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Karlsruhe Ende nach 121 Tagen: Das Karlsruher Klimacamp wird aufgelöst - aus diesen Gründen

"Wir bleiben, bis ihr handelt", hieß es zu Anfang aus den Reihen der Aktivisten des Karlsruher Klimacamps. Nach rund vier Monaten Dauercamping auf dem Schlossplatz soll damit nun aber doch plötzlich Schluss sein. Ein Grund dafür: die anstehende kalte Jahreszeit.

Zum 29. Mai formierte sich das Karlsruher Klimacamp vor der Schlossfassade, um für Verkehrs-, Energie- und Klimawende zu demonstrieren. Zum 121. Tag des Protests wurde von den teilnehmenden Aktivisten allerdings beschlossen, das Camp wieder aufzulösen, wie sie am Donnerstag in einer Pressemitteilung erklären.

Der nachhaltige Aktivismus sei "mit der Berufstätigkeit, Bildung oder Weiterbildung der Aktiven längerfristig nur unter äußerster Belastung umsetzbar", heißt es darin.

Ebenso seien die anstehenden Wintermonate eine Hürde für den Protest - einerseits, da in der kalten Jahreszeit weniger Aktivisten zu erreichen sein werden, andererseits, da "eine ökologische und nachhaltige Aufrechterhaltung des Camps in der kalten Jahreszeit" nur äußerst schwierig zu bewerkstelligen sei.

Gänzlich Schluss mit den Protesten soll deswegen aber nicht sein: "Neue Projekte sind bereits im Gespräch, als Planungsort wird das Quartier Zukunft in der Oststadt dienen", heißt es in der Meldung. An ihrem Slogan "Wir bleiben, bis ihr handelt" wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben daher weiter festhalten.

 

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  •   karl143
    (365 Beiträge)

    03.10.2021 01:14 Uhr
    So ist es.
    Manche Beiträge strotzen nur von Unkenntnis.
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  •   mikado46
    (261 Beiträge)

    02.10.2021 17:58 Uhr
    In Frankreich….
    …….gibt es ein paar Dutzend Atommeiler……
    Da kann man gut den Saubermann spielen.
    Interessiert aber FFF und dergleichen nicht.
    Hauptsache Rabatz machen, und sich als Klimaretter feiern lassen.
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  •   oststaedtler
    (302 Beiträge)

    01.10.2021 14:03 Uhr
    Immer diese unsinnigen Ländervergleiche...
    Man kann Länder nicht einfach miteinander vergleichen, weil die völlig unterschiedlich bzgl. Bevölkerungszahl, Topographie, Infrastruktur etc. sind. Schweden hat beispielsweise ca. 10 Mio Einwohner, Deutschland hat 83 Mio Einwohner. In einem Land mit geringer Bevölkerungszahl sind Maßnahmen meistens schneller durchzusetzen als in Ländern mit hoher Bevölkerungszahl.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (911 Beiträge)

    01.10.2021 14:32 Uhr
    Immer
    diese Scheuklappen...
    Und dieses Pseudo-Argument mit der "Kleinheit"; Du meinst demnach Deutschland würde automatisch besser funktionieren, wenn man es in 10 Staaten aufteilt... geht's noch ein bissle banaler?
    Vielen Dank auch für den sehr hilfreichen Hinweis, es zwischen Deutschland und Schweden Unterschiede gibt - ich wollte mir gerade am Rheinhafen eine Yacht chartern und zu den Schären rausschippern... grinsen
    Also wirklich.
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  •   Scheuerleiste
    (264 Beiträge)

    03.10.2021 11:22 Uhr
    warum eine
    @Ahmed
    eine Yacht Chartern, kaufen Sie sich ein Paddelboot und los gehts. Das ist Umweltfreundlich, mit einer Yacht sind Sie auch nur einer der Großkopferten.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (911 Beiträge)

    01.10.2021 14:58 Uhr
    Was
    bei uns kleinstaatlich organisiert ist, z.B. die Bildungspolitik, das funktiniert ja bekanntlich auch so richtig super dooper - soviel zur Kleinheit und dem Schweden-Vergleich.
    Meine Vermutung ist, dass fortschrittlicher Wirtschaftsumbau weniger mit der Staatsgröße und mehr mit der Einstellung der Menschen zu tun hat.
    Zum Grück ist dieses Forum in keiner Weise repräsentativ zwinkern
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  •   RainerBu
    (1508 Beiträge)

    01.10.2021 12:17 Uhr
    dank
    Atomkraft und Wasserkraft vermutlich, die wir weniger nutzen .
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  •   AhmedDerAufklärer
    (911 Beiträge)

    01.10.2021 14:41 Uhr
    Und
    Italien 6t pro Kopf und Jahr, mit wenig Wasserkraft und ganz ohne Atomkraft. Also mit weniger als wir.
    Achtung: Faktennegierng kann religiöse Züge annehmen.
    ...oder Dänemark sogar unter 6, ganz ohne Atomkraft und ohne Pumpspeicherkraftwerke. Aber mit Windkraft. Das liegt übrigens sogar ganz in der Nähe zu Norddeutschland mit ähnlichen Bedingungen. Aber Du findest bestimmt viele Gründe warum fortschrittlicher Klimaschutz bei uns leider nicht gehen sollen würde...
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  •   Scheuerleiste
    (264 Beiträge)

    03.10.2021 11:40 Uhr
    Und wieder so ein
    @ Ahmed,
    vergleich. Dänemark hat die gleichen Klimatischen bedingunen wie Nordfriesland ( das liegt etwas Südlich).Hat aber nicht die Probleme wie Deutschland,dort wird gehandelt,hier wird diskutiert und kaputtgeredet. Das macht den Unterschied, was nutzt eine Windkraftanlage mit XXX MW leistung wenn man die Energie nicht zum Kunden bringen kann weil da irgendwelche Querulanten die Energietrassen ,egal ob als Erdkabel oder Freileitung ausgeführt, blockieren. Und Windkraftanlagen im Wattenmeer bauen geht ja garnicht,da hagelt es Proteste.Wo sollen denn die Anlagen hin,wenn Sie schon den Vergleich zu Dänemark ziehen. Was nutzt die tollste Anlage wenn man die Energie nicht zum Kunden bringt. Da besteht Handlungsbedarf. Das ganze Thema sollte man etwas Ruhiger aber Zielstrebiger angehendann kann es funktionieren.
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  •   kommentar4711
    (3456 Beiträge)

    01.10.2021 12:10 Uhr
    ANTWORT AUF "ABER"
    Bei den Schweden kommt halt über 40% des Stroms aus Wasser, die Gegebenheiten haben wir hier nicht. Dazu über 20% AKW. Und bzgl. Frankreich und AKWs muss ich nichts schreiben. Klar kommen die auf weniger CO2.
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