Karlsruhe Karlsruhe will Geflüchtete aus griechischen Lagern aufnehmen

Baden-Württemberg will in den kommenden Wochen 50 Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern aufnehmen. Das sei ein "richtiger Schritt, das Leiden zu beenden", so Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup in einem gemeinsamen Schreiben mit Kollegen aus Freiburg und Rottenburg am Neckar an Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Stadtoberhäupter warten nun auf die nächsten geplanten Umsetzungsschritte des Landes, um "in Kürze" mit der Aufnahme beginnen zu können. 

"Starkes humanitäres Signal notwendig"

So könne zumindest einem Teil der Geflüchteten in den griechischen Lagern aus ihrer Situation befreit und ihnen eine adäquate Unterbringung ermöglicht werden. Ein "starkes humanitäres Signal" sei "aufgrund der katastrophalen Zustände auf den griechischen Inseln dringend notwendig", waren sich die Stadtoberhäupter einig.

Bild: pixabay@jdblack

Wie andere Städte und Gemeinden Baden-Württembergs hatten sich auch die Gemeinderäte von Karlsruhe, Freiburg und Rottenburg am Neckar bereits Anfang 2019 für die Rettung der Menschen im Mittelmeer und eine humanitäre europäische Asylpolitik ausgesprochen.

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