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Stuttgart Kabinett berät über Hochwasser-Vorkehrungen: Wie kann eine solche Katastrophe in Baden-Württemberg verhindert werden?

Die Unwetter und Überschwemmungen der vergangenen Woche machen vielen Menschen Angst. Was kann die Politik auch in Baden-Württemberg tun?

Wer die Bilder der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sieht, fragt sich sofort, könnte das auch bei mir passieren. Auch im Südwesten gab es zuletzt überflutete Straßen und vollgelaufene Keller, doch so schlimm wie etwa in der Eifel war es bei weitem nicht.

Dennoch will die grün-schwarze Regierung überlegen, wie sie sich für Starkregen und Hochwasser noch besser wappnen kann. Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) und ihr Innenkollege Thomas Strobl (CDU) wollen am Dienstag im Kabinett über die Vorkehrungen berichten. Anschließend treten sie mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vor die Presse.

Kabinett will auch über Haushalt 2022 beraten

Ursprünglich sollte Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) den Medien Rede und Antwort zu den Eckpunkten des Haushalts 2022 stehen. Das Kabinett will die Vorlage trotzdem beschließen. Für den Etat 2022 hat Grün-Schwarz schon angekündigt, ohne neue Schulden auskommen und 250 Millionen Euro sparen zu wollen.

Der Haushalt soll kurz vor Ende des Jahres im Landtag beschlossen werden. Allerdings muss Bayaz mit heftiger Kritik des Landesrechnungshofs umgehen, der fordert, dass das Land schon im Nachtragsetat für dieses Jahr keine neuen Schulden mehr macht.

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Kommentare (8)
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  •   FG1961
    (562 Beiträge)

    21.07.2021 06:05 Uhr
    Vermutlich ist das Thema zu komplex,
    um es mit einem Maßnahmenplan zu verhindern. Wenn Hochdorf sicher ist, erwischt es Oberdorf, dann Dorf, dann Unterdorf und am Ende Tiefdorf. Der Regen, oder wie geschrieben: "Der See im Himmel", muss wohin. Wie soll das gehen, in einer 1000 km² großen Fläche?
    Es werden Lehmböden benötigt, natürliche Mischwälder mit Tiefwurzelbäume statt Felder in Hanglage. Eine aufwendige Renaturierung, wie es vielleicht vor 200 Jahren dort ausgesehen hat. Mein Grundschulweg verlief vor 50 Jahren entlang eine Tiefgestade und war regelmäßig mit Regenwasser oder Grundwasser befüllt. Heute stehen dort Häuser. Wo ist das Wasser hin? Wo geht es hin, wenn Starkregen fällt?
    Wenn aus einem Hanglagen-Feld bei Regen immer wieder kleine Rinnsale sich bilden, kann es bei Starkregen problematisch werden. Siehe Kindergarten in LA.

    Im ersten Schritt muss die Vorwarnung besser werden, damit Tote und Verletzte verhindert werden. Die Prognose für das Gebiet waren ziemlich genau. Nur die Umsetzung war unklar.
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  •   Kiwi
    (704 Beiträge)

    20.07.2021 12:57 Uhr
    10 Punkte-Plan
    Wie soft bei solchen Problemen wird zuerst ein 10 Punkte Plan erstellt – keine 9 keine 11 nein 10 müssen es sein.
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  •   fahrbahnteiler
    (458 Beiträge)

    20.07.2021 11:26 Uhr
    Mal ein Tipp:
    Weniger hochbezahlte Stellen in der Gender*innen-Forschung schaffen, stattdessen im Katastrophenschutz.
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  •   Chris23
    (756 Beiträge)

    20.07.2021 15:14 Uhr
    Whataboutism Experten bevorzugt
    Dann wird das geld von katastrophenschutz, in die Kinderbetreuung umgeleitet, von der Kinderbetreuung in die Krebs Station, von der Krebsstation in die Raketenforschung und dann stellt man fest, dass das ganze Geld in die Verwaltung von Whataboutism und themenfremde Einwürfe geflossen ist.
    Wobei ich nichtmal verstehe, was daran so schlimm ist mehr genauigkeit in der Sprache zu haben die gleichzeitig inkludierend ist.
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  •   mueck
    (12458 Beiträge)

    20.07.2021 16:52 Uhr
    !
    Nö, ist es nicht, lenkt nur von den wahren Gleichberechtigungsproblemen ab ...
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  •   patrickkk
    (2304 Beiträge)

    20.07.2021 09:45 Uhr
    ...
    Bei hunderten Liter/m² kann man sich nur noch in Sicherheit bringen. Keine Infrastruktur der Welt kommt damit klar wenn ein See vom Himmel fällt.

    Eventuell sollten die gefährlichen Stellen identifiziert werden (wobei dass ja eigentlich schon bekannt ist) und darüber nachgedacht werden wie Menschen dort zu warnen sind damit das Leid kleiner bleibt.
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  •   schoenix
    (537 Beiträge)

    20.07.2021 20:26 Uhr
    Die meisten Hochwässer
    ... sind ja glücklicherweise nicht ganz so katastrophal, da kann man dann schon Vorkehrungen treffen, z.b. Deiche, Neubaugebiete eben nicht in gefährdete Gebiete, Rückhaltebecken, usw. .

    Und für den Fall, dass tatsächlich die Katastrophe eintritt eben Warnsysteme, die auch funktionieren. z.b. die guten alten Sirenen und Cell Broadcast (da werden sich die Netzbetreiber mal wieder sperren, funktioniert aber in anderen Ländern ganz gut) und nicht diese dummen Apps, die dann auch noch Netz brauchen genau dann wenn das eben möglicherweise überlastet ist und die kein Arsch installiert hat.

    Dann eben Ausrüstung für die Rettungskräfte.

    Das ist jetzt das was mir dazu einfällt.
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  •   Chris23
    (756 Beiträge)

    20.07.2021 10:05 Uhr
    Die Schäden sind meist an Flüssen/bächen
    Daher kann man schon was machen, du wirst vielleicht nicht Schadenfrei durchkommen. Aber man kann schlimmeres vermeiden, indem der See der runterfällt 'kontrolliert' kleinere Seen in Überflutungsgebieten schafft.
    Wenn die gegenden die wortwörtlich absaufen, rechtzeitig geräumt sind (was dann vielleicht auch bedeutet das man mal in der Turnhalle pennt auch wenn das Gewitter vorbeigezogen ist oder nicht so gravierend war).
    Mann kann Sandsäcke lagern, um provisorische sperren errrichten zu können.
    Man muss sich bei der Dimension der Kanalisation gedanken machen (wobei meines Wissen sind sie für dem Alltag eher zu groß was auch Probleme macht).
    Und man kann gucken ob man falls es doch passiert, einen Notfallfund hat.
    Da gibt es sicher mehr über das man sich Gedanken machen kann, das war jetzt ein 5 minütiges Brainstorming von mir.
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