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Berlin Impfaktionswoche soll Kampf gegen Corona voranbringen: "Nie war es einfacher eine Impfung zu bekommen"

Hier wird geimpft: Eine Woche mit Impfangeboten in Einkaufszentren, Bibliotheken oder an Moscheen soll die stockende Impfkampagne wieder in Gang bringen. Doch mutmaßlich reicht eine Woche nicht.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie soll ab diesem Montag eine bundesweite Impfaktionswoche neue Fortschritte bringen. Jeder Bürger kann sich dann an zahlreichen Stellen mit dem Motto #HierWirdGeimpft ohne Termin und kostenfrei gegen Corona impfen lassen.

Ein Kinder- und Jugendarzt impft eine junge Frau mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer.
Ein Kinder- und Jugendarzt impft eine junge Frau mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer. | Bild: Fabian Sommer/dpa

Neben den dauerhaften Impfmöglichkeiten etwa in den Impfzentren sollen zahlreiche temporäre Angebote, zum Beispiel in Bibliotheken oder Einkaufszentren, die Impfquote nach oben treiben.

Vierte Welle verhindern

Diese Aktionen sollen aber auch nach dieser Woche fortgeführt werden, wie Kanzleramtsminister Helge Braun am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" ankündigte. "Das endet nicht mit der Impfwoche, das wird in den nächsten Wochen fortgesetzt."

Die direkten und bürgernahen Impfangebote im Rahmen der Aktionswoche sollten dazu beitragen, eine vierte Welle der Pandemie im Winter noch zu verhindern. "Wenn wir nichts tun, dann kommt sie ziemlich sicher", sagte Braun. Das bedeute dann im Ergebnis, dass diejenigen, die geimpft seien, etwa mit ihren Operationen zurückstehen müssten, weil Ungeimpfte in den Krankenhäusern lägen.

Social Media ist gefordert

Der Städte- und Gemeindebund forderte, die sozialen Netzwerke noch stärker in die Impfkampagne einzubinden. Es sei immer hilfreich, "wenn Prominente aus Kunst, Kultur und Sport sich klar zur Impfung bekennen und dazu aufrufen.

So wie wir etwa Lesebotschafter haben, sollte es auch Impfbotschafter geben", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post" (Montag). "Die nun anlaufende Kampagne muss nachhaltig - also über die nächsten Monate hinweg - betrieben werden, sonst verlieren wir den Kampf gegen die vierte Welle."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Bürger am Sonntag aufgerufen, die Angebote zu nutzen. "Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller", sagte sie. Impfangebote werde es auch bei Freiwilligen Feuerwehren, in der Straßenbahn, am Rand von Fußballfeldern und in Moscheen geben. Die Impfaktionswoche dauert bis zum 19. September.

62 Prozent vollständig geimpft

Derzeit sind rund 62 Prozent der Menschen in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft. Die Quote stieg zuletzt nur langsam weiter an. Nach Ansicht von Experten sind mindestens 75 Prozent nötig, um die vierte Welle noch abzuflachen, deutlich mehr, um sie zu verhindern.

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  •   Rundbau-Gespenst
    (12814 Beiträge)

    14.09.2021 14:21 Uhr
    @ka-news: "Vierte Welle verhindern"
    die läuft doch schon lange. Muss man alles von der dpa nur einfach irgendwann abpinseln?
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  •   Dalli_Klick
    (659 Beiträge)

    14.09.2021 12:08 Uhr
    Irgendwas passt da nicht:
    "Neben den dauerhaften Impfmöglichkeiten etwa in den Impfzentren ..."

    ???
    Die Impfzentren schließen doch in zwei Wochen. Das reicht ja dann nicht mal für eine Zweitimpfung. Was verzapft denn Helge Braun da wieder? Weiß bei unseren Corona-Bekämpfern die rechte Hand nicht was die linke macht?
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  •   Reger
    (681 Beiträge)

    14.09.2021 10:29 Uhr
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    Bei diesen Angeboten sollte jeder noch Ungeimpfte zugreifen. Einfacher geht's nicht, im eigenen Interesse und dem der Mitbürger.
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