Karlsruhe Krötenwanderung in Karlsruhe: Neureut erhält feste Schranken an der alten Bahnlinie

Aufgrund der aktuell stattfindenden Krötenwanderung, hat die Stadt Karlsruhe die mobilen Schranken an der alten Bahnlinie gegen zwei feste Schranken ausgetauscht. Diese werden bei Bedarf zwischen Februar und April, 18 Uhr und 8 Uhr geschlossen, um so ein Überfahren der Tiere zu verhindern. Des Weiteren hat die Stadt vermehrte Kontrollen angekündigt, um die Schranken und die vor Ort befindlichen Naturdenkmäler vor Vandalismus zu schützen.

Um die Krötenwanderstrecke an der Alten Bahnlinie in Neureut zu sichern und damit zu verhindern, dass die besonders geschützten Tiere überfahren werden, wurde die Straße dort auch in diesem Jahr wieder provisorisch mit Baustellenabsperrungen gesperrt.

Neu gebaute Amphibienschranke an der Alten Bahnlinie
Neu gebaute Amphibienschranke an der Alten Bahnlinie | Bild: Stadt Karlsruhe / Umwelt- und Arbeitsschutz

"Nicht nur ist die Naturschutzverwaltung aufgrund verschiedener Bundesgesetze dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, auch sind Straßen voller überfahrener Kröten für den Verkehr gefährlich, da diese extrem rutschig werden. Es ist vielerorts schon zu schweren Verkehrsunfällen gekommen", so die Stadt in einer Pressemitteilung

Vermehrte Kontrollen geplant

"Neben der zeitweisen Sperrung der Straße wurden im Laufe der Planung auch viele Alternativen diskutiert, die alle nicht umsetzbar waren. Da die mobile Absperrung keine Dauerlösung ist, wurden auf der Alten Bahnlinie nun zwei feste Schranken installiert, die im Zeitraum von Februar bis April bei Bedarf geschlossen werden", heißt es weiter.

Die Sperrung erfolge von 18 Uhr abends bis 8 Uhr morgens in Nächten, in denen mit der Wanderung der Kröten zu rechnen sei. Eine hohe Wanderaktivität sei vor allem an milden und regnerischen Tagen zu erwarten.

Ein Kröten-Pärchen sitzt auf einer Straße vor einem Autoreifen.
Ein Kröten-Pärchen sitzt auf einer Straße vor einem Autoreifen. | Bild: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

Auch in der Amphibiensaison 2021 sei es an den Absperrungen bereits Vandalismus-Vorfällen gekommen, was zu Schäden im fünfstelligen Bereich geführt habe. Aus diesem Grund sollen vor Ort vermehrte Kontrollen durchgeführt werden.

 

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