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Stuttgart "Klares Hygienekonzept": Kretschmann mit konkreten Plänen zur Öffnung des Einzelhandels

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dem Handel in der Corona-Pandemie Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung gemacht. "Sollten wir stabil die 35 erreichen, das heißt, sollten wir diese Inzidenz im Land über mehrere Tage - zwischen drei und fünf Tagen am Stück - unterschreiten, dann werde ich weitere Öffnungsschritte veranlassen", sagte Kretschmann den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung"(Donnerstag) mit Blick auf die Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche.

Als erstes solle der Einzelhandel bei Öffnungen berücksichtigt werden - dann aber nur mit einem "klaren Hygienekonzept" und der "Begrenzung von 20 Quadratmeter pro Kundin oder Kunden", so der Regierungschef gegenüber den Zeitungen. Ein solches Vorgehen wäre laut Kretschmann von den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz gedeckt. Dort hatten die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin vereinbart, dass die Länder schrittweise lockern können, sollte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bis zum 7. März stabil unter 35 gesunken sein.

Aus Modellrechnungen ergibt sich laut Kretschmann, dass Baden-Württemberg als erstes Bundesland den Wert von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche erreichen könnte. "Möglicherweise schon gegen Ende der nächsten Woche", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen. Sollten die Zahlen aber wieder steigen, werde er sofort reagieren, stellte Kretschmann klar.

 

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  •   Kojak
    (625 Beiträge)

    18.02.2021 13:47 Uhr
    Nur dann nicht,
    wenn sich der jetzige Trend umkehrt. Gehen die Zahlen in BW weiter so zurück wie jetzt, ist die 35 erreichbar.
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  •   andip
    (10988 Beiträge)

    18.02.2021 15:34 Uhr
    Eben
    KA ist nur ganz knapp über 35 und selbst der einstige Hotspot PF ist nicht weit von der entfernt.
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  •   Angry
    (64 Beiträge)

    18.02.2021 13:07 Uhr
    Nicht ausgedacht
    Die Zahl steht im Infektionsschutz-Gesetz
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  •   tom1966
    (1319 Beiträge)

    18.02.2021 11:01 Uhr
    Die 20 qm-Regel
    ist für kleinere Geschäfte nicht praktikabel. Ich kenne Geschäfte, deren Verkaufsraum geschätzt keine 20 qm hat, was machen die?

    Und wie sieht es in den Supermärkten aus, hier scheint diese Regel gar nicht zur Anwendung zu kommen. Dabei wäre es hier ganz einfach: Nach der Fläche wird die erlaubte Anzahl der Kunden bestimmt und demenstsprechend wird die Zahl de Einkaufswagen beschränkt (z.B. Anzahl Kunden + 10% für Weg zum Ausgang / Fahrzeug) und kein Zugang ohne Wagen, damit wäre auch der Abstand gesichert.
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  •   ALFPFIN
    (7648 Beiträge)

    18.02.2021 10:52 Uhr
    Selbst wenn man wollte,
    in den meisten Supermärkten ist in den Gängen einfach kein Platz den Sicherheitsabstand zu halten. Dann muss morgens auch noch das Personal die Regale wieder einräumen. Bei uns im Netto dürften höchsten 5 Leute hineingelassen werden, und erst wenn diese wieder draußen sind die nächsten 5 Kunden. Und auf dem Kundenparkpatz, der zum Grundstück Netto gehört, müsste auch eine Aufsichtsperson stehen. Denn kaum aus dem Netto heraus, sieht man doch etliche Kunden ohne Sicherheitsabstand herumstehen, um sich die Neuigkeiten aus der Nachbarschaft zu erzählen.
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  •   FinnMcCool
    (506 Beiträge)

    18.02.2021 11:15 Uhr
    stimmt so nicht ganz
    "Bei uns im Netto dürften höchsten 5 Leute hineingelassen werden, und erst wenn diese wieder draußen sind die nächsten 5 Kunden." - Also wenn dies so wäre, dann wäre es wirklich eine Katastrophe. Aber ist es nicht eher zwar höchstens 5 Kunden hineingelassen werden, aber sobald ei Kunde heraus kommt, darf schon der nächste Kunde rein. Es muss nicht erst gewartet werden, bis alle 5 Kunden draussen sind, bevor die nächste 5 Kunden rein dürfen.
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  •   ALFPFIN
    (7648 Beiträge)

    18.02.2021 11:52 Uhr
    Im Netto
    in Rüppurr wird da nicht mehr kontrolliert. War nur beim 1. Lockdown so.
    Da wurde an der Eingangstür noch kontrolliert. Und auch kontrolliert, die Einkaufswagen an den Kunden abgegeben nach vorheriger Desinfizierung der Griffe.
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  •   Kiwi
    (480 Beiträge)

    21.02.2021 11:37 Uhr
    Im Netto
    Den Griff von meinem Einkaufswagen mache ich immer selbst sauber, hatte schon vor "Corina" eine kleine Sprühflasche und Papiertaschentücher in meiner Einkaufstasche.
    Handlauf an der Rolltreppe -- Handlauf im Treppenhaus -Fahrstühle wurden wenn es ging gemieden und vieles mehr.
    Sofortiges Hände waschen und Straßenschuhe ausziehen wenn ich nach Hause komme sind für mich ein MUSS.
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  •   Reger
    (534 Beiträge)

    18.02.2021 10:49 Uhr
    Tabakwaren
    Gestern war ich im ECE und dachte, ich sehe nicht recht. Der Tabakwarenladen Barbarino ist geöffnet. Ich dachte, Grundversorgung? Es ist wohl nur wegen den Presseartikeln, die außerdem angeboten werden. Diese Regelung ist doch irre, oder?
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  •   andip
    (10988 Beiträge)

    18.02.2021 15:29 Uhr
    Nicht zu vergessen
    die dort angebotenen Alkoholika.
    Die zählen erst recht zur Grundversorgung. zwinkern
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