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Stuttgart Innenministerium ruft zu Disziplin über Fastnacht auf: "Abstand und Disziplin angesagt"

Das Innenministerium in Baden-Württemberg hat zu Abstand und Disziplin auch während der närrischen Tage im Südwesten aufgerufen. "Angesichts der Lage kann freilich auch bei der Fastnacht kein Auge zugedrückt werden", erklärte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Die Polizei überwache die coronabedingte Ausgangsbeschränkung.

"Es gibt keine besonderen Corona-Regeln für die Fastnacht." Man habe zwar großes Verständnis für die Narren und Närrinnen, Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen gebe es aber nicht. "Wenn wir die nächste Fastnacht wieder unbeschwert gemeinsam begehen möchten, dann sind in diesem Jahr Abstand und Disziplin angesagt", so Strobl weiter.

Normalerweise starten die Narren im Südwesten in dieser Woche in die heiße Phase. Als einer der Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht gilt der Donnerstag, der "Schmotzige Dunschtig". Am darauffolgenden Aschermittwoch ist dann normalerweise Schluss mit lustig. Corona hat den Narren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Umzüge und Feste wurden abgesagt. Narrenzünfte feiern vielerorts dagegen online.

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  •   RainerBu
    (1401 Beiträge)

    10.02.2021 08:41 Uhr
    welche Tante ?
    Mutante ?? wahrscheinlich mutiert das Ding jede Woche. Wollen wir dann jedesmal zurück auf Null weil man ja nicht weiß wie böse das neue Virus ist ? Dabei wird es wohl eher harmloser dadurch .
    Arbeiten gehen dürfen wir aber noch.Sonst nix.
    Auf Arbeit steckt sich ja wissenschaftlich erwiesen niemand an . Alles andere : mit dem Hammer drauf.
    Sollte man dagegen klagen.
    Solange die Zahlen sinken, muss vorsichtig gelockert werden . Frau Merkel darf hier nicht die Alleinherrscherin sein.
    Denn solangsam ist das Körperverletzung , psychisch zum Beispiel.
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  •   maehdrescher
    (1577 Beiträge)

    09.02.2021 15:23 Uhr
    Die ständige Mahnerei nervt
    Hätten die sich mal lieber um genügend Impfstoff gekümmert.
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  •   runner
    (589 Beiträge)

    09.02.2021 17:43 Uhr
    Hätte, hätte ...
    Die Situation ist wie sie ist und kann nur mit Blick in die Zukunft gelöst werden! Und ja, leider gehören da auch ständige Mahnungen dazu, denn es gibt leider genug Menschen in unserer Gesellschaft, die die geltenden Regeln immer wieder mal "vergessen".
    Es bringt doch nichts, ständig zurück zu blicken und Fehler in der Vergangenheit anzuprangern. Das hilft nicht, die Pandemie zu besiegen.
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  •   maehdrescher
    (1577 Beiträge)

    09.02.2021 18:06 Uhr
    Totschlagargument
    "Es bringt nichts Fehler in der Vergangenheit anzuprangern".

    Ja, gut. Wenn man das konsequent handhabt, dann dürfte man in der Politik aber nichts und niemanden mehr kritisieren. Denn manche Dinge kann man zwar voraussehen, aber von den meisten Vorgängen erfährt der Bürger doch erst dann alle Fakten, wenn es zu spät ist. Und dann sollen wir brav die Klappe halten, weil die Fehler ja in der Vergangenheit gemacht wurden und man ausschließlich nach vorne blicken soll?!

    Nein, nein, und nochmals nein. In einer Demokratie ist es Bürgerpflicht (und übrigens auch Pflicht der Medien), die Politik kritisch zu überwachen und Fehler klar zu benennen. Sonst wären wir keine Demokratie mehr.
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  •   andip
    (11063 Beiträge)

    09.02.2021 12:16 Uhr
    ??
    "Die Polizei überwache die coronabedingte Ausgangsbeschränkung."
    Die Ausgangsbeschränkung ist doch ab Donnerstag aufgehoben, was gibt es da noch zu überwachen?
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  •   silberahorn
    (10831 Beiträge)

    09.02.2021 14:29 Uhr
    In Gebieten
    mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 will man die Ausgangssperre doch beibehalten. Ob man das genau und verbindlich bereits formuliert und angesetzt hat, weiß ich momentan aber auch nicht. Jedenfalls hätte das z.B. für den Landkreis Karlsruhe, mit seiner aktuellen Inzidenz von 64, die Folge, dass dort kontrolliert werden kann, weil eine Ausgangssperre so lange gelten könnte, bis man den benötigten Schwellenwert unterschreitet.
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  •   andip
    (11063 Beiträge)

    09.02.2021 15:44 Uhr
    Stimmt schon
    ich frage mich allerdings, wie man das mit solchen Kreisen wie z.B. die Stadt Karlsruhe machen will, deren Inzidenz so um die 50 herum schwankt.
    Morgen Beschränkungen einführen, die man nach zwei Tagen wieder zurücknimmt?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12433 Beiträge)

    09.02.2021 11:14 Uhr
    Fasent fällt doch
    sowieso aus. Wozu solche Hektik?
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  •   ALFPFIN
    (7687 Beiträge)

    09.02.2021 10:45 Uhr
    Also,
    wenn man das Hick-Hack in Sachen Impfdosenbeschaffung, die Argumentation und Rechtfertigung dieser missglückten Aktionen sich vor Augen führt, kann man sagen, da brauchen wir keine Fastnacht das war "närrisch" genug und man kann nur noch die Augen zukneifen und aufpassen das einem der Lappen vor Schnauze nicht abfällt. 😊

    Ich bin jetzt nicht so der Fasenachter, mir reichte es schon gelegentlich in die Fernsehübertragungen hineinzuschauen. Also Abstand hat man da schon seit Jahren eingehalten. 😊
    Dieses Jahr Fastnacht online, da haben die Narren ja nächsten Jahr schon ein Thema darüber zu spötteln.
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  •   Gevatter
    (569 Beiträge)

    09.02.2021 09:53 Uhr
    Können Politiker nicht einfach mal ruhig sein?
    Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Wo denn bitte soll man den Fasching feiern? Fehlt nur noch bei Onlineveranstaltungen, dass man dabei Maske tragen, und Abstand vom Mikrofon und Bildschirm halten soll. Wichtigtuer.
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