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Karlsruhe Ende nach 121 Tagen: Das Karlsruher Klimacamp wird aufgelöst - aus diesen Gründen

"Wir bleiben, bis ihr handelt", hieß es zu Anfang aus den Reihen der Aktivisten des Karlsruher Klimacamps. Nach rund vier Monaten Dauercamping auf dem Schlossplatz soll damit nun aber doch plötzlich Schluss sein. Ein Grund dafür: die anstehende kalte Jahreszeit.

Zum 29. Mai formierte sich das Karlsruher Klimacamp vor der Schlossfassade, um für Verkehrs-, Energie- und Klimawende zu demonstrieren. Zum 121. Tag des Protests wurde von den teilnehmenden Aktivisten allerdings beschlossen, das Camp wieder aufzulösen, wie sie am Donnerstag in einer Pressemitteilung erklären.

Der nachhaltige Aktivismus sei "mit der Berufstätigkeit, Bildung oder Weiterbildung der Aktiven längerfristig nur unter äußerster Belastung umsetzbar", heißt es darin.

Ebenso seien die anstehenden Wintermonate eine Hürde für den Protest - einerseits, da in der kalten Jahreszeit weniger Aktivisten zu erreichen sein werden, andererseits, da "eine ökologische und nachhaltige Aufrechterhaltung des Camps in der kalten Jahreszeit" nur äußerst schwierig zu bewerkstelligen sei.

Gänzlich Schluss mit den Protesten soll deswegen aber nicht sein: "Neue Projekte sind bereits im Gespräch, als Planungsort wird das Quartier Zukunft in der Oststadt dienen", heißt es in der Meldung. An ihrem Slogan "Wir bleiben, bis ihr handelt" wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben daher weiter festhalten.

 

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  •   AhmedDerAufklärer
    (860 Beiträge)

    01.10.2021 14:42 Uhr
    und
    Italien 6t pro Kopf und Jahr, mit wenig Wasserkraft und ganz ohne Atomkraft. Also mit weniger als wir.
    Achtung: Faktennegierng kann religiöse Züge annehmen.
    ...oder Dänemark sogar unter 6, ganz ohne Atomkraft und ohne Pumpspeicherkraftwerke. Aber mit Windkraft. Das liegt übrigens sogar ganz in der Nähe zu Norddeutschland mit ähnlichen Bedingungen. Aber Du findest bestimmt viele Gründe warum fortschrittlicher Klimaschutz bei uns leider nicht gehen sollen würde...
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  •   tom1966
    (1755 Beiträge)

    06.10.2021 12:44 Uhr
    Italien
    liegt südlich der Alpen und damit in einer wärmeren Klimazone, d.h. sie brauchen weniger Heizung. Wenn ich im Winter Außentemperaturen von nahe 20C habe, muss ich so gut wie nicht heizen, bei unter Null, doch wohl mehr. Schon alleine das spart viel CO2 ein.

    Wenn man etwas vergleicht, dann doch etwas, was vergleichbar ist, nicht Äpfel mit Birnen.

    Die Vergleiche mit den nordeuropäischen Ländern sind eher zutreffend.
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  •   kommentar4711
    (3448 Beiträge)

    01.10.2021 19:13 Uhr
    ANTWORT AUF "UND"
    Nein, ich bin einfach nur Deinem Beispiel auf die Spur gegangen.

    Italien hat viel Erdgaskraftwerke, das ist bekanntlich mit weniger Schadstoffen verbunden da es sauberer verbrennt als Kohle und wäre hierzulande zumindest für Autos eine sehr sinnvolle Brückentechnik, zumal man bestehende Fahrzeuge umbauen kann. Will aber ja von den Grünen niemand, weil ist ja Fossil und somit böse.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (860 Beiträge)

