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Stuttgart Kretschmann garantiert Unterstützung für Corona-Betroffene

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wirbt um Verständnis für die drastischen Corona-Auflagen, die vom kommenden Montag für weite Teile des öffentlichen Lebens gelten. «Uns ist bewusst, dass die von uns beschlossenen Maßnahmen viele Unternehmen, Einrichtungen und Solo-Selbstständige treffen und verunsichern», sagte der Regierungschef am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags in Stuttgart.

Er versicherte den Betroffenen zudem die Unterstützung des Landes. "Wir haben Sie nicht vergessen", sagte Kretschmann. Der Bund werde schnell und unbürokratisch eine Nothilfe an die betroffenen Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen auszahlen. "Niemand muss aufgrund der Maßnahmen um seine wirtschaftliche Existenz fürchten", sagte der Ministerpräsident. Die Entschädigung sei "großzügig".

Angesichts der bundesweit anschwellenden Corona-Infektionswelle hatte er am vergangenen Mittwoch gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Neben Restaurants und Kneipen müssen unter anderem auch Theater und Kinos, Fitnessstudios und Museen für einen Monat schließen. Die Auflagen sollen ab kommenden Montag bis Ende November gelten.

Die jüngsten Beschlüsse gehen einher mit weiter steigenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg.

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Kommentare (7)
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  •   toilettenfrau
    (310 Beiträge)

    01.11.2020 11:46 Uhr
    Folgen
    Seid euch über die Folgen der ganzen Staatsfinanzierung klar. Inflation und irgendwann Währungsreform. Vernichtung von allem, was über Generationen erarbeitet wurde.
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  •   andi79
    (2959 Beiträge)

    31.10.2020 21:23 Uhr
    ich kann die scheiße
    nicht mehr hören. Versprecht nicht ständig was ihr nicht halten wolltet. Überbrückungshilfe, Überbrückungskredite usw... lachnummern. Nur 5% der mittel wurden überhaupt abgerufen weil sie so aufgebaut waren dass keiner sie bekommt, und wenn nicht ausreichend. Im Fall meiner Firma wären es 0,65% der Personalkosten gewesen... vom größten anfallenden Posten.

    Und betroffen heißt im fall der neuen "bis zu 75%" Aktion auch nur die in erster Front betroffenen Berufsgruppen... dass die wiederum wo anders eingekauft haben und das über mehrere ebenen so geht... das einzige was man hört sind Versprechungen... da wird ein fürstliches Banket aufgebaut das man stolz rum zeigt (so und so viele fastilliarden zur Rettung), und dann legt man mehrere reihen Stacheldraht drum rum dass auch ja keiner hin kommt. Das tolle... alle denken dann dass die Firmen ja so viel Gelder bekommen und regen sich noch drüber auf. Effektiv bekommen sehr viele gar nichts, und manche nur wenig. Luftnummern.
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  •   Winston_Smith
    (718 Beiträge)

    01.11.2020 10:37 Uhr
    So siehts aus
    Vielen Soloselbständigen brechen die Aufträge weg, weil Kunden ihr Geld zusammenhalten, weil sie selber nicht um die verlässliche Zukunft ihrer Einkünfte wissen.
    Diese Soloselbständigen sind nicht von Zwangsschliessung betroffen - ergo gibts gar nix.
    Willkommen in der Realität Herr Ministerpräsident.
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  •   andi79
    (2959 Beiträge)

    02.11.2020 10:08 Uhr
    soloselbstständige
    auch dieses Wort kann ich nicht mehr hören. Auch wenn diese berechtigterweise auch Hilfe brauchen... es gibt aber auch noch Sachen zwischen soloselbstständigen und Konzernen..... und die werden ganz vergessen. Ein Künstler ist doch noch "gut" dran... denn er hat wie im Artikel erwähnt geringe oder gar keine Betriebskosten. Es gibt aber zig Betriebe die haben eben diese Betriebskosten.... nur bekommen sie die nicht ersetzt.... sprich da fehlt das Geld für die private Lebenserhaltung UND die Betriebskosten UND die Gehälter der Mitarbeiter sofern Kurzarbeit nicht möglich ist. Diese ganzen Fastiliarden die da präsentiert werden haben ein Problem... das ist wie ein tolles Banket das man gerichtet hat... und drum rum Stacheldraht und Gräben. Es hat einen Grund warum 95% des ganzen Geldes nicht ausgezahlt wurden... und dass kein bedarf besteht kann nun wirklich keiner erzählen.

    Die ständige Fixierung auf die soloselbstständigen finde ich aber Grenzwertig.
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  •   UngueltigDannZuLang
    (140 Beiträge)

    31.10.2020 05:25 Uhr
    Solo-Selbstaendiger
    Das hat man mir auch erst mal jemand erklaeren muessen. Danke. Ich kann mir selber helfen.
    Depuis mi-juin le petit me pose la meme question: Quand tu reviens? Et je lui donne toujours la meme reponse: Je ne sais pas.
    Ich glaube, ich habe das schon mal irgendwo geschrieben. Ich bin ein Klardenker, kein Querdenker.
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  •   kritiker_2014
    (563 Beiträge)

    30.10.2020 22:32 Uhr
    Da wird am
    Parlament vorbei entschieden und dann im Bundestag darüber debattiert.
    Das hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun.
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  •   Suedweschter
    (431 Beiträge)

    30.10.2020 17:47 Uhr
    Ich hoffe, er vergisst die Justizopfer nicht!
    Denn "langsame Justiz - ungerechte Justiz".
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