträge)

    19.11.2020 10:05 Uhr
    ....
    Wir bzw. die Politik muss endlich lernen, mit dem Virus zu leben. Auch ein Impfstoff wird das Virus nicht gleich ausrotten. Aber das (normale) Leben muss endlich weitergehen , bevor wirtschaftlich noch mehr an die Wand gefahren wird.

    Wahrscheinlich werden wir jetzt schon als Spätfolgen dieser ganzen Lockdowns noch mehr Tote haben, als durch die Krankheit selbst.
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  •   kawai
    (212 Beiträge)

    19.11.2020 13:07 Uhr
    Nein
    Covid-19 ist ca. 10x so tödlich wie die Influenza.

    Covid-Patienten belegen im Gegensatz zu Influenza-Patienten wochenlang die Intensivstationen.

    Es gibt keinen Widerspruch zwischen Infektionsschutz und Wirtschaft. Es ist primäres Interesse auch der Wirtschaft, dass das Gesundheitswesen nicht zusammenbricht. Wenn das passiert, wird uns das deutlich mehr kosten, als alle Maßnahmen zusammen.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1718 Beiträge)

    19.11.2020 15:48 Uhr
    Also die Letalität von SARS-CoV-2 ...
    ... liegt nach sehr vielen Aussagen um die 0,3%. Bei der saisonalen Grippe hat man im Mittel 0,1%, harte saisonale Grippen gehen auch mal auf 0,2% und so ziemlich jedes Jahrzehnt haben wie eine Jahrhundertgrippe die auch noch darüber hinaus geht. In der Saison 2017/2018 waren das so um die 0,3% und die Hong-Kong-Grippe aus dem Ende der 1960er wird mit 0,6% angegeben. Du bist Fake News auf dem Leim gegangen. Da wurde statt dem wichtigen und richtigen Maß der Letalität (Infektionssterblichkeit, infection fataility rate, IFR) die Fallsterblichkeit (case fatility rate, CFR) ge- und missbraucht um die Influenza schön zu rechnen. Das Verhältnis von Fall zu Infektion ist bei SARS-CoV-2 um größenordnungsmäßig einen Faktor 10 kleiner. Bei Grippe hast Du rund 2/3 und bei SARS-CoV-2 weniger als 1/6. Der Rest ist einfachstes Bruchrechnen im Kopf. Vergiss also diese Influenzaverharmlosung und -leugnung, entspann Dich und hau Dir Extrafrüchte für Extravitamine in den Glühwein.
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  •   kawai
    (212 Beiträge)

    19.11.2020 16:06 Uhr
    Die IFR
    Liegt deutlich höher als 0,3%, die Schätzungsbandbreite läuft bei ca. 0,65% zusammen. Und sie trifft im Gegensatz zu Influenza auf eine ungeimpfte und überalterte Bevölkerung. Und wie gesagt: die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus ist ganz erheblich länger, auch bei den Überlebenden.

    Es ist nicht einzusehen, wieso angesichts der inzwischen wirklich greifbaren Impfmöglichkeit innerhalb von Monaten jetzt noch auf Teufel komm raus sich jeder Infizieren soll? Die Konsequenzen sind fatal.
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  •   tom1966
    (711 Beiträge)

    19.11.2020 15:53 Uhr
    Woher nehmen Sie diese Zahlen?
    Nimmt man die Zahlen der Infizierten und die der Toten (WHO, RKI JHU) kommt man auf ca. 2,5 %. Das ist ca. 10 mal so hoch, wie bei einer Influenza.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1718 Beiträge)

    19.11.2020 16:24 Uhr
    Dabei muss man aber auch noch ...
    ... abschichtlich falsch rechnen und die gigantische Dunkelziffer an Infektionen verheimlichen. Diese ist eine Folge der extrem hohen Quote an asymptomischen Infektionen, diese liegt weit über 80%, mglw. sogar über 90%. Bei der Influenza sind das nur rund 30%. Daher hat man bei der Influenza bei 2/3 aller Infektionen ein Aufschlagen der Infizierten im Gesundheitssystem. Bei SARS-CoV-2 ist die Quote sehr viel geringer.
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  •   tom1966
    (711 Beiträge)

    19.11.2020 17:15 Uhr
    Dunkelziffer vs. Asymptomatische Fälle
    Sie sprechen von einer hohen Dunkelziffer und bis zu 90% asyptomatischen Fällen. Beides stimmt und ich tippe mal ganz frech, dass sich die beiden Zahlen nahezu gegenseitig aufheben, so dass die offiziellen Zahlen in etwa hinkommen.
    Noch etwas: Auch bei den Verstorbenen gibt es eine Dunkelziffer und die dürfte bei den nicht gemeldeten Fällen noch höher sein, da die ja keine ärztliche Behandlung bekommen, was ja die Sterblichkeit erhöhen wrde.
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