    01.10.2021 11:41 Uhr
    In
    Schweden z.B. gingen die jährlichen CO2-Emission pro Kopf von über 10t/Jahr auf nur noch 4t zurück, ganz ohne "Mittalalter", im Gegenteil. Schweden ist heute in vieler Hinsicht deutlich moderner und weiter als Deutschland.
    Was spricht denn dagegen, von guten Vorbilder zu lernen, nach dem "Best Practice"-Prinzip?
    Scheuklappen bitte abnehmen.
    Ich glaube wir können einen guten Weg Richtung Klimafreundlichkeit erfolgreich gehen, insbesondere wenn Menschen mit Deiner Herangehens- bzw. Denkweise nicht in verantwortungsvolle Positionen gelangen/verbleiben zwinkern
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  •   RainerBu
    (1499 Beiträge)

    01.10.2021 13:06 Uhr
    ja dann
    schütt mal einige hohe Berge auf und stell ein Pumpspeicherkraftwerk oben drauf.
    Nur sind die Berge dann wieder jemand im Weg .
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  •   Dobermann
    (336 Beiträge)

    01.10.2021 09:20 Uhr
    Unsinn... alles Unsinn !
    Leute fahrt Auto , fahrt Motorrad , fliegt in Urlaub, lasst es euch gute gehen. Genießt das eine Leben.
    Fakt wir gehen ab dem 6. Lebensjahr 10 Jahre in die Schule wir arbeiten 45 Jahre ... wenn wir dann endlich unsere Restzeit mit 61 - 65 haben, dürfen wir , wenn alles gut geht, noch 5-7 Jahre leben. Können aber altersbedingt und vielleicht gesundheitsbedingt nicht mehr unsere Wünsche realisieren. Fuck off. Geregnet hat es schon immer, Hochwasser gab es schon immer und Stürme fegen immer mal durchs Land. Flussbegradigungen und Ortschaften bauen am Wasser ,Eingriff in die Natur...selber schuld. Erderwärmung etc. alles Bullshit. Deutschland - ein Muckenschiß auf der Weltkarte - rettet gar nix. Und sicher ist, sterben werden wir alle , irgendwann und bis dahin lasst es euch gut gehen . YOUTUBE... mal schauen , wie andere Länder Autoreifen verbrennen, Gifte in die Lüfte jagen, Müll in die Flüsse und Meere kippen usw . Geht dort hin, räumt dort auf, versucht die Welt dort zu retten.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (860 Beiträge)

    01.10.2021 09:30 Uhr
    Schon
    die Idee, dass Auto-, Motorradfahren und Herumfliegen ein Selbstzewck und per se geile Sachen seinen halte ich für sehr schräg.
    Man sollte nicht nur von sich auf andere schließen.
    Schau Dir einfach mal die Umwelt- und Klimabewegungen und -investitionen in anderen Ländern an > dann kommst Du zu ganz anderen Schlüssen.
    Es gibt halt immer Menschen bei denen das Glas halb leer ist, bei anderen ist es halb voll.
    Viel Spaß beim persönlichen Zelebrieren der offenbar geliebten "Negativ-Weltuntergangsspirale".
    Kann man machen - muß man aber nicht zwinkern
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  •   RainerBu
    (1499 Beiträge)

    01.10.2021 09:49 Uhr
    von ein paar
    Motorradausflügen mal abgesehen, fährt man halt das was man muss .
    Sollte man mir bzw uns nicht wenigstens sagen wo die Mehreinnahmen beim Sprit jetzt hingehen ???
    Mehr Bahn und Busnutzung oder Kauf E-Autos passiert deshalb noch lange nicht.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (860 Beiträge)

    01.10.2021 11:11 Uhr
    Die
    Menschen entscheiden sich dort für mehr Bahn und Busnutzung, wo das Angebot besser ist. Z.B. in der Schweiz. Das haben bei uns Lobbyisten und ihnen nahe stehende Politiker jahrelang verhindert.
    Da gibt es großen Nachholbedarf.
    Eines der Non-Sense-Projekte in diesem Bereich ist leider auch unsere U-Strab.
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  •   Schillerlocke
    (613 Beiträge)

    01.10.2021 10:32 Uhr
    Solange der Strom für die E-Autos
    aus Braunkohlekraftwerken kommt, nützen die in Sachen Klima gar nichts.
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